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Akrobat schööön!

Uuuuh!


Gerard Vázquez

Aus dem Spanischen

Übersetzung durch Dietrich Grosse


5 H
1 Stumme Rolle

Der große Clown Charly Rivel soll zum Geburtstag des Führers in Berlin im Jahr 1944 sein Programm zeigen. Ein Gestapokommisar, der Rivel sehr bewundert, möchte unbedingt mit ihm zusammen auf der Bühne stehen. Rivels Clownkollege Witzi ist ein Spötter und Kritiker des Naziregimes. Eines Tages ist er verschwunden....

Der Gestapokommisar Krauss hat wenig Talent zum Clown, im Gegenteil, er zensiert und beschneidet die Nummern. Das fordert den Kollegen Witzi zu Spott und Hohn - und Witzi wird ohne Wissen Rivels ins KZ deportiert. Rivel erfährt von der Deportation und schließt einen Pakt: der Gestapomann darf mitauftreten, dafür muss er sich für die Freilassung Witzis einsetzen. Krauss läßt Rivel im guten Glauben, dass er sich für seinen Kollegen einsetzt: aber der Jude Witzi ist längst schon todgeweiht im Lager.

Inzwischen probt Rivel mit einem anderen, neuen Kollegen, Golo, der ein Attentat auf Hitler plant. Rivel versucht, vergeblich, ihn von seinem Vorhaben abzubringen.
Beim Auftritt vor Hitler verzögert Rivel verzweifelt die Pointen, Golo zieht die Pistole und zielt auf Hitler. Krauss hatte die Absicht des Clowns bereits im Vorfeld erkannt und entschärfte die Pistole: anstelle einer Kuigel kommt ein kleines Fähnchen zum Vorschein ...großes Gelächter. Feiner Witz!

Das Stück behandelt auf unterhaltsame Weise ein sehr ernstes Thema und gibt dabei Einblick in das Leben und die Kunst des berühmten Clowns. Die Handlung ist frei erfunden, sie reflektiert allerdings die historisch verbürgten Auftritte Rivels vor den Nazis, die ihn feierten. Welche Verantwortung trägt der Künstler für sein Künstlerisches Schaffen? Diese Frage stellt Vázquez in einem dialogisch geschliffenen Drama zur Diskussion. Große Unterhaltung auf höchstem Niveau mit hervorragend komödiantisch geschriebenen Rollen!

UA Teatre Nacional de Catalunya, Barcelona, Oktober 2006
Der Fernsehflm unter dem Titel "El Payaso y el Führer" (engl. The Clown and the Fuehrer) erhielt zahlreiche Auszeichnungen auf Internationalen Filmfestivals.

DSE frei!

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Relation zum Titel Akrobat schööön!
URL part akrobat-schoeoeoen
Subtitel
Originaltitel Uuuuh!
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Spanischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 5
Ergaenzung 1 Stumme Rolle
Anmerkungen UA Teatre Nacional de Catalunya, Barcelona, Oktober 2006 <br /> Der Fernsehflm unter dem Titel &quot;El Payaso y el Führer&quot; (engl. The Clown and the Fuehrer) erhielt zahlreiche Auszeichnungen auf Internationalen Filmfestivals.<br /><br />DSE frei!
Einleitung <p>Der große Clown Charly Rivel soll zum Geburtstag des Führers in Berlin im Jahr 1944 sein Programm zeigen. Ein Gestapokommisar, der Rivel sehr bewundert, möchte unbedingt mit ihm zusammen auf der Bühne stehen. Rivels Clownkollege Witzi ist ein Spötter und Kritiker des Naziregimes. Eines Tages ist er verschwunden....</p>
Haupttext <p>Der Gestapokommisar Krauss hat wenig Talent zum Clown, im Gegenteil, er zensiert und beschneidet die Nummern. Das fordert den Kollegen Witzi zu Spott und Hohn - und Witzi wird ohne Wissen Rivels ins KZ deportiert. Rivel erfährt von der Deportation und schließt einen Pakt: der Gestapomann darf mitauftreten, dafür muss er sich für die Freilassung Witzis einsetzen. Krauss läßt Rivel im guten Glauben, dass er sich für seinen Kollegen einsetzt: aber der Jude Witzi ist längst schon todgeweiht im Lager.<br /> <br /> Inzwischen probt Rivel mit einem anderen, neuen Kollegen, Golo, der ein Attentat auf Hitler plant. Rivel versucht, vergeblich, ihn von seinem Vorhaben abzubringen.<br /> Beim Auftritt vor Hitler verzögert Rivel verzweifelt die Pointen, Golo zieht die Pistole und zielt auf Hitler. Krauss hatte die Absicht des Clowns bereits im Vorfeld erkannt und entschärfte die Pistole: anstelle einer Kuigel kommt ein kleines Fähnchen zum Vorschein ...großes Gelächter. Feiner Witz!<br /> <br /> Das Stück behandelt auf unterhaltsame Weise ein sehr ernstes Thema und gibt dabei Einblick in das Leben und die Kunst des berühmten Clowns. Die Handlung ist frei erfunden, sie reflektiert allerdings die historisch verbürgten Auftritte Rivels vor den Nazis, die ihn feierten. Welche Verantwortung trägt der Künstler für sein Künstlerisches Schaffen? Diese Frage stellt Vázquez in einem dialogisch geschliffenen Drama zur Diskussion. Große Unterhaltung auf höchstem Niveau mit hervorragend komödiantisch geschriebenen Rollen!</p>
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/Clown_by_Kurt_Michel_pixelio.de_quadr.jpg
Bildunterschrift © Kurt Michel pixelio.de
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Kritiken - Texte <p>"Uuuuh! ist nicht, obwohl es auf den ersten Blick den Anschein hat, ein Werk über Clowns. Seine zentrale Hauptfigur, Charlie Rivel, der große katalanische Clown mit einer enormen internationalen Projektion, dient dem Autor als Ausgangspunkt, die Beziehungen zwischen Kunst und Politik in diesem immensen Zirkus, der das menschliche Leben ist, zu untersuchen, mit all seinen Widersprüchen, Gefechten, Frustrationen und Ungerecht, aber auch mit einer großen Portion Poesie und Feingefühl. Das Einmalige an dem Vorschlag ist, dass er die clowneske Situationskomik mit einer der schrecklichsten und bewegendsten Tragödien der Menschheitsgeschichte, dem Holocaust, virtuos verzahnt. Selbst inmitten des größten Horrors gibt es einen kleinen Raum für das Lachen. ...</p> <p>Ich traue mich sogar zu versichern, dass es der brillanteste und riskanteste, der bedeutungsvollste und innovativste Text aller ist, die Gerard Vàzquez bisher geschrieben hat." (Sergi Belbel)</p>
Kritiken - Dateien
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Alphabetischer Titel Akrobat schööön!
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