Zum Hauptinhalt springen

Das schwarze Pferd

Kon' voronoj


Boris Sawinkow

Aus dem Russischen

Übersetzung durch Alexander Nitzberg


ad libitum
Romanbearbeitung

 

Der Wahnsinn des Krieges: Boris W. Sawinkow, ehemals Terrorist und Kriegsminister, beschreibt »weder biographisch noch fiktiv« Geschehnisse des Russischen Bürgerkrieges.

Der Protagonist ist ein weißrussischer Offizier, der im Bürgerkrieg gegen alles kämpft, was sich ihm in den Weg stellt: Deserteure, Verräter der eigenen Reihen und den eigentlichen Feind, die Kommunisten. Dabei treibt er seine Soldaten erbarmungslos voran, wechselt auf die Seite von Banditen und opfert eine ihn liebende Partisanin für den militärischen Erfolg. Am Ende ist nicht mehr klar, gegen wen man eigentlich kämpfen soll.

 

Sawinkow schrieb DAS SCHWARZE PFERD 1923 im Exil in Frankreich. Er selbst war 1917 stellvertretender Kriegsminister unter Alexander Kerenski gewesen und hatte unter anderem gegen die Bolschewiken gekämpft.

 

Die Romanvorlage in der Übersetzung von Alexander Nitzberg ist im Galiani Verlag erschienen und steht zur Bearbeitung für die Bühne zur Verfügung.

 

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel Das schwarze Pferd
URL part das-schwarze-pferd
Subtitel
Originaltitel Kon' voronoj
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo Romanbearbeitung
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung ad libitum
Anmerkungen UA frei
Einleitung
Haupttext <p>Der Wahnsinn des Krieges: Boris W. Sawinkow, ehemals Terrorist und Kriegsminister, beschreibt »weder biographisch noch fiktiv« Geschehnisse des Russischen Bürgerkrieges.</p> <p>Der Protagonist ist ein weißrussischer Offizier, der im Bürgerkrieg gegen alles kämpft, was sich ihm in den Weg stellt: Deserteure, Verräter der eigenen Reihen und den eigentlichen Feind, die Kommunisten. Dabei treibt er seine Soldaten erbarmungslos voran, wechselt auf die Seite von Banditen und opfert eine ihn liebende Partisanin für den militärischen Erfolg. Am Ende ist nicht mehr klar, gegen wen man eigentlich kämpfen soll.</p> <p>Sawinkow schrieb DAS SCHWARZE PFERD 1923 im Exil in Frankreich. Er selbst war 1917 stellvertretender Kriegsminister unter Alexander Kerenski gewesen und hatte unter anderem gegen die Bolschewiken gekämpft.</p> <p>Die Romanvorlage in der Übersetzung von Alexander Nitzberg ist im Galiani Verlag erschienen und steht zur Bearbeitung für die Bühne zur Verfügung.</p>
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/DAS_SCHWARZE_PFERD_310x279.jpg
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte <p>»Boris Sawinkows Sprache ist traurig und schön, von einer Lakonie und Kälte, die in der Literatur ihresgleichen sucht. Alexander Nitzberg, dem Übersetzer, ist es gelungen, ihr auch im Deutschen einen Klang zu geben. Sollte jemals einer fragen, was über die menschliche Existenz in Erfahrung zu bringen ist, wird man ihm Sawinkows Roman in die Hand geben und ihm sagen müssen: Lies, denn du wirst keine besseren Antworten auf deine Fragen finden!« <em>(Süddeutschen Zeitung)&nbsp;</em></p> <p>»So wie er Menschen tötete, hat er geschrieben: ohne Moral, präzise, leidenschaftlich, kalt, entschlossen, ruhig. Boris Sawinkow war Terrorist und Schriftsteller. Ein Poet und ein Henker. Sawinkows Morde sind vergessen. Und seine Literatur? Auch sie vergessen. Dass das falsch ist, zeigt "Das schwarze Pferd", Sawinkows Tagebuchroman, der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint. Ein altes Buch, geschrieben 1923, doch es trägt ein Gesicht von heute. Das Jetzt sieht man auf jeder Seite, so wie die Nachrichten das Jetzt nie zeigen. Man sieht den Krieg.</p> <p>George heißt der Ich-Erzähler, er ist das nachgezeichnete Ich von Boris Sawinkow. Ein mordendes, ein geniales, ein abstoßendes Ich im Leben, geboren 1879 in Charkow, in der Ukraine.« <em>(Frankfurter Allgemeine)</em></p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen
Alphabetischer Titel schwarzes Pferd, das
Mailorder 0
PDF Leseprobe