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Der Nachlass


Maja Das Gupta


2 D | 2 H

'Die Betten sind gemacht, die Schuhe sind geputzt, die Wäsche ist gewaschen, das Essen ist gekocht, die Kinder sind versorgt.' Es ist scheinbar ein ganz normales Leben, das das Ehepaar Rudi und Agnes führen. Doch plötzlich erscheint Rudi vieles an seiner Frau merkwürdig: sie wirkt abwesend, kauft exzessiv Dinge aus Nachlässen und füllt die Wohnung mit den Relikten fremder Biografien...

Und sie kümmert sich kaum noch um die halbwüchsige Tochter. Als Agnes sich auf eine Anzeige für eine Nachlass-Auflösung meldet, findet sie ihre Jugendliebe Thomas wieder. Sie hat ihn mit 14 in einem Auffanglager für Ostflüchtlinge kennen gelernt. Seine Spur verlor sich aus ihrem Leben, weil sie dachte, er sei mit seiner Mutter wieder in die DDR zurückgegangen. Er kehrte aber wieder in Westen zurück, ein gemeinsames Leben wäre also möglich gewesen. Thoams aber suchte sie nicht und das kann Agnes ihm nicht verzeihen. Nach einer kurzen intensiven Bewgegnung der Beiden, zieht sie eine verzweifelte tödliche Konsequenz: sie vergiftet Thomas und kehrt zu ihrer Familie zurück.
Ein beeindruckendes Psychogramm einer Frau, die ausbricht aus ihren ehelichen Gewohnheiten und letztendlich an dieser Freiheit zerbricht. Realistisch, zielsicher und schonungslos beschreibt die junge deutschsprachige Autorin diese ausweglose Situation.

UA Hessisches Staatstheater Wiesbaden (Studio), 27. Januar 2007 (R.: Ricarda Beilharz)

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Relation zum Titel Der Nachlass
URL part der-nachlass
Subtitel
Originaltitel
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Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen UA Hessisches Staatstheater Wiesbaden (Studio), 27. Januar 2007 (R.: Ricarda Beilharz)
Einleitung 'Die Betten sind gemacht, die Schuhe sind geputzt, die Wäsche ist gewaschen, das Essen ist gekocht, die Kinder sind versorgt.' Es ist scheinbar ein ganz normales Leben, das das Ehepaar Rudi und Agnes führen. Doch plötzlich erscheint Rudi vieles an seiner Frau merkwürdig: sie wirkt abwesend, kauft exzessiv Dinge aus Nachlässen und füllt die Wohnung mit den Relikten fremder Biografien...
Haupttext Und sie kümmert sich kaum noch um die halbwüchsige Tochter. Als Agnes sich auf eine Anzeige für eine Nachlass-Auflösung meldet, findet sie ihre Jugendliebe Thomas wieder. Sie hat ihn mit 14 in einem Auffanglager für Ostflüchtlinge kennen gelernt. Seine Spur verlor sich aus ihrem Leben, weil sie dachte, er sei mit seiner Mutter wieder in die DDR zurückgegangen. Er kehrte aber wieder in Westen zurück, ein gemeinsames Leben wäre also möglich gewesen. Thoams aber suchte sie nicht und das kann Agnes ihm nicht verzeihen. Nach einer kurzen intensiven Bewgegnung der Beiden, zieht sie eine verzweifelte tödliche Konsequenz: sie vergiftet Thomas und kehrt zu ihrer Familie zurück.<br />Ein beeindruckendes Psychogramm einer Frau, die ausbricht aus ihren ehelichen Gewohnheiten und letztendlich an dieser Freiheit zerbricht. Realistisch, zielsicher und schonungslos beschreibt die junge deutschsprachige Autorin diese ausweglose Situation.
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Kritiken - Texte &quot;In der Uraufführung dieses ebenso klugen wie komischen Stücks von Maja Das Gupta entwirft Ricarda Beilharz in kräftigen Bildern und kleinen Slapstickeinlagen die Szenen einer Ehe. (...) Unter scheinbar interessierten Worten und normalen Alltagssätze
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