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Die drei Schwestern

Tri sestry


Anton Tschechow

Aus dem Russischen neu übersetzt von Alexander Nitzberg

Übersetzung durch Alexander Nitzberg


5 D | 9 H

Der renommierte Lyriker, Prosaautor und Übersetzer Alexander Nitzberg hat neue, aus einem heutigen Sprachempfinden heraus verfasste Übersetzungen der Theaterstücke von Anton Tschechow vorgelegt.

Der DREI MASKEN VERLAG bietet diese Neuübersetzung neben der etablierten älteren Übersetzung von Johannes von Guenther an.

Alexander Nitzbergs neue Tschechow-Übersetzungen setzen sich allmählich im deutschsprachigen Theater durch. Den Anstoß gab 2002 die Dramaturgie des Hamburger Schauspielhauses, die für den Regisseur Jan Bosse neue und fundierte Übersetzungen der Werke Tschechows suchte und in Auftrag gab. Amélie Niermeyer spielte in Freiburg zum ersten Mal die Drei Schwestern in Nitzbergs Übersetzung nach, die im Düsseldorfer Schauspielhaus im Repertoire 2006/07 neu inszeniert wurde. Die Möwe wird im Ernst-Deutsch-Theater in der Inszenierung von Tina Engel zu Beginn der Spielzeit 2007/08 gezeigt. Die Erstaufführung der vorliegenden Iwanow-Übersetzung fand im Januar 2008 am Düsseldorfer Schauspielhaus statt.

Nitzberg, selbst Lyriker und Rezitator, gehört zu den gegenwärtigen renommierten Übersetzern der russischen Literatur, er wurde vor allem durch seine Lyrikübersetzungen der Dichterin Achmatowa (Suhrkamp) und der Werke Majakowskis bekannt.

„Meine Übertragungen arbeiten vor allem mit Gestus und Klang. Sie beruhen auf der Erkenntnis, dass die tschechowschen Dramen idiomatischer Natur sind, so dass ihr eigentlicher Sinn hinter der Sprache liegt. Diese Feinstrukturen möchte ich in theatralische Dynamik umsetzen. Weder eine als »philologische Korrektheit« getarnte Wortwörtlichkeit noch eine gewaltsame »Modernisierung« vermag das. Erstere nimmt den Werken ihre Unmittelbarkeit, letztere die Subtilität.“

Alexander Nitzberg, Februar 2006

EA Hamburger Schauspielhaus, Premiere: 12.09.2003, R.: Jan Bosse

Theater Freiburg, Premiere: 01.10.2005, R.: Amélie Niermeyer

Theater Augsburg, Premiere: 24.02.2006, R.: Roland Hüve

Schauspielhaus Düsseldorf, Premiere: 07.10.2006, R.: Amélie Niermeyer

Volkstheater Wien, Premiere: 27.02.2009, R.: Thomas Schulte-Michels

Theater Oberhausen, Premiere: 15.01.2011, R.: Peter Carp

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Relation zum Titel Die drei Schwestern
URL part die-drei-schwestern
Subtitel
Originaltitel Tri sestry
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen neu übersetzt von Alexander Nitzberg
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 5
Herren 9
Ergaenzung
Anmerkungen EA Hamburger Schauspielhaus, Premiere: 12.09.2003, R.: Jan Bosse Theater Freiburg, Premiere: 01.10.2005, R.: Amélie Niermeyer Theater Augsburg, Premiere: 24.02.2006, R.: Roland Hüve Schauspielhaus Düsseldorf, Premiere: 07.10.2006, R.: Amélie Niermeyer Volkstheater Wien, Premiere: 27.02.2009, R.: Thomas Schulte-Michels Theater Oberhausen, Premiere: 15.01.2011, R.: Peter Carp
Einleitung Der renommierte Lyriker, Prosaautor und Übersetzer Alexander Nitzberg hat neue, aus einem heutigen Sprachempfinden heraus verfasste Übersetzungen der Theaterstücke von Anton Tschechow vorgelegt. Der DREI MASKEN VERLAG bietet diese Neuübersetzung neben der etablierten älteren Übersetzung von Johannes von Guenther an.
Haupttext <p>Alexander Nitzbergs neue Tschechow-Übersetzungen setzen sich allmählich im deutschsprachigen Theater durch. Den Anstoß gab 2002 die Dramaturgie des Hamburger Schauspielhauses, die für den Regisseur Jan Bosse neue und fundierte Übersetzungen der Werke Tschechows suchte und in Auftrag gab. Amélie Niermeyer spielte in Freiburg zum ersten Mal die Drei Schwestern in Nitzbergs Übersetzung nach, die im Düsseldorfer Schauspielhaus im Repertoire 2006/07 neu inszeniert wurde. Die Möwe wird im Ernst-Deutsch-Theater in der Inszenierung von Tina Engel zu Beginn der Spielzeit 2007/08 gezeigt. Die Erstaufführung der vorliegenden Iwanow-Übersetzung fand im Januar 2008 am Düsseldorfer Schauspielhaus statt.</p><p>Nitzberg, selbst Lyriker und Rezitator, gehört zu den gegenwärtigen renommierten Übersetzern der russischen Literatur, er wurde vor allem durch seine Lyrikübersetzungen der Dichterin Achmatowa (Suhrkamp) und der Werke Majakowskis bekannt.</p><p>„Meine Übertragungen arbeiten vor allem mit Gestus und Klang. Sie beruhen auf der Erkenntnis, dass die tschechowschen Dramen idiomatischer Natur sind, so dass ihr eigentlicher Sinn hinter der Sprache liegt. Diese Feinstrukturen möchte ich in theatralische Dynamik umsetzen. Weder eine als »philologische Korrektheit« getarnte Wortwörtlichkeit noch eine gewaltsame »Modernisierung« vermag das. Erstere nimmt den Werken ihre Unmittelbarkeit, letztere die Subtilität.“</p><p>Alexander Nitzberg, Februar 2006</p>
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