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Die Pfarrhauskomödie

(ZWEI PFARRER ZWEI FRAUEN EIN FUCHS)

Bühnenfassung von Astrid Litfaß


Heinrich Lautensack, Astrid Litfaß


2 D | 3 H

„Ein Pfarrhaus in einem kleinen niederbayerischen Ort – Anfang der 1950er Jahre.

Hochwürden Achaz hat die Köchin geschwängert, was niemand je erfahren darf. Deshalb muß Ambrosia das Pfarrhaus verlassen, um das Kind heimlich an anderem Ort zur Welt zu bringen. Irma, die junge Aushilfe, bemerkt jedoch sofort, was gespielt wird. Soll sie ewig Aushilfsköchin bleiben? Denn geholt wird Irma nur, wenn in einem Pfarrhaus eine Köchin plötzlich ausfällt. Und so geht Irma absolut strategisch vor. Auch sie wird schwanger.  Die Frage bleibt, ob von Hochwürden oder vom Kaplan ...

Die vorliegende Fassung folgt den Figuren Lautensacks in Charakter und Sprachduktus in einer modernisierten Form. Die Zwischentexte des Originals, die unausgesprochene Gefühle der Figuren ironisch fixieren, sind hier einem Tier zugeordnet, einem Fuchs.

Seine Texte beschreiben und kommentieren die hinter vorgeblicher Dumpfheit verborgene Schläue der Figuren. Die erlauben sich unter dem bleischweren Dach des katholischen Dogmengebäudes das kleine, streng verbotene Glück. Sündhaftes Tun, das, obwohl es schwer wiegt, sehr schwer, verteidigt und schöngeredet wird." (Astrid Litfaß)

 

Was sind denn wir? Menschen. Ich bin auch nur ein Mensch. Es ist eben die Erbsünd. Wenns in vielen christlichen Ehen nur grad so sein möcht als wie – als wie bei uns. Das ist keine Sünd nicht.

 

Die damals skandalträchtige Pfarrhauskomödie, Premiere war 1920 in Berlin, brachte es dort auf zweihundert Aufführungen; darüber hinaus auf weiteren deutschsprachigen Bühnen auf mehr als hundert.

 

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Relation zum Titel Die Pfarrhauskomödie
URL part die-pfarrhauskomoedie
Subtitel <p>(ZWEI PFARRER ZWEI FRAUEN EIN FUCHS)</p><p>Bühnenfassung von Astrid Litfaß</p>
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 3
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung <p>„Ein Pfarrhaus in einem kleinen niederbayerischen Ort – Anfang der 1950er Jahre.</p> <p>Hochwürden Achaz hat die Köchin geschwängert, was niemand je erfahren darf. Deshalb muß Ambrosia das Pfarrhaus verlassen, um das Kind heimlich an anderem Ort zur Welt zu bringen. Irma, die junge Aushilfe, bemerkt jedoch sofort, was gespielt wird. Soll sie ewig Aushilfsköchin bleiben? Denn geholt wird Irma nur, wenn in einem Pfarrhaus eine Köchin plötzlich ausfällt. Und so geht Irma absolut strategisch vor. Auch sie wird schwanger.&nbsp; Die Frage bleibt, ob von Hochwürden oder vom Kaplan ...</p>
Haupttext <p>Die vorliegende Fassung folgt den Figuren Lautensacks in Charakter und Sprachduktus in einer modernisierten Form. Die Zwischentexte des Originals, die unausgesprochene Gefühle der Figuren ironisch fixieren, sind hier einem Tier zugeordnet, einem Fuchs.</p> <p>Seine Texte beschreiben und kommentieren die hinter vorgeblicher Dumpfheit verborgene Schläue der Figuren. Die erlauben sich unter dem bleischweren Dach des katholischen Dogmengebäudes das kleine, streng verbotene Glück. Sündhaftes Tun, das, obwohl es schwer wiegt, sehr schwer, verteidigt und schöngeredet wird." <em>(Astrid Litfaß)</em></p> <p><em>Was sind denn wir? Menschen. Ich bin auch nur ein Mensch. Es ist eben die Erbsünd. Wenns in vielen christlichen Ehen nur grad so sein möcht als wie – als wie bei uns. Das ist keine Sünd nicht.</em></p> <p>Die damals skandalträchtige Pfarrhauskomödie, Premiere war 1920 in Berlin, brachte es dort auf zweihundert Aufführungen; darüber hinaus auf weiteren deutschsprachigen Bühnen auf mehr als hundert.</p>
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