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Jenseits von Gut und Böse oder Die letzten Stunden der Reichskanzlei


Hartmut Lange

Schauspiel


2 D | 7 H

"'Jenseits von Gut und Böse oder die letzten Stunden der Reichskanzlei' ist kein Stück über den Nationalsozialismus. Politökonomische, soziologische, moralische Auskünfte usw. werden nicht gegeben. Die tragische Fogur des Stücks heißt Friedrich Nietzsche, der vor allem biografisch aufgefasst ist." (Hartmut Lange)

Hartmut Lange macht Hitlers Hochzeit mit Eva Braun in den letzten Stunden des "großdeutschen Reiches" zum szenischen Aufhänger für ein Stück, das die geistigen Wurzeln des Nationalsozialismus bloßzulegen versucht.

Zur Hochzeitsfeier geladen sind Franz Liszt und Richard Wagner, die artifiziellen Bezugspunkte der nationalsozialistischen Ideologie und Ästhetik, sowie Friedrich Netzsche als deren philosophischer Bezugspunkt. Doch die Runde, auf die "der Führer seine letzte Hoffnung setzt", kommt nicht zustande: Wagner erscheint gar nicht erst; Liszt und Nietzsche weisen geistige Gemeinsamkeiten mit der NS-Ideologie energisch von sich.. Das mühsam erbaute Gedankengut, an das vor allem Magda Goebbels sich noch klammert, bricht zusammen.

UA Thalia Theater Hamburg am 30. August 1975 (Regie: Eberhard Itzenplitz)

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Relation zum Titel Jenseits von Gut und Böse oder Die letzten Stunden der Reichskanzlei
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Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 7
Ergaenzung
Anmerkungen UA Thalia Theater Hamburg am 30. August 1975 (Regie: Eberhard Itzenplitz)
Einleitung <p>&quot;'Jenseits von Gut und Böse oder die letzten Stunden der Reichskanzlei' ist kein Stück über den Nationalsozialismus. Politökonomische, soziologische, moralische Auskünfte usw. werden nicht gegeben. Die tragische Fogur des Stücks heißt Friedrich Nietzsche, der vor allem biografisch aufgefasst ist.&quot; (Hartmut Lange)</p>
Haupttext <p>Hartmut Lange macht Hitlers Hochzeit mit Eva Braun in den letzten Stunden des &quot;großdeutschen Reiches&quot; zum szenischen Aufhänger für ein Stück, das die geistigen Wurzeln des Nationalsozialismus bloßzulegen versucht.</p><p>Zur Hochzeitsfeier geladen sind Franz Liszt und Richard Wagner, die artifiziellen Bezugspunkte der nationalsozialistischen Ideologie und Ästhetik, sowie Friedrich Netzsche als deren philosophischer Bezugspunkt. Doch die Runde, auf die &quot;der Führer seine letzte Hoffnung setzt&quot;, kommt nicht zustande: Wagner erscheint gar nicht erst; Liszt und Nietzsche weisen geistige Gemeinsamkeiten mit der NS-Ideologie energisch von sich.. Das mühsam erbaute Gedankengut, an das vor allem Magda Goebbels sich noch klammert, bricht zusammen.</p><p></p>
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Kritiken - Texte <p>&quot;Am Ende sind vor allem die jungen Zuschauer verblüfft: Man kann sich mit dem Nationalsozialismus also auch auf eine Weise auseinandersetzen, die nicht mit Urteilen sondern mit Argumenten arbeitet... Lange geht auf emotionelle Distanz zu diesem Stück Zeitgeschichte. Was sonst hinter berechtigter menschlicher Erschütterung verborgen bleibt, macht er zum Kern der Auseinandersetzung.&quot; (Die Welt)</p><p></p>
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Alphabetischer Titel Jenseits von Gut und Böse oder Die letzten Stunden der Reichskanzlei
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