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Leben und Tod König Richard des Dritten

Aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet von Manfred Wekwerth


Manfred Wekwerth, William Shakespeare

Schauspiel


4 D | 20 H
2 Kinder, kl. Rollen

"Ich bin gewillt, ein Bösewicht zu werden." Diese Ankündigung macht Richard von Gloucester in LEBEN UND TOD KÖNIG RICHARD III wahr. Das Stück zählt zu den Historiendramen Shakespeares, in denen er die wechselhafte Geschichte über die Rosenkriege und Auseinandersetzungen zwischen den Häusern York und Lancaster in der englischen Thronfolge darstellt.

Die Erstaufführung im Deutschen Theater Berlin in der Wekwerth-Übersetzung mit Hilmar Thate in der Titelrolle ist für viele bis heute "legendär": Diese Inszenierung aus dem Jahr 1972 benutzt Forschungen von Robert Weimann, der Shakespeare nicht von der antiken Tragödie her versteht, sondern von der Tradition des Volkstheaters. Die Monologe Richards sind nicht tiefenpsychologische Selbstdarstellung, sondern Publikumsansprachen. Die Figur Richards verdoppelt sich gleichsam und wechselt im Laufe des Spiels immer wieder in die Rolle des "Vice", einer beliebten englischen Volksfigur, die dem Publikum den "Entertainer", den Kritiker und Spielermeister signalisiert. Weimann entdeckte, dass solche Wechsel im Text erkennbar sind, wo von einer Verszeile auf die andere Hochenglisch in eine "Gossensprache" wechselt.

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Relation zum Titel Leben und Tod König Richard des Dritten
URL part leben-und-tod-koenig-richard-des-dritten
Subtitel
Originaltitel Aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet von Manfred Wekwerth
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 20
Ergaenzung 2 Kinder, kl. Rollen
Anmerkungen
Einleitung
Haupttext <p>&quot;Ich bin gewillt, ein Bösewicht zu werden.&quot; Diese Ankündigung macht Richard von Gloucester in LEBEN UND TOD KÖNIG RICHARD III wahr. Das Stück zählt zu den Historiendramen Shakespeares, in denen er die wechselhafte Geschichte über die Rosenkriege und Auseinandersetzungen zwischen den Häusern York und Lancaster in der englischen Thronfolge darstellt. </p><p>Die Erstaufführung im Deutschen Theater Berlin in der Wekwerth-Übersetzung mit Hilmar Thate in der Titelrolle ist für viele bis heute &quot;legendär&quot;: Diese Inszenierung aus dem Jahr 1972 benutzt Forschungen von Robert Weimann, der Shakespeare nicht von der antiken Tragödie her versteht, sondern von der Tradition des Volkstheaters. Die Monologe Richards sind nicht tiefenpsychologische Selbstdarstellung, sondern Publikumsansprachen. Die Figur Richards verdoppelt sich gleichsam und wechselt im Laufe des Spiels immer wieder in die Rolle des &quot;Vice&quot;, einer beliebten englischen Volksfigur, die dem Publikum den &quot;Entertainer&quot;, den Kritiker und Spielermeister signalisiert. Weimann entdeckte, dass solche Wechsel im Text erkennbar sind, wo von einer Verszeile auf die andere Hochenglisch in eine &quot;Gossensprache&quot; wechselt.</p>
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