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rosenhügel 4


Ralf-G. Krolkiewicz


3 D

Carla, 34, eine in sich zerrissene Frau, wohnt alleine irgendwo in einer Plattenbausiedlung im Osten der Republik. Ihre Kontakte zur Außenwelt vollziehen sich meist durch Telefongespräche, die ihr Leben strukturieren. 

Das Telefon als wesentliches Kommunikationsmittel zwischen den unterschiedlichen Welten.
Ihre Mutter kann sich nicht entscheiden, zu welcher Tochter sie ziehen soll, Carlas Mann – wegen einer anderen Frau nach München abgewandert – erwägt, wieder zu ihr zurückzukehren. Die Tochter ist noch beim Vater im Westen. Alle sind sie hin und hergerissen zwischen Ost und West, zwischen bleiben, gehen und kommen.

Carlas vierzehnjährige Tochter Andrea steht plötzlich wieder in der Tür, Ende des Tripps in den Westen. Neue Nachricht: sie ist schwanger. Nicht von dem vermeintlichen Vater, dem Pubertierenden aus der Nachbarschaft, sondern von einem Arbeitskollegen des Vaters, der sich bei Carla telefonisch meldet.
Der Junge, der sich für den Vater von Andreas Kind hält, stürzt sich aus dem vierten Stock, Andrea erwägt, ihr Kind abzutreiben. Carlas Mutter, die sich dafür entschieden hat im Osten zu bleiben, schlägt vor, den Kindsvater einzuladen und zu vergiften – geradeso, wie sie es auch bei Ihrem Mann, Carlas Vater getan hat....
Er wird zu einem gemeinsamen Fischessen eingeladen.

Krolkiewicz ist trotz der Härte des Themas ein zartes Stück gelungen, das sich unprätentiös mit ost/westdeutscher Wirklichkeit auseinandersetzt. Der Autor, in der DDR aufgewachsen, später inhaftiert und ausgewiesen, im Westen lebend, jongliert gekonnt zwischen Krimi und Psychodrama; er erzählt eine einfache Geschichte, fast eine Allerwelts-story, in einer eigenwilligen, literarisch komprimierten und verknappten Sprache.


Uraufführung frei!

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Relation zum Titel rosenhügel 4
URL part rosenhuegel-4
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 0
Ergaenzung
Anmerkungen Uraufführung frei!<br>
Einleitung Carla, 34, eine in sich zerrissene Frau, wohnt alleine irgendwo in einer Plattenbausiedlung im Osten der Republik. Ihre Kontakte zur Außenwelt vollziehen sich meist durch Telefongespräche, die ihr Leben strukturieren.&nbsp;
Haupttext Das Telefon als wesentliches Kommunikationsmittel zwischen den unterschiedlichen Welten.<br />Ihre Mutter kann sich nicht entscheiden, zu welcher Tochter sie ziehen soll, Carlas Mann – wegen einer anderen Frau nach München abgewandert – erwägt, wieder zu ihr zurückzukehren. Die Tochter ist noch beim Vater im Westen. Alle sind sie hin und hergerissen zwischen Ost und West, zwischen bleiben, gehen und kommen.<br /><br />Carlas vierzehnjährige Tochter Andrea steht plötzlich wieder in der Tür, Ende des Tripps in den Westen. Neue Nachricht: sie ist schwanger. Nicht von dem vermeintlichen Vater, dem Pubertierenden aus der Nachbarschaft, sondern von einem Arbeitskollegen des Vaters, der sich bei Carla telefonisch meldet. <br />Der Junge, der sich für den Vater von Andreas Kind hält, stürzt sich aus dem vierten Stock, Andrea erwägt, ihr Kind abzutreiben. Carlas Mutter, die sich dafür entschieden hat im Osten zu bleiben, schlägt vor, den Kindsvater einzuladen und zu vergiften – geradeso, wie sie es auch bei Ihrem Mann, Carlas Vater getan hat....<br />Er wird zu einem gemeinsamen Fischessen eingeladen.<br /><br />Krolkiewicz ist trotz der Härte des Themas ein zartes Stück gelungen, das sich unprätentiös mit ost/westdeutscher Wirklichkeit auseinandersetzt. Der Autor, in der DDR aufgewachsen, später inhaftiert und ausgewiesen, im Westen lebend, jongliert gekonnt zwischen Krimi und Psychodrama; er erzählt eine einfache Geschichte, fast eine Allerwelts-story, in einer eigenwilligen, literarisch komprimierten und verknappten Sprache.<br /><br /><br />
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