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Totentanz I

Neuübersetzung von Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson

Dödsdansen I


August Strindberg

Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson

Übersetzung durch Christine Richter-Nilsson

Schauspiel


1 D | 2 H

Der Hauptmann Edgar und seine Frau Alice sind am Ende. Seit einem Vierteljahrhundert leben sie im ehemaligen Gefängnis eines Festungsturms. Als gescheiterter Artilleriehauptmann befiehlt Edgar nur noch über eine unbedeutende Schärengarteninsel mit einer Strandbatterie, während Alice ihrer Schauspielkarriere hinterhertrauert. Ihre Silberhochzeit steht bevor.

Eigentlich Grund zu feiern, aber der Weinkeller ist schon lange leer, die Vorräte verbraucht und die Dienstmädchen fliehen, weil sie nicht bezahlt werden. Die anderen Inselbewohner, Freunde, und selbst die eigenen Kinder haben sich von dem Ehepaar abgewandt. Isoliert und sich selbst überlassen, beleidigen und erniedrigen sie sich gegenseitig. Da taucht Kurt auf, Alices Vetter und Edgars Jugendfreund. Er soll die Quarantänestation auf der Insel übernehmen und gerät mitten hinein in die „Kleinhölle“, wie die Insel von den Leuten genannt wird. Der Hauptmann wittert seine Chance: aus Kurt wird der „Vampir“ ein neues Leben saugen.

August Strindberg gilt international als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Dramatiker. Seine Nach-Inferno-Stücke sind die Vorläufer des literarischen Symbolismus, Expressionismus und Surrealismus. Der DREIMASKEN VERLAG beheimatet als einziger deutscher Theaterverlag das dramatische Gesamtwerk August Strindbergs in der renommierten, noch vom Autor autorisierten Übersetzung von Emil Schering. Neben dieser zeithistorisch bedeutsamen Übersetzung wird jetzt eine Neuübersetzung mit dem Übersetzerpaar Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson vorgelegt: der Drei Masken Verlag beginnt die Reihe mit TOTENTANZ I und II und GESPENSTERSONATE (in Vorbereitung).
Christine Richter-Nilsson ist Schauspieldramaturgin am Bremer Theater und lebte einige Zeit in Schweden. Bo Magnus Nilsson ist in Åker, Schweden, geboren. Seit 1996 lebt er in Deutschland und arbeitet als Autor und Übersetzer. Im Team haben sie die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe (Nationalupplagan) noch einmal genau unter die Lupe genommen, um wieder einen frischen Blick auf die Originalaussage des Autors zu bekommen und immer wieder tradierte Übersetzungsfehler zu beheben, die häufig auf den scheinbaren Ähnlichkeiten der beiden Sprachen beruhen.
Dem Übersetzer-Team ist es gelungen, für die erstaunlich moderne und umgangssprachlich gefärbte Sprache des Urtextes eine idiomatische und moderne Entsprechung im Deutschen zu finden. Ihr Neuzugang ist direkt und sehr präzise. Vor allem zeichnet sich die Neuübersetzung aus durch ein feines Gespür für die manchmal skurrile Wortwahl und absurden Formulierungen des Autors, die die spannungsreiche und rätselhafte Grundatmosphäre der Szenen bestimmen. Ziel der Neuübersetzung ist es auch, den abgründigen Humor und den absurden Stil, durch den August Strindberg seiner Zeit weit voraus ist, zu erhalten. Die Repliken werden in ihrer ganzen rasanten Schlagfertigkeit, aber auch in ihrer subversiven Widersprüchlichkeit den Schauspielern in den Mund gelegt.
Prägnant und bitterböse, wild und originell, mystisch und modern! Zum Todspielen!


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Relation zum Titel Totentanz I
URL part totentanz-i-1
Subtitel Neuübersetzung von Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson
Originaltitel Dödsdansen I
Coautoren
Uebersetzung Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen Erstaufführung der Neuübersetzung frei!
Einleitung Der Hauptmann Edgar und seine Frau Alice sind am Ende. Seit einem Vierteljahrhundert leben sie im ehemaligen Gefängnis eines Festungsturms. Als gescheiterter Artilleriehauptmann befiehlt Edgar nur noch über eine unbedeutende Schärengarteninsel mit einer Strandbatterie, während Alice ihrer Schauspielkarriere hinterhertrauert. Ihre Silberhochzeit steht bevor.
Haupttext Eigentlich Grund zu feiern, aber der Weinkeller ist schon lange leer, die Vorräte verbraucht und die Dienstmädchen fliehen, weil sie nicht bezahlt werden. Die anderen Inselbewohner, Freunde, und selbst die eigenen Kinder haben sich von dem Ehepaar abgewandt. Isoliert und sich selbst überlassen, beleidigen und erniedrigen sie sich gegenseitig. Da taucht Kurt auf, Alices Vetter und Edgars Jugendfreund. Er soll die Quarantänestation auf der Insel übernehmen und gerät mitten hinein in die „Kleinhölle“, wie die Insel von den Leuten genannt wird. Der Hauptmann wittert seine Chance: aus Kurt wird der „Vampir“ ein neues Leben saugen.<br /><br />August Strindberg gilt international als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Dramatiker. Seine Nach-Inferno-Stücke sind die Vorläufer des literarischen Symbolismus, Expressionismus und Surrealismus. Der DREIMASKEN VERLAG beheimatet als einziger deutscher Theaterverlag das dramatische Gesamtwerk August Strindbergs in der renommierten, noch vom Autor autorisierten Übersetzung von Emil Schering. Neben dieser zeithistorisch bedeutsamen Übersetzung wird jetzt eine Neuübersetzung mit dem Übersetzerpaar Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson vorgelegt: der Drei Masken Verlag beginnt die Reihe mit TOTENTANZ I und II und GESPENSTERSONATE (in Vorbereitung).<br />Christine Richter-Nilsson ist Schauspieldramaturgin am Bremer Theater und lebte einige Zeit in Schweden. Bo Magnus Nilsson ist in Åker, Schweden, geboren. Seit 1996 lebt er in Deutschland und arbeitet als Autor und Übersetzer. Im Team haben sie die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe (Nationalupplagan) noch einmal genau unter die Lupe genommen, um wieder einen frischen Blick auf die Originalaussage des Autors zu bekommen und immer wieder tradierte Übersetzungsfehler zu beheben, die häufig auf den scheinbaren Ähnlichkeiten der beiden Sprachen beruhen. <br />Dem Übersetzer-Team ist es gelungen, für die erstaunlich moderne und umgangssprachlich gefärbte Sprache des Urtextes eine idiomatische und moderne Entsprechung im Deutschen zu finden. Ihr Neuzugang ist direkt und sehr präzise. Vor allem zeichnet sich die Neuübersetzung aus durch ein feines Gespür für die manchmal skurrile Wortwahl und absurden Formulierungen des Autors, die die spannungsreiche und rätselhafte Grundatmosphäre der Szenen bestimmen. Ziel der Neuübersetzung ist es auch, den abgründigen Humor und den absurden Stil, durch den August Strindberg seiner Zeit weit voraus ist, zu erhalten. Die Repliken werden in ihrer ganzen rasanten Schlagfertigkeit, aber auch in ihrer subversiven Widersprüchlichkeit den Schauspielern in den Mund gelegt.<br />Prägnant und bitterböse, wild und originell, mystisch und modern! Zum Todspielen!<br /><br /> <br />
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