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Totentanz II

Dödsdansen II


August Strindberg

Aus dem Schwedischen neu übersetzt von Bo Magnus Nilsson und

Übersetzung durch Christine Richter-Nilsson

Schauspiel


2 D | 4 H

Kurt wohnt mit seinem Sohn Allan in der neuen herrschaftlichen Dienstwohnung. Unter dem Kommando seines Onkels Edgar beginnt Allan eine Offiziersausbildung. Er ist verliebt in Judith, die Lieblingstochter des Hauptmanns. Edgar plant aber, Judith mit dem viel älteren Oberst zu verheiraten. Im Gegenzug hilft der Oberst ihm, das zu bekommen, was Edgar will und durch eigene Intrigen und Manipulationen noch nicht erreicht hat.

Der will nämlich alles, was Kurt gehört oder zusteht: Das Zuhause mit Bechsteinflügel, die Stellung als Quarantänemeister, die Reichstagskandidatur, den guten Ruf, die Freunde, ja selbst Sohn Allan versucht er zu „stehlen“. Alice betreibt ein intrigantes Doppelspiel: Sie versucht, Kurt wieder zu verführen, hilft aber gleichzeitig ihrem Mann, Judith mit dem Oberst zu verkuppeln, weil sie sich davon materiellen Gewinn verspricht. Judith scheint zunächst mitzuspielen und flirtet nur mit Allan und dem Leutnant, der ihr auch den Hof macht. Als sie sich aber in Allan verliebt, findet sie einen Anlass, den Oberst zu beleidigen und bringt damit Edgar zu Fall. Seiner Macht entledigt stirbt der Hauptmann - wie ein Vampir, der kein Blut mehr bekommt.

August Strindberg gilt international als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Dramatiker. Seine Nach-Inferno-Stücke sind die Vorläufer des literarischen Symbolismus, Expressionismus und Surrealismus. Der DREIMASKEN VERLAG beheimatet als einziger deutscher Theaterverlag das dramatische Gesamtwerk August Strindbergs in der renommierten, noch vom Autor autorisierten Übersetzung von Emil Schering.
Neben dieser zeithistorisch bedeutsamen Übersetzung wird jetzt eine Neuübersetzung mit dem Übersetzerpaar Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson vorgelegt: der Drei Masken Verlag beginnt die Reihe mit TOTENTANZ I und II und GESPENSTERSONATE (in Vorbereitung).
Christine Richter-Nilsson ist Schauspieldramaturgin am Bremer Theater und lebte einige Zeit in Schweden. Bo Magnus Nilsson ist in Åker, Schweden, geboren. Seit 1996 lebt er in Deutschland und arbeitet als Autor und Übersetzer. Im Team haben sie die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe (Nationalupplagan) noch einmal genau unter die Lupe genommen, um wieder einen frischen Blick auf die Originalaussage des Autors zu bekommen und immer wieder tradierte Übersetzungsfehler zu beheben, die häufig auf den scheinbaren Ähnlichkeiten der beiden Sprachen beruhen.
Dem Übersetzer-Team ist es gelungen, für die erstaunlich moderne und umgangssprachlich gefärbte Sprache des Urtextes eine idiomatische und moderne Entsprechung im Deutschen zu finden. Ihr Neuzugang ist direkt und sehr präzise. Vor allem zeichnet sich die Neuübersetzung aus durch ein feines Gespür für die manchmal skurrile Wortwahl und absurden Formulierungen des Autors, die die spannungsreiche und rätselhafte Grundatmosphäre der Szenen bestimmen. Ziel der Neuübersetzung ist es auch, den abgründigen Humor und den absurden Stil, durch den August Strindberg seiner Zeit weit voraus ist, zu erhalten. Die Repliken werden in ihrer ganzen rasanten Schlagfertigkeit, aber auch in ihrer subversiven Widersprüchlichkeit den Schauspielern in den Mund gelegt.
Prägnant und bitterböse, wild und originell, mystisch und modern! Zum Todspielen!

Erstaufführung dieser Neuübersetzung frei!

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Relation zum Titel Totentanz II
URL part totentanz-ii-1
Subtitel
Originaltitel Dödsdansen II
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Schwedischen neu übersetzt von Bo Magnus Nilsson und
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen Erstaufführung dieser Neuübersetzung frei!
Einleitung Kurt wohnt mit seinem Sohn Allan in der neuen herrschaftlichen Dienstwohnung. Unter dem Kommando seines Onkels Edgar beginnt Allan eine Offiziersausbildung. Er ist verliebt in Judith, die Lieblingstochter des Hauptmanns. Edgar plant aber, Judith mit dem viel älteren Oberst zu verheiraten. Im Gegenzug hilft der Oberst ihm, das zu bekommen, was Edgar will und durch eigene Intrigen und Manipulationen noch nicht erreicht hat.
Haupttext Der will nämlich alles, was Kurt gehört oder zusteht: Das Zuhause mit Bechsteinflügel, die Stellung als Quarantänemeister, die Reichstagskandidatur, den guten Ruf, die Freunde, ja selbst Sohn Allan versucht er zu „stehlen“. Alice betreibt ein intrigantes Doppelspiel: Sie versucht, Kurt wieder zu verführen, hilft aber gleichzeitig ihrem Mann, Judith mit dem Oberst zu verkuppeln, weil sie sich davon materiellen Gewinn verspricht. Judith scheint zunächst mitzuspielen und flirtet nur mit Allan und dem Leutnant, der ihr auch den Hof macht. Als sie sich aber in Allan verliebt, findet sie einen Anlass, den Oberst zu beleidigen und bringt damit Edgar zu Fall. Seiner Macht entledigt stirbt der Hauptmann - wie ein Vampir, der kein Blut mehr bekommt.<br /><br />August Strindberg gilt international als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Dramatiker. Seine Nach-Inferno-Stücke sind die Vorläufer des literarischen Symbolismus, Expressionismus und Surrealismus. Der DREIMASKEN VERLAG beheimatet als einziger deutscher Theaterverlag das dramatische Gesamtwerk August Strindbergs in der renommierten, noch vom Autor autorisierten Übersetzung von Emil Schering. <br />Neben dieser zeithistorisch bedeutsamen Übersetzung wird jetzt eine Neuübersetzung mit dem Übersetzerpaar Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson vorgelegt: der Drei Masken Verlag beginnt die Reihe mit TOTENTANZ I und II und GESPENSTERSONATE (in Vorbereitung).<br />Christine Richter-Nilsson ist Schauspieldramaturgin am Bremer Theater und lebte einige Zeit in Schweden. Bo Magnus Nilsson ist in Åker, Schweden, geboren. Seit 1996 lebt er in Deutschland und arbeitet als Autor und Übersetzer. Im Team haben sie die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe (Nationalupplagan) noch einmal genau unter die Lupe genommen, um wieder einen frischen Blick auf die Originalaussage des Autors zu bekommen und immer wieder tradierte Übersetzungsfehler zu beheben, die häufig auf den scheinbaren Ähnlichkeiten der beiden Sprachen beruhen. <br />Dem Übersetzer-Team ist es gelungen, für die erstaunlich moderne und umgangssprachlich gefärbte Sprache des Urtextes eine idiomatische und moderne Entsprechung im Deutschen zu finden. Ihr Neuzugang ist direkt und sehr präzise. Vor allem zeichnet sich die Neuübersetzung aus durch ein feines Gespür für die manchmal skurrile Wortwahl und absurden Formulierungen des Autors, die die spannungsreiche und rätselhafte Grundatmosphäre der Szenen bestimmen. Ziel der Neuübersetzung ist es auch, den abgründigen Humor und den absurden Stil, durch den August Strindberg seiner Zeit weit voraus ist, zu erhalten. Die Repliken werden in ihrer ganzen rasanten Schlagfertigkeit, aber auch in ihrer subversiven Widersprüchlichkeit den Schauspielern in den Mund gelegt.<br />Prägnant und bitterböse, wild und originell, mystisch und modern! Zum Todspielen!<br /><br />
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