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Vater oder Die Anatomie eines Mordes

Erinnerungssinfonie

Apa, avagy egy gyilkosság anatómiája


Csaba Mikó

Aus dem Ungarischen von Arpad Dobriban und Stephanie Junge


1 D | 2 H

Ein Kammerspiel für drei Personen - eine Frau (Tochter) und 2 Männer (Bruder, Freund der Tochter) -, die sich an den Mord am Vater vor 15 Jahren erinnern. Jede Figur erinnert sich heute daran aus einem anderen Blickwinkel.

Die drei Personen berichten in Rückblenden das beklemmende Treffen bis zum Moment des Mordes - und wer der Mörder war/ist bleibt undeutlich. Wie damals sitzen die Personen um einen Küchentisch, damals war noch die Mutter und der Vater dabei. Der Freund der Tochter kam zu Besuch, ein verklemmtes, peinliches Zusammentreffen wird geschildert. Ihm wird Essen und zu Trinken angeboten.
Aus den Andeutungen zwischen Vater und Tochter läßt sich erahnen, dass die beiden mit stillschweigender Duldung der Mutter ein inszestiöses Verhältnis hatten. Plötzlich, aus dem Nichts heraus, geschieht der Mord - der Vater wird mit einem auf dem Tisch liegenden Brotmesser erstochen....Wer der Mörder ist bleibt offen.

Csabas "Erinnerungssymphonie" ist ein atemberaubendes Erzähltheaterspiel: atmosphärisch dicht und beklemmend umkreist es den Vatermord und die verschiedenen Haltungen und Empfindungen der anwesenden Personen. Die Vergangenheit überlagert die gegenwart und umgekehrt.

UA Theater Debrecen, Ungarn, 10. Januar 2003

DSE Theater Heidelberg, Oktober 2005

Szenische Lesung Volkstheater Wien anlässlich der Festivalreihe "Die Besten aus dem Osten" (Ungarn), 29. November 2008

Europäischer Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2005           

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Relation zum Titel Vater oder Die Anatomie eines Mordes
URL part vater-oder-die-anatomie-eines-mordes
Subtitel Erinnerungssinfonie
Originaltitel Apa, avagy egy gyilkosság anatómiája
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Ungarischen von Arpad Dobriban und Stephanie Junge
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen <p>UA&nbsp;Theater Debrecen, Ungarn, 10. Januar 2003</p><p>DSE Theater Heidelberg, Oktober 2005</p><p>Szenische Lesung Volkstheater Wien anlässlich der Festivalreihe &quot;Die Besten aus dem Osten&quot; (Ungarn), 29. November 2008</p><p>Europäischer Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2005&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; </p>
Einleitung Ein Kammerspiel für drei Personen - eine Frau (Tochter) und 2 Männer (Bruder, Freund der Tochter) -, die sich an den Mord am Vater vor 15 Jahren erinnern. Jede Figur erinnert sich heute daran aus einem anderen Blickwinkel.
Haupttext Die drei Personen berichten in Rückblenden das beklemmende Treffen bis zum Moment des Mordes - und wer der Mörder war/ist bleibt undeutlich. Wie damals sitzen die Personen um einen Küchentisch, damals war noch die Mutter und der Vater dabei. Der Freund der Tochter kam zu Besuch, ein verklemmtes, peinliches Zusammentreffen wird geschildert. Ihm wird Essen und zu Trinken angeboten. <br />Aus den Andeutungen zwischen Vater und Tochter läßt sich erahnen, dass die beiden mit stillschweigender Duldung der Mutter ein inszestiöses Verhältnis hatten. Plötzlich, aus dem Nichts heraus, geschieht der Mord - der Vater wird mit einem auf dem Tisch liegenden Brotmesser erstochen....Wer der Mörder ist bleibt offen.<br /><br />Csabas &quot;Erinnerungssymphonie&quot; ist ein atemberaubendes Erzähltheaterspiel: atmosphärisch dicht und beklemmend umkreist es den Vatermord und die verschiedenen Haltungen und Empfindungen der anwesenden Personen. Die Vergangenheit überlagert die gegenwart und umgekehrt.
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Kritiken - Texte &quot;... das steht fest - es geht um Inzest. Kein neues Thema auf deutschen Bühnen - die Heidelberger haben jedoch einen sehr eigenen Zugang gefunden und das liegt sicher an Csaba Mikós Text. Lyrisch ist der, fast wie ein Gedicht geschrieben, trotzdem in
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Alphabetischer Titel Vater oder Die Anatomie eines Mordes
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