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Vom bösen Kind


Maja Das Gupta

Schauspiel


4 D | 2 H

Es ist ein sonderbares Kind: Die Zeit, die andere Kinder für ihren Schlaf benötigen, setzt es in extreme Entwicklungsschübe um und durchläuft sämtliche Entwicklungsphasen des Heranwachsens wie in einem Zeitraffer. Für seine Umwelt wird der Umgang mit diesem Kind zu einer Herausforderung, denn es lebt seine sexuellen Vorlieben und Gewaltphantasien ungebremst aus und verstößt somit gegen jegliche kindliche Verhaltensnormen. Der Autorin Maja Das Gupta ist mit ihrem Theaterstück VOM BÖSEN KIND eine skurrile Groteske gelungen, die auf ungewöhnliche Weise das „Anderssein“ und den Umgang der Gesellschaft damit thematisiert.

In Gesprächen zwischen den Erzieherinnen und den Eltern erfahren wir scheibchenweise mehr über dieses sonderbare Kind: Die Zeit, die andere Kinder für ihren Schlaf benötigen, wird in Entwicklungsschübe umgesetzt -das Kind kann alles schneller, besser als die anderen gleichaltrigen Kinder. Seine Umwelt steht vor einer enormen Belastung - und vor der Frage, wie mit diesem Kind umgegangen werden muss, das sämtliche Entwicklungsstufen rapid überspringt. Und das nicht wohlerzogen oder anständig ist, sondern anarchisch, wüst, zerstörerisch - wie ein böses Kind eben. Sollen die Erzieherinnen es als eine Herausforderung begreifen, mit diesem Kind zurechtzukommen, da es doch eigentlich auch "ihren Horizont erweitert und sie dazu bringt, über sich selbst hinauszuwachsen"? Oder muss man zu Maßnahmen greifen, die das Kind in seine Schranken weisen? Das wiederum findet der Vater nicht sehr zielführend ...

Einladung zu den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater vom 6.-19. Oktober 2008

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Relation zum Titel Vom bösen Kind
URL part vom-boesen-kind
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen Einladung zu den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater vom 6.-19. Oktober 2008
Einleitung Es ist ein sonderbares Kind: Die Zeit, die andere Kinder für ihren Schlaf benötigen, setzt es in extreme Entwicklungsschübe um und durchläuft sämtliche Entwicklungsphasen des Heranwachsens wie in einem Zeitraffer. Für seine Umwelt wird der Umgang mit diesem Kind zu einer Herausforderung, denn es lebt seine sexuellen Vorlieben und Gewaltphantasien ungebremst aus und verstößt somit gegen jegliche kindliche Verhaltensnormen. Der Autorin Maja Das Gupta ist mit ihrem Theaterstück VOM BÖSEN KIND eine skurrile Groteske gelungen, die auf ungewöhnliche Weise das „Anderssein“ und den Umgang der Gesellschaft damit thematisiert.
Haupttext In Gesprächen zwischen den Erzieherinnen und den Eltern erfahren wir scheibchenweise mehr über dieses sonderbare Kind: Die Zeit, die andere Kinder für ihren Schlaf benötigen, wird in Entwicklungsschübe umgesetzt -das Kind kann alles schneller, besser als die anderen gleichaltrigen Kinder. Seine Umwelt steht vor einer enormen Belastung - und vor der Frage, wie mit diesem Kind umgegangen werden muss, das sämtliche Entwicklungsstufen rapid überspringt. Und das nicht wohlerzogen oder anständig ist, sondern anarchisch, wüst, zerstörerisch - wie ein böses Kind eben. Sollen die Erzieherinnen es als eine Herausforderung begreifen, mit diesem Kind zurechtzukommen, da es doch eigentlich auch &quot;ihren Horizont erweitert und sie dazu bringt, über sich selbst hinauszuwachsen&quot;? Oder muss man zu Maßnahmen greifen, die das Kind in seine Schranken weisen? Das wiederum findet der Vater nicht sehr zielführend ...<br /><br />
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Kritiken - Texte &quot;Spannend ist schon das Thema, weil es zugleich außergewöhnlich und von allgemeinem Interesse ist. In der aktuellen Erziehungsdebatte verankert, hat es zugleich etwas Archtypisches und Absurdes. Das &quot;böse Kind&quot; ist eine Kreuzung aus Wunderkind und Ego-Monster. (...) In ihrem Stück wendet Maja Das Gupta einen dramatischen Kunstgriff an. Über das Kind wird ständig gesprochen, aber es tritt niemals selbst auf. Aus der Art, wie die Erwachsenen reden, entsteht es als Vorstellung in der Fantasie des Zuschauers, der mit Kinderunarten vertraut, sich von deren Übersteigerung fesseln lässt. Die vier Darsteller entfalten darin eine beeindruckende Intensität. Die liebende Mutter - Rita Böhmer - ist verstört und hilflos. Der selbstgefällige Vater - Stephan Langer - ist auch stolz und schiebt die Schuld immer anderen zu. Die überforderten Erzieherinnen fechten miteinander stereotype Maßnahmen aus: Manjit Dawo und Ninon Hierth machen das großartig.&quot; (Mannheimer Morgen, 04.10.2011)
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Alphabetischer Titel Vom bösen Kind
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