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Zurück in die Ukraine, 2013: TAGEBÜCHER DES MAIDAN von Natalia Voroschbit

Fünf Jahre ist es nun her, dass der Maidan in Kiew von Massenprotesten erschüttert wurde. Proeuropäische Demonstranten forderten Reformen für die Ukraine. Die Regierung begegnete den Protesten mit Gewalt und der Konflikt weitete sich aus, dauerte bis Februar 2014 an. Zahlreiche Menschen verloren ihr Leben während der kriegsähnlichen Zustände auf dem Maidan.

Die Künstlerin Natalia Voroschbit hat sich in dieser Zeit viel auf dem Maidan aufgehalten und dort zusammen mit dem Regisseur Andrej Mai Interviews geführt, die die Grundlage für das Stück TAGEBÜCHER DES MAIDAN bilden. Durch den dokumentarischen Stil wird eine starke atmosphärische Nähe zu den damaligen Ereignissen hergestellt und den Menschen, die für politische Veränderung einstehen.

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Titel Zurück in die Ukraine, 2013: TAGEBÜCHER DES MAIDAN von Natalia Voroschbit
URL part 1132
Einleitung <p>Fünf Jahre ist es nun her, dass der Maidan in Kiew von Massenprotesten erschüttert wurde. Proeuropäische Demonstranten forderten Reformen für die Ukraine. Die Regierung begegnete den Protesten mit Gewalt und der Konflikt weitete sich aus, dauerte bis Februar 2014 an. Zahlreiche Menschen verloren ihr Leben während der kriegsähnlichen Zustände auf dem Maidan.</p> <p>Die Künstlerin Natalia Voroschbit hat sich in dieser Zeit viel auf dem Maidan aufgehalten und dort zusammen mit dem Regisseur Andrej Mai Interviews geführt, die die Grundlage für das Stück TAGEBÜCHER DES MAIDAN bilden. Durch den dokumentarischen Stil wird eine starke atmosphärische Nähe zu den damaligen Ereignissen hergestellt und den Menschen, die für politische Veränderung einstehen.</p>
Hauptteil
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Voroschbit_Jan2015_c_Jekaterina_Gornostai_quadr.jpg
Bildunterschrift Natalia Voroschbit © Jekaterina Gornostai
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Relation zum Titel Tagebücher des Maidan
URL part tagebuecher-des-maidan
Subtitel
Originaltitel Schtschodennyky Maidanu
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Ukrainischen und Russischen von Lydia Nagel
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung ad libitum
Anmerkungen UA Iwan Franko Theater Kiew, Dezember 2014
Einleitung <p>Kiew während des Protestwinters 2013/2014: Verschiedene Personen treffen auf dem Maidan und dessen näheren Umgebung zusammen und berichten. Was sie erlebt haben, hat sie alle verändert. Freiwillige Helfer, Ärzte, Kosaken, Studenten, Revolutionäre, Nationalisten und andere erzählen, warum sie auf den Maidan gekommen sind. </p><p></p>
Haupttext <p>Im November 2013 protestierten ukrainische Bürger auf dem Maidan, dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew, gegen ihren Präsidenten Viktor Janukowitsch und dessen Regierung. Nach der Auflösung einer hauptsächlich studentischen Demonstration durch eine Spezialeinheit der Polizei unter massiver Gewaltanwendung weitete sich der Protest auf dem Maidan aus. Bis Mitte Februar 2014 dauerten die Proteste an, in deren Verlauf Präsident Janukowitsch schließlich abgesetzt wurde.&nbsp; </p><p>TAGEBÜCHER DAS MAIDAN lässt eine Vielzahl von Menschen zu Wort kommen, die sich an den Protesten beteiligten. Die Autorin Natalia Voroschbit und der Regisseur Andrej Mai führten auf dem Maidan zahlreiche Interviews, die die Grundlage für das Stück bilden. Ob Einzelschicksale oder atmosphärische Schilderung, durch die unterschiedlichen Stimmen wird ein vielschichtiges Bild von den Ereignissen in Kiew erzeugt, das durch den dokumentarischen Stil und die Aktualität seines Themas einen offenen Blick auf die Proteste gewährt.</p><p>Das Theaterprojekt TAGEBÜCHER DES MAIDAN wurde im Dezember 2014 in Kiew uraufgeführt. </p><p></p><p>Die Übersetzung wurde dank der freundlichen Unterstützung des Goethe-Instituts Ukraine ermöglicht. </p><p>Das Stück wurde im Ganzen in Theater der Zeit abgedruckt (2/2015) und in Ausschnitten in der Wochenendausgabe der taz (21.02.2015).</p>
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Bildunterschrift © Jekaterina Gornostai
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Alphabetischer Titel Tagebücher des Maidan
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PDF Leseprobe fileadmin/3m_media/leseproben/Voroschbit_Tagebücher_des_Maidan_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Voroschbit
Vorname Natalia
Pseudonym
URL part natalia-voroschbit
Biografie <p>Geboren in Kiew, Ukrainische Dramatikerin und Szenaristin.&nbsp; </p><p>Sie studierte Dramatik am &quot;Maxim Gorki Literatur Institut&quot; in Moskau und schrieb über 15 Theaterstücke, wie &quot;Galka Motalka&quot;, &quot;Vij&quot;, &quot;Dämonen&quot;, &quot;Die Kornkammer&quot; etc. Mit ihren Theaterstücken und deren Inszenierungen nahm Voroschbit an vielen Theaterfestivals teil. Sie wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet, wie z. B. dem Literaturpreis &quot;Evrika&quot; für ihr Stück &quot;Galka Motalka&quot; 2004 oder dem 1. Preis des Projektes ‚Neue Theaterstücke‘ im Rahmen des Festivals Goldene Maske in Moskau für das Theaterstück &quot;Vij. Dokudrama&quot; 2012. Ihre Theaterstücke wurden u.a. in Kiew, Moskau, London, New York, Riga, St. Petersburg und Warschau inszeniert. Die Dramatisierung ihres Theaterstückes &quot;Galko Motalka&quot; war 2004 zu Gast bei der Bonner Biennale für neue Dramatik.&nbsp; </p><p>2010 war sie Chefautorin der Fernsehserie &quot;Schule&quot; (Regisseur: Veleria Gai Germanika), die eine der erfolgreichsten und umstrittensten Serien der jüngeren Fernsehgeschichte in Russland wurde. </p><p>Seit 2011 ist sie Kuratorin und Organisatorin des Festivals &quot;Woche der aktuellen Theaterstücke&quot; in Kiew. </p><p>2014 verfasste sie das Dokumentartheaterstück &quot;Die Tagebücher des Maidans&quot;, das im Dezember 2014 im Iwan Franko Theater in Kiew uraufgeführt wurde. </p><p>Ab 2015 ist sie gemeinsam mit Georg Genoux Künstlerische Leiterin des Theaters &quot;Neues Ukrainisches Theater&quot; in den Dovzhenko Kinostudios in Kiew. Zudem ist sie Künstlerische Leiterin des &quot;Theatre of Displaced People&quot; und Direktorin des &quot;Institutes für Drama&quot; in Kiew. </p><p>Natalia Voroschbit lebt in Kiew.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Voroschbit_Jan2015_c_Jekaterina_Gornostai_quadr.jpg
Bild Copyright © Jekaterina Gornostai
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nagel
Vorname Lydia
Pseudonym
URL part lydia-nagel
Biografie <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.lydianagel.de/">Lydia Nagel</a>, geboren in Wismar, studierte in Berlin, Belgrad und Moskau Slawistik und Kulturwissenschaft. Sie leitete ein Praktikantenprogramm für ukrainische und belarussische Studierende im Land Brandenburg und war wissenschaftliche Mitarbeiterin für ostslawische Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Zurzeit lebt sie als freiberufliche Übersetzerin in Berlin und übersetzt aus verschiedenen slawischen Sprachen ins Deutsche, vor allem zeitgenössische Prosa und Dramatik. Gründungs- und Vorstandsmitglied von Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e.V. 2014 Stipendiatin der Berliner Übersetzerwerkstatt im lcb, 2016 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas und Germersheimer Übersetzer-Stipendium im Künstlerhaus Edenkoben.
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Lydia_Nagel_c_Christina_Kurby_web.jpg
Bild Copyright Lydia Nagel © Christina Kurby
Preise und Auszeichnungen