Zum Hauptinhalt springen

Zwischen Spiellust und Spielsucht: DER SPIELER am Residenztheater München

Am 14.12. feierte DER SPIELER von Fjodor M. Dostojewskij in einer Übersetzung von Alexander Nitzberg Premiere am Residenztheater München. Andreas Kriegenburg inszenierte die Geschichte des Spielers, der sich rastlos zwischen Geld, seiner Angebeteten Polina und Glückspiel bewegt, mit viel Tempo und Energie. Die gewaltige Sprache Dostojewskijs wird mit hohem Körpereinsatz kombiniert, den die Schauspieler mit Bravour meistern. Das Bühnenbild von Harald B. Thor zeigt Roulettenburg als Welt, in der sich der Spieler auskennt und in der er dennoch scheitern muss.

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----


---- NEWS ----
Titel Zwischen Spiellust und Spielsucht: DER SPIELER am Residenztheater München
URL part 1142
Einleitung <p>Am 14.12. feierte DER SPIELER von Fjodor M. Dostojewskij in einer Übersetzung von Alexander Nitzberg Premiere am Residenztheater München. Andreas Kriegenburg inszenierte die Geschichte des Spielers, der sich rastlos zwischen Geld, seiner Angebeteten Polina und Glückspiel bewegt, mit viel Tempo und Energie. Die gewaltige Sprache Dostojewskijs wird mit hohem Körpereinsatz kombiniert, den die Schauspieler mit Bravour meistern. Das Bühnenbild von Harald B. Thor zeigt Roulettenburg als Welt, in der sich der Spieler auskennt und in der er dennoch scheitern muss.</p>
Hauptteil
Bild fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Der_Spieler_Residenztheater_Muenchen_2018/Der-Spieler-Foto-c_Matthias_Horn__3__quadr.jpg
Bildunterschrift © Matthias Horn
Infofeld Ueberschrift
Infofeld Text
Fotos fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Der_Spieler_Residenztheater_Muenchen_2018/Der-Spieler-Foto-c_Matthias_Horn__12_.jpg,fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Der_Spieler_Residenztheater_Muenchen_2018/Der-Spieler-Foto-c_Matthias_Horn__15_.jpg,fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Der_Spieler_Residenztheater_Muenchen_2018/Der-Spieler-Foto-c_Matthias_Horn__9_.jpg,fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Der_Spieler_Residenztheater_Muenchen_2018/Der-Spieler-Foto-c_Matthias_Horn__4_.jpg
Fotos Copyright © Matthias Horn
Kritiken - Texte <p>„Es ist ein Fest der Gleichzeitigkeiten. Doch der schöne Charme dieser Inszenierung ist auch Verhängnis. Das Publikum wird als Zuschauer verwöhnt und als Zuhörer gefordert. Sein Einsatz: große Konzentration. Sein Gewinn: große Unterhaltung.“ (Teresa Grenzmann, FAZ)</p> <p>„Man spürt die Flieh- und Zugkräfte des Spiels, die im Nebel der Stochastik verborgene Gravitation des Geldes, die die Schauspieler über die Bühne treiben, nie rasten und keinen klaren Gedanken fassen lässt.“ (Maximilian Sippenauer, nachtkritik.de)</p>
Kritiken - Dateien
Nicht auf der Startseite anzeigen


---- TITLE ----
Relation zum Titel Der Spieler oder Roulettenburg
URL part der-spieler-oder-roulettenburg
Subtitel Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes
Originaltitel Igrok
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung ad libitum
Anmerkungen
Einleitung <p>In Roulettenburg warten Familie, Freunde, Bekannte und Gläubiger eines kurz vor dem finanziellen Ruin stehenden Generals auf die Nachricht, dass dessen reiche Erbtante bald das Zeitliche segnen wird und er wieder liquid wird. Davon erhofft sich der General nicht nur die Tilgung seiner Schulden bei dem arroganten Franzosen de Grieux, der um die Stieftochter des Generals Polina buhlt; auch möchte er um die Hand der reichen Mademoiselle Blanche anhalten, in die er hoffnungslos verliebt ist. Als aber die Erbtante anstatt der Nachricht ihres Todes höchstpersönlich selbst auftaucht und auch noch einen Großteil ihres Vermögens beim Spiel verliert. Und als der mittellose Hauslehrer Aleksej Iwanowitsch erkennt, dass de Grieux und Blanche eine Intrige einfädeln, steht der General kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Polina gesteht Aleksej ihre Liebe und dieser, seinerseits auch in Polina verliebt, versucht beim Spiel die Summe für de Grieux zu erlangen. Das gelingt ihm auch, doch muss er erkennen, dass sich seine Liebe in Spielsucht verwandelt hat.</p>
Haupttext <p>DER SPIELER wurde 1867 kurz nach SCHULD UND SÜHNE in der ersten Gesamtausgabe der Werke Dostojewskis veröffentlicht. Dostojewski diktierte ihn seiner späteren Ehefrau Anna in nur 26 Tagen.</p> <p>Möglich ist, dass sich im Roman autobiographische Züge wiederfinden: Dostojewski war selbst spielsüchtig und hoffnungslos in Apollinarija (Polina) Suslowa verliebt.</p> <p>Der Roman in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg ist 2016 im dtv erschienen und wird vom Drei Masken Verlag für eine eigene Bühnenbearbeitung zur Verfügung gestellt.</p>
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/RouletteTisch_a_Herbert_Kaefer_pixelio.de_quadr.jpg
Bildunterschrift © Herbert Käfer / pixelio.de
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen
Alphabetischer Titel Spieler oder Roulettenburg
Mailorder 0
PDF Leseprobe


---- AUTHOR ----
Nachname Dostojewski
Vorname Fjodor M.
Pseudonym
URL part fjodor-michailowitsch-dostojewski
Biografie Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde 1821 als Sohn eines Arztes in Moskau geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfasst neun Romane, zahlreiche Novellen und Erzählungen und eine Vielzahl an nichtfiktionalen Texten. Dostojewski erwies sich in seinem Oeuvre als herausragender Psychologe und verstand es wie kein anderer die seelischen Befindlichkeiten der Menschen im Russischen Kaiserreich des 19. Jahrhunderts abzubilden. Werke wie SCHULD UND SÜHNE, DER IDIOT, DIE DÄMONEN oder DIE BRÜDER KARAMASOW sind weltbekannt und wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt. Dostojewskis Leben war von Flucht, finanzieller Not, Krankheit und Spielsucht geprägt. Er starb 1881.
Bild fileadmin/3m_media/autoren/DostojewskiStatue_Olga_Meier-Sander_pixelio.de_quadr.jpg
Bild Copyright © Olga Meier-Sander / pixelio.de
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.nitzberg.at/index.html" target="http://www.nitzberg.at/index.html" title="Opens external link in new window">Webseite Alexander Nitzberg</a></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_bearb.JPG
Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p>2013<br /> Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA</p> <p>2010<br /> Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien</p> <p>2009<br /> Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich</p> <p>2008<br /> Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens</p> <p>2002<br /> Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven</p> <p>1998<br /> Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf</p> <p>Literatur-Förderpreis NRW</p> <p>1996<br /> 1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p>