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Ein vergrabener Schatz: Drei Stücke von Arzybaschew übersetzt von Alexander Nitzberg

Lange Zeit waren Michail Petrowitsch Arzybaschews Dramen von der Bildfläche verschwunden. Nun hat Alexander Nitzberg drei seiner Stücke aus dem Russischen übersetzt. Von der Sowjetunion verschmäht und bis zur Perestroika nicht mehr nachgedruckt, gerieten die einst gefeierten Dramen aus den 1910-er Jahren in Vergessenheit. Hunderte Male wurden sie in ihrer Glanzzeit aufgeführt und gehörten zu den wichtigsten Repertoirestücken russischer und europäischer Theater. Manch einer sieht in Arzybaschew im Vergleich zu seinem Zeitgenossen Tschechow sogar den besseren Dramatiker. Die von Nitzberg übersetzten Stücke DIE FEINDE, GESETZ DES DSCHUNGELS und EIFERSUCHT stellen das Herzstück des dramatischen Schaffens Arzybaschews dar. Darin wird die Beziehung zwischen Mann und Frau kritisch unter die Lupe genommen, Freundschaften und Ehen werden auf die Probe gestellt, Lügen liegen in der Luft und immer wieder muss die Erkenntnis folgen, dass eine klare Aufteilung in Gut und Böse nicht möglich ist.

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Titel Ein vergrabener Schatz: Drei Stücke von Arzybaschew übersetzt von Alexander Nitzberg
URL part 1270
Einleitung <p>Lange Zeit waren Michail Petrowitsch Arzybaschews Dramen von der Bildfläche verschwunden. Nun hat Alexander Nitzberg drei seiner Stücke aus dem Russischen übersetzt. Von der Sowjetunion verschmäht und bis zur Perestroika nicht mehr nachgedruckt, gerieten die einst gefeierten Dramen aus den 1910-er Jahren in Vergessenheit. Hunderte Male wurden sie in ihrer Glanzzeit aufgeführt und gehörten zu den wichtigsten Repertoirestücken russischer und europäischer Theater. Manch einer sieht in Arzybaschew im Vergleich zu seinem Zeitgenossen Tschechow sogar den besseren Dramatiker. Die von Nitzberg übersetzten Stücke DIE FEINDE, GESETZ DES DSCHUNGELS und EIFERSUCHT stellen das Herzstück des dramatischen Schaffens Arzybaschews dar. Darin wird die Beziehung zwischen Mann und Frau kritisch unter die Lupe genommen, Freundschaften und Ehen werden auf die Probe gestellt, Lügen liegen in der Luft und immer wieder muss die Erkenntnis folgen, dass eine klare Aufteilung in Gut und Böse nicht möglich ist.</p>
Hauptteil
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Bildunterschrift © Ivanoskaya St. Petersburg
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Die Feinde
URL part 1771
Subtitel
Originaltitel
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Uebersetzung Aus dem Russischen
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Komponist
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Subverlaginfo
Damen 5
Herren 5
Ergaenzung
Anmerkungen DSE frei!
Einleitung <p>Die Familie residiert wie gewöhnlich im Sommerhaus, doch in diesem Jahr scheint die Leichtigkeit nicht Einzug zu halten. Gut gehütete Abgründe kommen ans Tageslicht und so manche Ehe steht auf der Kippe. Wankelmütigkeit, Betrug und Verbitterung liegen in der Luft. Es wird gezaudert, diskutiert und an der Beziehung zwischen Mann und Frau gezweifelt. Dennoch mangelt es in diesem Haus nicht an Liebe. Und auch wenn die Lage für einige zunächst ausweglos erscheint, so kristallisiert sich doch immer wieder ein Hoffnungsschimmer heraus. Und mit ihm die Erkenntnis: Wer Freund und wer Feind ist, ist letztendlich nicht so leicht zu entscheiden.</p>
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Alphabetischer Titel Feinde, die
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Gesetz des Dschungels
URL part 1772
Subtitel
Originaltitel Закон дикаря (Zakon dikarja)
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 6
Ergaenzung
Anmerkungen DSE frei!
Einleitung <p>Als Weressow seinen alten Freund Nikolaj Iwanowitsch besucht, flammt sein Begehren für die ehemalige Geliebte Larissa, Iwanowitschs Frau, wieder auf. Obgleich beide verheiratet sind, beginnen sie erneut eine Affäre. Doch mit der Zeit wird Larissa Weressow zur Last und er verführt die Schwester seiner Frau Sina. Ein Unglück naht und erst nach und nach lässt sich erkennen, wer in diesem Strudel aus Verrat, Begehren und Rache die Oberhand behält und wer untergehen muss.</p>
Haupttext
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Alphabetischer Titel Gesetz des Dschungels
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Eifersucht
URL part 1773
Subtitel
Originaltitel Ревность (Revnost')
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 8
Ergaenzung
Anmerkungen DSE frei!
Einleitung <p>Die junge und schöne Jelena Nikolajewna wird von allen Männern in ihrem Umfeld begehrt. Die Zuwendungen genießend kokettiert sie zum Leidwesen ihres Ehemannes sowohl mit dem Oberleutnant als auch mit dem Fürsten und dem jungen Studenten Serjoscha. Anders als ihre Freundin Blonda, die sich von einer Affäre in die nächste stürzt, gibt sie sich jedoch keinem der Männer ganz hin. Dennoch verstrickt sie sich in ein Netz aus Lügen. Es kommt zur Katastrophe.</p>
Haupttext
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Bildunterschrift © Bettina Stolze / pixelio.de
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Alphabetischer Titel Eifersucht
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---- AUTHOR ----
Nachname Arzybaschew
Vorname Michail Petrowitsch
Pseudonym
URL part michail-petrowitsch-arzybaschew
Biografie <p>geboren 1878 und gestorben 1927. Arzybaschew begann seinen Weg nach einem misslungenen Selbstmordversuch im sechzehnten Lebensjahr und wurde bildender Künstler und Schriftsteller in der Tradition Dostojewskis. Mit dem Roman »Sanin« (1907) schrieb er das meistgelesene und -diskutierte Buch seiner Zeit. Die Publikation des Romans wurde in Russland und vielen anderen Ländern mit Skandalen, Prozessen und Verboten überzogen. Neben weiteren Romanen, Erzählungen und philosophischen Texten verfasste Arzybaschew in den 1910-er Jahren auch Dramen, mit deren radikalen Fragestellungen er in einen Diskurs mit seinen Kollegen, wie Leonid Andrejew und Maxim Gorki, trat. Hunderte von Malen aufgeführt und bereits vor der Revolution erfolgreich verfilmt, mutierten sie zu wichtigen Repertoirestücken russischer und europäischer Bühnen. 1923 emigrierte er nach Polen, wo er zu einem der bedeutendsten Publizisten des russischen Exils avancierte, insbesondere bekannt für seine unerbittliche Polemik gegen die Bolschewiken. Er starb in Warschau 1927. Sein Kampf für die Befreiung des Individuums aus den Banden der Religion, der Politik, der Moral und des Konsums sowie seine Ablehnung des egalitären Kommunismus&nbsp; führten dazu, dass er in der Sowjetunion als »Pornograph« und »Dekadenzler« gebrandmarkt und bis zur Perestroika nicht mehr nachgedruckt wurde.</p> <p>Selbst Leo Tolstoi, der Arzybaschews Ideen nicht teilte, musste feststellen: »Er ist auf jeden Fall ein höchst begnadeter und sehr eigenständig denkender Mensch«.</p>
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Bild Copyright © Ivanoskaya St. Petersburg
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.nitzberg.at/index.html" target="http://www.nitzberg.at/index.html" title="Opens external link in new window">Webseite Alexander Nitzberg</a></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_bearb.JPG
Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p><strong>2019</strong><br /> Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung</p> <p><strong>2013</strong><br /> Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA</p> <p><strong>2010</strong><br /> Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien</p> <p><strong>2009</strong><br /> Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich</p> <p><strong>2008</strong><br /> Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens</p> <p><strong>2002</strong><br /> Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven</p> <p><strong>1998</strong><br /> Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf</p> <p>Literatur-Förderpreis NRW</p> <p><strong>1996</strong><br /> 1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p>