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200. Geburtstag von Dostojewski

Zum 200. Geburtstag von Fjodor M. Dostojewski am 11. November 2021 möchten wir an das Leben und Werk des russischen Schriftstellers erinnern. Dostojewski erwies sich als herausragender Psychologe und verstand es wie kein anderer, die seelischen Befindlichkeiten der Menschen im russischen Kaiserreich des 19. Jahrhunderts abzubilden.

Großartige Neuübersetzungen folgender Titel sind bei uns für die Bühne erhältlich:

Von Barbara Conrad: AUFZEICHNUNGEN AUS EINEM TOTEN HAUS

Von Alexander Nitzberg: ROULETTENBURG ODER DER SPIELER und DER DOPPELGÄNGER (erste Übersetzung der Urfassung)

Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde am 11. November 1821 als Sohn eines Armenarztes in Moskau geboren. Nach dem Abschluss des Studiums in St. Petersburg war er für einige Monate als Technischer Zeichner im Kriegsministerium tätig, bevor er freier Schriftsteller wurde. 1849 wurde Dostojewski wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivitäten verhaftet und zum Tode verurteilt. Kurz vor der Vollstreckung wurde die Todesstrafe in vier Jahre Zwangsarbeit und vier Jahre Militärdienst umgewandelt. 1857 heiratete er Marija Dmitrijewna (1824–1864).

Der Roman  AUFZEICHNUNGEN AUS EINEM TOTEN HAUS (1862) gehört zu seinen frühen Werken. 1862 unternahm Dostojewski seine erste Europareise. Zusammen mit der Stenografin Anna Grigorjewna Snitkina, seiner späteren zweiten Frau, entstand der Roman ROULETTENBURG ODER DER SPIELER. In den 1860er Jahren folgten teils mehrmonatige gemeinsame Aufenthalte in Deutschland, die ihren Niederschlag u.a. im Roman SCHULD UND SÜHNE finden. 1871 kehrte er nach St. Petersburg zurück, wo in den folgenden Jahren neben einigen Erzählungen und Novellen die großen Romane DIE DÄMONEN (1872), und DIE BRÜDER KARAMASOW (1880) erschienen. Dostojewski starb am 9. Februar 1881.

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Titel 200. Geburtstag von Dostojewski
URL part 1362
Einleitung <p>Zum 200. Geburtstag von Fjodor M. Dostojewski am 11. November 2021 möchten wir an das Leben und Werk des russischen Schriftstellers erinnern. Dostojewski erwies sich als herausragender Psychologe und verstand es wie kein anderer, die seelischen Befindlichkeiten der Menschen im russischen Kaiserreich des 19. Jahrhunderts abzubilden.</p> <p>Großartige Neuübersetzungen folgender Titel sind bei uns für die Bühne erhältlich:</p> <p>Von Barbara Conrad: AUFZEICHNUNGEN AUS EINEM TOTEN HAUS</p> <p>Von Alexander Nitzberg: ROULETTENBURG ODER DER SPIELER und DER DOPPELGÄNGER (erste Übersetzung der Urfassung)</p>
Hauptteil <p class="rez">Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde am 11. November 1821 als Sohn eines Armenarztes in Moskau geboren. Nach dem Abschluss des Studiums in St. Petersburg war er für einige Monate als Technischer Zeichner im Kriegsministerium tätig, bevor er freier Schriftsteller wurde. 1849 wurde Dostojewski wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivitäten verhaftet und zum Tode verurteilt. Kurz vor der Vollstreckung wurde die Todesstrafe in vier Jahre Zwangsarbeit und vier Jahre Militärdienst umgewandelt. 1857 heiratete er Marija Dmitrijewna (1824–1864).</p> <p class="rez">Der Roman<em>&nbsp; </em>AUFZEICHNUNGEN AUS EINEM TOTEN HAUS (1862) gehört zu seinen frühen Werken. 1862 unternahm Dostojewski seine erste Europareise. Zusammen mit der Stenografin Anna Grigorjewna Snitkina, seiner späteren zweiten Frau, entstand der Roman ROULETTENBURG ODER DER SPIELER. In den 1860er Jahren folgten teils mehrmonatige gemeinsame Aufenthalte in Deutschland, die ihren Niederschlag u.a. im Roman SCHULD UND SÜHNE finden. 1871 kehrte er nach St. Petersburg zurück, wo in den folgenden Jahren neben einigen Erzählungen und Novellen die großen Romane DIE DÄMONEN (1872), und DIE BRÜDER KARAMASOW (1880) erschienen. Dostojewski starb am 9. Februar 1881.</p>
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Aufzeichnungen aus einem toten Haus
URL part aufzeichnungen-aus-einem-toten-haus
Subtitel
Originaltitel Записки из Мёртвого дома / Sapiski is Mjortwogo doma
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen von Barbara Conrad
Bearbeiter Romanvorlage
Komponist
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Ergaenzung Ad libitum
Anmerkungen UA frei!
Einleitung <p>Am Anfang steht ein Mord: Alexánder Petrówitsch Gorjántschikow wird zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Der verwöhnte Adelige kommt nach Sibirien ins Lager. Der Schock von Verbrechen und Strafe verändert ihn zutiefst, und so beginnt er den Bericht über das, was ihm und seinen Leidensgefährten Tag für Tag widerfährt. Dostojewski schreibt aus eigenem Erleben: 1849 wurde er wegen revolutionärer Umtriebe zum Tode verurteilt, nach einer Scheinhinrichtung deportiert und verbrachte vier Jahre in Ketten. „Aufzeichnungen aus einem toten Haus“ gehört zu seinen größten Büchern. Nach Tolstois „Krieg und Frieden“ (Preis der Leipziger Buchmesse) hat Barbara Conrad nun auch dieses Meisterwerk neu übersetzt.</p> <p>Der Roman ist ist in der Carl Hanser Verlag, München erschienen und steht für eine eigene Bühnenbearbeitung zur Verfügung.</p>
Haupttext
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Bildunterschrift © 2020 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München
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Alphabetischer Titel Aufzeichnungen aus einem toten Haus
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Der Doppelgänger
URL part der-doppelgaenger
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
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Ergaenzung Ad libitum
Anmerkungen
Einleitung <p>Petersburg, Mitte des 19. Jahrhunderts. Titularrat Jakow Petrowitsch Goljadkin will nie etwas falsch machen – trotzdem (oder gerade deshalb?) kommt er beruflich nicht voran. Auch bei Frauen hat er keinen Erfolg – seine Liebe zu Klara Olsufjewna, der Tochter eines einflussreichen Staatsrats, die er vor einer vermeintlichen Zwangsheirat retten will, bleibt ohne Erwiderung und spielt sich hauptsächlich in seiner Fantasie ab. Sein Leben ändert sich abrupt, als er während eines nächtlichen Spaziergangs auf seinen Doppelgänger trifft. Wer ist diese Person, die Goljadkin äußerlich aufs Haar gleicht und plötzlich auch in seiner Wohnung auf ihn wartet?</p> <p>Goljadkins anfängliche Versuche, sich mit dem Mann zu verbrüdern, bleiben erfolglos. Der Doppelgänger drängt sich gar als eine bessere Version seiner selbst in sein Leben: An Goljadkins Arbeitsplatz erweist er sich als selbstbewusster und erfolgreicher und heimst das Lob des Vorgesetzten ein. Es beginnt ein grotesker Konkurrenzkampf.</p> <p>Die Urfassung von Dostojewskis Werk DER DOPPELGÄNGER ist erstmals von Alexander Nitzberg aus dem Russischen übersetzt worden. Der Roman erschien bei Galiani Berlin und steht für eine eigene Bühnenbearbeitung zur Verfügung.</p>
Haupttext
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Alphabetischer Titel Doppelgänger, der
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Der Spieler oder Roulettenburg
URL part der-spieler-oder-roulettenburg
Subtitel Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes
Originaltitel Igrok
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
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Ergaenzung ad libitum
Anmerkungen
Einleitung <p>In Roulettenburg warten Familie, Freunde, Bekannte und Gläubiger eines kurz vor dem finanziellen Ruin stehenden Generals auf die Nachricht, dass dessen reiche Erbtante bald das Zeitliche segnen wird und er wieder liquid wird. Davon erhofft sich der General nicht nur die Tilgung seiner Schulden bei dem arroganten Franzosen de Grieux, der um die Stieftochter des Generals Polina buhlt; auch möchte er um die Hand der reichen Mademoiselle Blanche anhalten, in die er hoffnungslos verliebt ist. Als aber die Erbtante anstatt der Nachricht ihres Todes höchstpersönlich selbst auftaucht und auch noch einen Großteil ihres Vermögens beim Spiel verliert. Und als der mittellose Hauslehrer Aleksej Iwanowitsch erkennt, dass de Grieux und Blanche eine Intrige einfädeln, steht der General kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Polina gesteht Aleksej ihre Liebe und dieser, seinerseits auch in Polina verliebt, versucht beim Spiel die Summe für de Grieux zu erlangen. Das gelingt ihm auch, doch muss er erkennen, dass sich seine Liebe in Spielsucht verwandelt hat.</p>
Haupttext <p>DER SPIELER wurde 1867 kurz nach SCHULD UND SÜHNE in der ersten Gesamtausgabe der Werke Dostojewskis veröffentlicht. Dostojewski diktierte ihn seiner späteren Ehefrau Anna in nur 26 Tagen.</p> <p>Möglich ist, dass sich im Roman autobiographische Züge wiederfinden: Dostojewski war selbst spielsüchtig und hoffnungslos in Apollinarija (Polina) Suslowa verliebt.</p> <p>Der Roman in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg ist 2016 im dtv erschienen und wird vom Drei Masken Verlag für eine eigene Bühnenbearbeitung zur Verfügung gestellt.</p>
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/RouletteTisch_a_Herbert_Kaefer_pixelio.de_quadr.jpg
Bildunterschrift © Herbert Käfer / pixelio.de
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Alphabetischer Titel Spieler oder Roulettenburg
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---- AUTHOR ----
Nachname Dostojewski
Vorname Fjodor M.
Pseudonym
URL part fjodor-michailowitsch-dostojewski
Biografie <p>Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde 1821 als Sohn eines Arztes in Moskau geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfasst neun Romane, zahlreiche Novellen und Erzählungen und eine Vielzahl an nichtfiktionalen Texten. Dostojewski erwies sich in seinem Oeuvre als herausragender Psychologe und verstand es wie kein anderer die seelischen Befindlichkeiten der Menschen im Russischen Kaiserreich des 19. Jahrhunderts abzubilden. Werke wie „Schuld und Sühne“, „Der Idiot“, „Die Dämonen“ oder „Die Brüder Karamasow“ sind weltbekannt und wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt. Dostojewskis Leben war von Flucht, finanzieller Not, Krankheit und Spielsucht geprägt. Er starb 1881.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/DostojewskiStatue_Olga_Meier-Sander_pixelio.de_quadr.jpg
Bild Copyright © Olga Meier-Sander / pixelio.de
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.nitzberg.at/index.html" target="http://www.nitzberg.at/index.html" title="Opens external link in new window">Webseite Alexander Nitzberg</a></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_bearb.JPG
Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p><strong>2019</strong><br /> Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung</p> <p><strong>2013</strong><br /> Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA</p> <p><strong>2010</strong><br /> Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien</p> <p><strong>2009</strong><br /> Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich</p> <p><strong>2008</strong><br /> Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens</p> <p><strong>2002</strong><br /> Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven</p> <p><strong>1998</strong><br /> Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf</p> <p>Literatur-Förderpreis NRW</p> <p><strong>1996</strong><br /> 1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p>