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Bunt, witzig und mit viel Spiellaune - DIE SCHÖNE HELENA in Ingolstadt

Der Stoff ist bekannt: Der trojanische Prinz Paris bekommt von Göttin Venus die Liebe der schönsten Frau versprochen und trifft wenig später auf Helena, die etwas gelangweilte, aber wirklich wunderschöne Frau Menelaos‘. Eines führt zum anderen und wenig später beginnen die Trojanischen Kriege.

Jaques Offenbach hat mit DIE SCHÖNE HELENA eine Opéra-bouffe geschaffen, die den antiken Stoff kräftig aufs Korn nimmt. Peter Hacks‘ Libretto-Bearbeitung für Schauspieler wirkt dabei kongenial trocken und hintersinnig und aktualisiert zudem behutsam die für sich bereits historische Vorlage.

Am 19. März 2016 hat die Operette unter der Regie von Folke Braband am Theater Ingolstadt eine gelungene Premiere gefeiert.

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Titel Bunt, witzig und mit viel Spiellaune - DIE SCHÖNE HELENA in Ingolstadt
URL part bunt-witzig-und-mit-viel-spiellaune-die-schoene-helena-in-ingolstadt
Einleitung Der Stoff ist bekannt: Der trojanische Prinz Paris bekommt von Göttin Venus die Liebe der schönsten Frau versprochen und trifft wenig später auf Helena, die etwas gelangweilte, aber wirklich wunderschöne Frau Menelaos‘. Eines führt zum anderen und wenig später beginnen die Trojanischen Kriege.
Hauptteil Jaques Offenbach hat mit <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.dreimaskenverlag.de/katalog/titel-a-z/controller/show/t/titel/205/">DIE SCHÖNE HELENA</a> eine Opéra-bouffe geschaffen, die den antiken Stoff kräftig aufs Korn nimmt. Peter Hacks‘ Libretto-Bearbeitung für Schauspieler wirkt dabei kongenial trocken und hintersinnig und aktualisiert zudem behutsam die für sich bereits historische Vorlage. Am 19. März 2016 hat die Operette unter der Regie von Folke Braband am <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.theater.ingolstadt.de/stueck.cfm?ID_stueck=1500&amp;siteParam=fotos">Theater Ingolstadt</a> eine gelungene Premiere gefeiert.
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Bildunterschrift © Ludwig Olah
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Fotos Copyright © Ludwig Olah
Kritiken - Texte „Stürmischer Applaus“ „Das gesamte Ensemble, einschließlich Chor und Orchester versprühte eine (…) blendende Spiellaune, die auf das Publikum übersprang.“ (Herrmann Käbisch, <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://blickpunkt-ingolstadt.de/gesellschaft/18589-stadttheater-ingolstadt-premiere-die-sch%C3%B6ne-helena-mit-hindernissen.html">Blickpunkt Ingolstadt</a>, 21.03.2016) „Spannende Theaterkunst und Unterhaltung vom Besten.“ „Mit gewaltigem Jubel feierte das Publikum an Samstag im Stadttheater die Premiere ›Die schöne Helena‹. Der Berliner Regisseur Folke Braband hat den Stoff aus der griechischen Mythologie kunstvoll und köstlich (…) auf die Bühne gebracht.“ (Friedrich Kraft, Neuburger Rundschau, 21.03.2016)
Kritiken - Dateien
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Relation zum Titel Die schöne Helena
URL part die-schoene-helena
Subtitel Operette für Schauspieler nach dem Libretto von H. Meilhac und L. Halevy
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist Jacques Offenbach; Musikalische Fassung und Instrumentation v. Herbert Kawan
Genre
Subverlaginfo
Damen 8
Herren 15
Ergaenzung Stat.
Anmerkungen <p>UA Deutsches Theater Berlin (Kammerspiele), 06. November 1964</p>
Einleitung <p>In Sparta erscheint der trojanische Prinz Paris, dem die sagenhafte Geschichte seines Urteils auf dem Berge Ida vorauseilt, nach der er Venus zur schönsten aller Göttinnen erkoren hat.</p>
Haupttext <p>Als Lohn versprach ihm Venus die schönste Frau der Welt, eine gewisse Helena, Gattin des spartanischen Königs Menelaus. Helena langweilt sich gräßlich in diesem Sparta. Kaum daß sie Paris begegnet, verlieben sich beide ineinander. Bei den "Festspielen des Geistes" blamieren sich die versammelten griechischen Helden vor dem fremden Prinzen. Dieser hat sich mit dem korrupten Priester Kalchas verbündet, der mittels eines fingierten Orakels dafür sorgt, daß Menelaus nach Kreta in Urlaub fährt. Nun hat Paris freie Bahn. Doch kaum liegt er mit Helena im Bett, kommt Menelaus überraschend von seiner Reise zurück. Der hilflose König ruft die Griechen zu Hilfe und unter Walzerklängen wird Paris verjagt.</p>
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/Helena_Ingolstadt_Ludwig_Olah__1__quadr.jpg
Bildunterschrift © Ludiwg Olah
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte <p>Berliner Zeitung (1964): "Peter Hacks' Operette für Schauspieler ist ein gutes Muster eines modernen Singspiels. Im Gegensatz zur herkömmlichen Operette ist sie frei von Kitsch, sie ist unsentimental, aber nicht gefühllos, von einer beachtlichen Artistik und von einer eleganten Witzigkeit. Hacks hat neue Szenen, hat neue Figuren geschaffen, hat der ganz schwachen Fabel Logik gegeben. Er verlieh dem Dialog eine neue Eleganz, er schrieb neue Texte für die Musik, die nicht nur sinnfälliger, sondern auch den Sinnen gefälliger sein können, weil sie der großartigen Musik Offenbachs gerechter werden als alle bekannten Eindeutschungen und gleichzeitig, da als Lieder und Couplets strukturiert, stilbildend sind. - Während des Spiels gab es viel, nach dem Spiel stürmischen Beifall. Es wirkte wie die Kriegserklärung der 'Helena' an den 'Frieden'. Sie will ihm den Erfolg streitig machen."</p> <p>Abendzeitung München (1964): "Als Peter Hacks, der ungetreue Münchner auf die Bühne der Osterliner Kammerspiele trat, hatte er mit leichter Hand einen Sieg errungen: Seine SCHÖNE HELENA ist ein ausgemachter Publikumserfolg."</p> <p>Theater heute (Februar 1965):&nbsp; "Entschlackung, Reinigung hat Peter Hacks an Jacques Offenbachs SCHÖNER HELENA praktiziert, die im Dezember grad ihren hundertsten Geburtstag feiern durfte. [...] Hacks [...] geht frei um mit dem vorgefundenen Stoff, er dichtet ihn weiter, verändert die Fabel. Er befreit, was darin angelegt ist: Entwurf einer freundlicheren Welt, den Annehmlichkeiten, die unsere Sinne uns schaffen, zugewandt. Versteht sich, daß man dazu keine aktuellen Gags braucht, auch keine Historisierung; die Belle Epoque interessiert uns nur am Rande, wir bewegen uns in der Antike der Poesie. Liebe, sinnlicher Genuß des Lebens, erotische Tagträume - das wird herausgestellt gegen Dummheit, leere Ideologie, kriegerische Rohheit."</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Hacks_DieschöneHelena_Sprechfassg.pdf
Alphabetischer Titel Schöne Helena, Die
Mailorder 0
PDF Leseprobe Hacks_DieSchoeneHelena_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Hacks
Vorname Peter
Pseudonym
URL part peter-hacks
Biografie <p>"Der heilige Benediktus, der, wie man mir sagt, im Jahre 480 geboren wurde, befaßte sich vornehmlich mit der Lösung des Problems, wie einer auf Erden möglichst glücklich leben und doch eben noch in den Himmel kommen könne. Ich, der ich, wie man mir sagt, im Jahre 1928 geboren bin, befasse mich (das zu Ändernde geändert) ganz mit demselben Problem."<br /> <br /> Geboren 1928 in Breslau, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte in München Philosophie, Soziologie, Germanistik und Theaterwissenschaft, promovierte 1951 und ging – nach seinem ersten Bühenerfolg "Die Eröffnung des indischen Zeitalters" an den Kammerspielen 1955 – nach Berlin, DDR.<br /> 1960 wurde er von W. Langhoff an das Deutsche Theater Berlin als Autor und Dramaturg engagiert, das er 1963 nach einer Kritik der SED an seinem Stück "Die Sorgen und die Macht" verlassen musste. Seine Komödie "Moritz Tassow" wurde nach der Uraufführung an der Volksbühne abgesetzt.<br /> In den 70er Jahren avancierte Hacks in Westdeutschland zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Dramatiker. Er blieb im Westen über lange Zeit der berühmteste DDR Schriftsteller. Seine Werke wurden an west- wie an ostdeutschen Bühnen uraufgeführt. Zu Welterfolgen wurden sein Dramen "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe " und "Ein Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" sowie seine kongenialen Offenbach-Bearbeitungen ("Die schöne Helena") und Übersetzungen (u.a."Held der westlichen Welt")<br /> Seit der "Wende" lebte er zurückgezogen in Berlin. Seine letzten Werke (u.a.die "Dramolette") wurden bislang nicht uraufgeführt.<br /> Neben seinen Dramen, verfasste Hacks Essais ("Die Maßgaben der Kunst"), Gedichte und Kinderbücher. Zu seinem 75. Geburtstag im März 2003 erschien im Eulenspiegel Verlag Berlin eine 15-bändige Werkausgabe.<br /> Im Drei Masken Verlag wird seit 1956 das gesamte dramatische Schaffen des Autors betreut.<br /> Er verstarb am 28. August 2003 in Groß Machnow bei Berlin.</p> <p>"Wie viele Bühnen erinnern sich, dass Hacks noch immer der beständigste und heiterste zeitgenössische deutsche Autor ist?" (FAZ, 29.02.1968, Günther Rühle)</p>
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Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen