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DAS KALTE HERZ - Armin Petras' Bearbeitung von Hauffs Erzählung am Staatstheater Stuttgart

Das Märchen von Wilhelm Hauff über den Schwarzwald, die Sehnsucht nach Glück und die immerwährende Jagd nach dem großen Geld hatte im Februar Premiere im Schauspielhaus Stuttgart (Regie: Thomas Krupa). Eine bilderreiche, düstere Parabel, ein Spektakel mit Volkstanz und voller ironischer Gesten, ein Märchen, dessen zeitgemäße Handlung so manchen das Gruseln lehrt.

Peter Munk, genannt Kohlenmunkpeter, träumt angesichts seiner anstrengenden und schlecht bezahlten Arbeit von Geld und Ansehen. Verzweifelt wendet er sich an den dämonischen Holländer-Michel und geht mit ihm einen Pakt ein: Er tauscht sein Herz gegen einen kalten Stein und erhält im Gegenzug unendlich viel Geld. Doch an nichts kann er sich mehr erfreuen, seine Gefühle ersterben.

"Wilhelm Hauff erzählt über Armut und Elend, Reichtum und Ansehen, die verzweifelte Suche nach dem Glück und den Tod des Herzens, seine Erstarrung, seine Entwertung, seine Ersetzung durch Geld. Was machen Einsamkeit und Ausgrenzung aus einem Menschen? Was passiert, wenn er zu Geld kommt? Wieviel Heimat steckt in uns? Wieviel Wald und wieviel Autobahn?"

(Armin Petras)

Eine Bühnenfassung von Armin Petras nach der gleichnamigen Erzählung von Wilhelm Hauff

(Mit: mit Johann Jürgens, Rahel Ohm, Caroline Junghanns, Wolfgang Michalek, Christian Schneeweiß, Berit Jentzsch, Manja Kuhl, Miles Perkin u.v.a.; Bühne: Olaf Altann, Kostüme: Katja Strohschneider, Video: Rebecca Riedel, Musik: Miles Perkin, Choreografie: Bertin Jentzsch, Dramaturgie: Jan Hein, Bernd Isele)

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Titel DAS KALTE HERZ - Armin Petras' Bearbeitung von Hauffs Erzählung am Staatstheater Stuttgart
URL part das-kalte-herz-armin-petras-bearbeitung-von-hauffs-erzaehlung-am-staatstheater-stuttgart
Einleitung Das Märchen von Wilhelm Hauff über den Schwarzwald, die Sehnsucht nach Glück und die immerwährende Jagd nach dem großen Geld hatte im Februar Premiere im Schauspielhaus Stuttgart (Regie: Thomas Krupa). Eine bilderreiche, düstere Parabel, ein Spektakel mit Volkstanz und voller ironischer Gesten, ein Märchen, dessen zeitgemäße Handlung so manchen das Gruseln lehrt.
Hauptteil <p>Peter Munk, genannt Kohlenmunkpeter, träumt angesichts seiner anstrengenden und schlecht bezahlten Arbeit von Geld und Ansehen. Verzweifelt wendet er sich an den dämonischen Holländer-Michel und geht mit ihm einen Pakt ein: Er tauscht sein Herz gegen einen kalten Stein und erhält im Gegenzug unendlich viel Geld. Doch an nichts kann er sich mehr erfreuen, seine Gefühle ersterben. </p><p>&quot;Wilhelm Hauff erzählt über Armut und Elend, Reichtum und Ansehen, die verzweifelte Suche nach dem Glück und den Tod des Herzens, seine Erstarrung, seine Entwertung, seine Ersetzung durch Geld. Was machen Einsamkeit und Ausgrenzung aus einem Menschen? Was passiert, wenn er zu Geld kommt? Wieviel Heimat steckt in uns? Wieviel Wald und wieviel Autobahn?&quot;</p><p><i>(Armin Petras)</i></p>
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Infofeld Text Eine Bühnenfassung von Armin Petras nach der gleichnamigen Erzählung von Wilhelm Hauff (Mit: mit Johann Jürgens, Rahel Ohm, Caroline Junghanns, Wolfgang Michalek, Christian Schneeweiß, Berit Jentzsch, Manja Kuhl, Miles Perkin u.v.a.; Bühne: Olaf Altann, Kostüme: Katja Strohschneider, Video: Rebecca Riedel, Musik: Miles Perkin, Choreografie: Bertin Jentzsch, Dramaturgie: Jan Hein, Bernd Isele)
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Kritiken - Texte &quot;Das Stuttgarter 'Kalte Herz' ist eine fröhlich-schrille Kreizung aus kritischem Volkstheater und 'Black Forest Rider', Lou-Reed-Songs und rußgeschwärzter Köhlerlyrik, Augsburger Puppen- und Regietheater-Rappelkiste.&quot; (FAZ, 25.02.14)
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Relation zum Titel Das kalte Herz
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Ergaenzung Bühnenfassung von Armin Petras nach der gleichnamigen Erzählung von Wilhelm Hauff
Anmerkungen Premiere Staatstheater Stuttgart, 22. Februar 2014 (Regie: Armin Petras)
Einleitung
Haupttext <p>"Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen" - so beginnt die wechselvolle Geschichte von Peter Munk, genannt Kohlenmunkpeter. Seine Arbeit als Köhler scheint ihm schmutzig, anstrengend, schlecht bezahlt und wenig respektiert. Den Glasleuten, Flözern und Uhrenmachern geht es viel besser. Unzufrieden damit und verzweifelt über seinen Stand, träumt er von Geld und Ansehen. "So geht es nicht mehr weiter", sagt Peter eines Tages schmerzlich betrübt zu sich; denn tags zuvor war Feiertag gewesen und alles Volk in der Schenke; "wenn ich nicht bald auf den grünen Zweig komme, so tu' ich mir etwas zuleid; wär' ich doch nur so angesehen und reich, wie der dicke Ezechiel, oder so berühmt, und könnte den Musikanten Taler statt Kreuzer zuwerfen, wie der Tanzbodenkönig! Wo nur der Bursche das Geld her hat?" Peter sucht sein Glück zuerst beim Glasmännlein, dann wendet er sich an den dämonischen Holländer-Michel und geht mit ihm einen Pakt ein: Er tauscht sein Herz gegen einen kalten Stein und erhält im Gegenzug unendlich viel Geld. Doch an nichts kann er sich mehr erfreuen, seine Gefühle ersterben.</p> <p>Wilhelm Hauff erzählt über Armut und Elend, Reichtum und Ansehen, die verzweifelte Suche nach dem Glück und den Tod des Herzens, seine Erstarrung, seine Entwertung, seine Ersetzung durch Geld.</p> <p>Was machen Einsamkeit und Ausgrenzung aus einem Menschen? Was passiert, wenn er zu Geld kommt? Wieviel Heimat steckt in uns? Wieviel Wald und wieviel Autobahn?</p> <p><em>(Armin Petras)</em></p>
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Kritiken - Texte <p>"Natürlich will Petras auch Hauffs Märchen auf seine kritischen Potentiale hin abklopfen. Das Schicksal des armen Kohlenmunkpeters (...) zeigt glasklar: Geld macht nicht glücklich und verdirbt den Charakter." (FAZ, 25.02.14)</p> <p>"Petras wischt die Grenzen zwischen Gestern und Heute, Sage und Wirklichkeit einfach weg" (TheaterHeute, 4/2014, S. 60)</p> <p>"Petras will dem Märchen unde dem Schwarzwald jede Nettigkeit austreiben." (Berliner Zeitung, 24.02.14)</p>
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Alphabetischer Titel kalte Herz, Das
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---- AUTHOR ----
Nachname Petras
Vorname Armin
Pseudonym
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Biografie <p>Geboren 1964 in Meschede, 1969 übersiedelte er mit seinen Eltern in die DDR. Von 1985-1987 absolvierte er ein Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1988 reiste Petras in die BRD aus.<br /> Er inszenierte an vielen deutschen und europäischen Theatern. Darüber hinaus begab er sich schon früh in Leitungspositionen. Er war Hausregisseur in Frankfurt/Oder und Chemnitz (wo er u.a. mit Rio Reiser arbeitete), Oberspielleiter in Nordhausen, Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, fester Regisseur am Frankfurter Schauspielhaus. Von 2006 - 2013 war er Intendant am Maxim-Gorki-Theater Berlin und von 2013 - 2018 Schauspielintendant am Staatsschauspiel Stuttgart. Seit 2013 ist Armin Petras Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.<br /> <br /> Die frühen Theaterstücke (1995-2002) von Fritz Kater und sämtliche Theaterstücke und Bearbeitungen des Autors Armin Petras werden im DREI MASKEN VERLAG verlegt.</p>
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Preise und Auszeichnungen