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Ein Stück über Fremde und Flucht: HERAKLES KINDER von Armin Petras feiert in Stuttgart Premiere

HERAKLES KINDER (2 D | 4 H, Kinder) ist ein Projekt des Stuttgarter Schauspiels, bei dem Flüchtlinge und Studierende der Stuttgarter Universität gemeinsam mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern zusammenarbeiten. Gemeinsam nehmen sie sich des klassischen Stoffes von Euripides an, in dem auch Flucht, Fremde und Asyl thematisiert wird. Unter der Leitung von Adelheid Schulz und Armin Petras wurde das fast zweieinhalbtausend Jahre alte so in die Jetztzeit gebracht. Die Premiere fand am 11. Februar 2016 statt. 

Die Kinder Herakles‘ sind nach dessen Tod aus Argos geflohen. Sie hoffen, in Athen Schutz finden zu können. Dort stoßen sie allerdings auf Ablehnung. Nur Demophon, der Sohn des Königs, setzt sich für sie ein und muss sich somit entscheiden: schickt er die Flüchtlinge in den sicheren Tod oder riskiert er Krieg für sein Volk.

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Titel Ein Stück über Fremde und Flucht: HERAKLES KINDER von Armin Petras feiert in Stuttgart Premiere
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Einleitung <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.dreimaskenverlag.de/katalog/titel-a-z/controller/show/t/titel/1028/">HERAKLES KINDER</a> (2 D | 4 H, Kinder) ist ein Projekt des <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/herakleskinder/">Stuttgarter Schauspiels</a>, bei dem Flüchtlinge und Studierende der Stuttgarter Universität gemeinsam mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern zusammenarbeiten. Gemeinsam nehmen sie sich des klassischen Stoffes von Euripides an, in dem auch Flucht, Fremde und Asyl thematisiert wird. Unter der Leitung von Adelheid Schulz und Armin Petras wurde das fast zweieinhalbtausend Jahre alte so in die Jetztzeit gebracht. Die Premiere fand am 11. Februar 2016 statt.&nbsp;
Hauptteil Die Kinder Herakles‘ sind nach dessen Tod aus Argos geflohen. Sie hoffen, in Athen Schutz finden zu können. Dort stoßen sie allerdings auf Ablehnung. Nur Demophon, der Sohn des Königs, setzt sich für sie ein und muss sich somit entscheiden: schickt er die Flüchtlinge in den sicheren Tod oder riskiert er Krieg für sein Volk.
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Bildunterschrift © Julian Marbach
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Fotos Copyright © Natascha von Steiger, Julian Marbach
Kritiken - Texte „Schauspielintendant Armin Petras und die Regisseurin Adelheid Schulz haben mit Stuttgarter Studenten und mit Geflüchteten ein starkes Projekt auf die Bühne gebracht. In der Nebenspielstätte am Löwentor […] überzeugten Schauspieler und Laien mit ihrer großartigen Interaktion. […] Klug stellen Schulz und Petras in dem Projekt Bezüge zwischen der aktuellen Flüchtlingskrise und der Antike her. Dass der Schmerz und die schreckliche Angst der Asylsuchenden ganz deutlich zu spüren ist, ist ein großes Verdienst dieser Regiearbeit.“ (EZ AM WOCHENENDE, 13./14.02.2016) „Mythos und Gegenwart stoßen in ‚Herakles‘ Kinder‘ drastisch zusammen – das Stück wird zu einer grellen, flapsigen, bitteren Allegorie, provoziert mitunter schnelles Gelächter – aber sein Hintergrund bleibt finster.“ (Stuttgarter Nachrichten, 13.02.2016)
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Relation zum Titel Herakles Trilogie (Teil 1: herakles tod, Teil 2: ALKESTIS, mon amour, Teil 3: herakles kinder)
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Subtitel
Originaltitel
Coautoren Nach Euripides und Sophokles
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung Teil 1:2D, 3H; Teil 2: 3 D, 3 H, 2 Kinder; Teil 3: 2 D, 4 H, Kinder
Anmerkungen <p>UA der gesamten HERAKLES-TRILOGIE, Theater Basel, 15. April 2010</p><p>UA von ALKESTIS, MON AMOUR, Schauspiel Leipzig, 18. September 2004</p>
Einleitung Petras hat die griechische Vorlage neu akzentuiert und die drei Teile der Herakles Trilogie sprachlich und inhaltlich neu gefasst. ALKESTIS, MON AMOUR wurde im September 2004 im Schauspiel Leipzig in der Regie des Autors uraufgeführt: es ist das Mittelstück der HERAKLES TRILOGIE. Die einzelnen Teile der TRILOGIE lassen sich jeweils auch als eigenständige Theaterabende inszenieren.
Haupttext Teil 1: herakles tod<br />nach Sophokles &quot;Trachinierinnen&quot;<br /><br />Vor dem Haus des Herakles wartet Deidaneia bereits seit einigen Jahren auf die Rückkehr ihres Mannes Herakles, den sie vor allem im Bett vermisst („alles gäb ich könnte ich seinen atem wieder spürn“) sie weiß nicht, ob er noch am Leben ist. Da erscheint plötzlich die stumme, schöne Fürstentochter Iole und auch Herakles scheint im Anflug zu sein. Lichias, der zuhause gebliebene Vertraute, berichtet der Gattin, dass Herakles allein wegen dieser Schönheit eine ganze Stadt nieder gebrannt hat. Deidaneia möge mit ihm aufs Schiff und die Heimat verlassen. Die stolze Deidaneia lehnt dankend ab und bittet ihn vielmehr, einen Mantel behaftet mit Zauberblut ihrem Gatten zukommen zu lassen, damit dieser nie mehr einen anderen Busen ansieht. Gesagt getan: doch das Unheil nimmt schicksalhaft seinen Lauf… <br /><br />Teil 2. ALKESTIS; MON AMOUR<br />nach Euripides<br /><br />Alkestis, 30, verheiratet, zwei Kinder, geht für ihren Ehemann Admetos in den Opfertod und kehrt am Ende wieder als &quot;verkleidetete&quot; Schönheit zu ihrem Mann zurück. Petras erzählt den plot angelehnt an die griechische Tragödie, transponiert die Sprache und die Situationen der Vorlage ins Heute: es beginnt mit zwei Frauen. eine Nachbarin und eine Kellnerin, die den bevorstehenden Tod der opferbereiten Alkestis beklagen.<br />Der Vater Admetos, 60, verwitwet, lehnt es trotz aller Bitten des Sohnes ab, an Stelle von Alkestis in den Tod zu gehen. Admetos findet das verachtenswert:&quot; schau papa / es ist ganz leicht / hier ist der saft / zyanid sein name&quot;.<br />Alkestis verabschiedet sich schweren Herzens von ihren Kindern (das Mädchen,7, ist bereits erblindet) und ihrem Ehemann: &quot;papa geht mit euch in den zoo&quot;. Nach ihrem Verschwinden taucht ein alter Freund des trauernden Ehemanns, Herakles, auf: die beiden saufen zusammen und Herakles bringt ihm eine &quot;verschleierte&quot; Frau mit, die bei Admetos einziehen soll. Admetos läßt sich leichten Herzens breit schlagen - die Frau ist Alkestis, man spürt es. Ein glückliches Leben kann wieder beginnen....?<br /><br />Teil 3: herakles kinder<br />nach Euripides<br />Diesmal geht es um Asyl und das Recht auf Bleibe in der Fremde: die Kinder des verstorbenen Herakles haben mit einem betagten Vetter Iolaos Zuflucht unter dem Schutz des Königssohnes Demohon in der Nähe Athens gefunden. Sie glauben sich auf sicheren Boden, doch ein Herold fordert sie auf, zurück in der Heimat sich ihrer gerechten Strafe zu stellen. Das lehnt Iolaos ab, der Königssohn setzt sich schützend für die Asylsuchenden ein- der zu erwartende bestialische Krieg ist nicht mehr abzuwenden. Demophon schwankt: da opfert sich freiwillig Makarena, die älteste Tochter Herakles (23), die sich in der Fremde immer ausgestoßen fühlte („auch hab ich keine lust noch einmal all die bahnhofklos zu sehen...“). Der greise Iolaos zieht heldenhaft in den Krieg und wird umgebracht, Demophons Heer gewinnt, die Kinder sind gerettet und freuen sich aufs Leben und die Discos…
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Alphabetischer Titel Herakles Trilogie (Teil 1: herakles tod, Teil 2: ALKESTIS, mon amour, Teil 3: herakles kinder)
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Nachname Petras
Vorname Armin
Pseudonym
URL part armin-petras
Biografie <p>Geboren 1964 in Meschede, 1969 übersiedelte er mit seinen Eltern in die DDR. Von 1985-1987 absolvierte er ein Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1988 reiste Petras in die BRD aus.<br /> Er inszenierte an vielen deutschen und europäischen Theatern. Darüber hinaus begab er sich schon früh in Leitungspositionen. Er war Hausregisseur in Frankfurt/Oder und Chemnitz (wo er u.a. mit Rio Reiser arbeitete), Oberspielleiter in Nordhausen, Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, fester Regisseur am Frankfurter Schauspielhaus. Von 2006 - 2013 war er Intendant am Maxim-Gorki-Theater Berlin und von 2013 - 2018 Schauspielintendant am Staatsschauspiel Stuttgart. Seit 2013 ist Armin Petras Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.<br /> <br /> Die frühen Theaterstücke (1995-2002) von Fritz Kater und sämtliche Theaterstücke und Bearbeitungen des Autors Armin Petras werden im DREI MASKEN VERLAG verlegt.</p>
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Preise und Auszeichnungen


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Nachname Euripides
Vorname
Pseudonym
URL part euripides
Biografie Der letzte der drei großen griechischen Tragödiendichter (Aischylos, Sophokles, Euripides) wurde 480 oder 485 v.u.Z. in Salamis (?) geboren. Er starb 406 in Pella am Hof des makedonischen Königs Archelaos. Er soll eine geistige Erziehung durch Anaxagoras genossen haben und bewegte sich in Philosophenkreisen (auch bei Sokrates).<br />Euripides soll 92 Tragödien geschrieben haben, von denen 18 (19) erhalten sind. Seine Charaktere sind menschlicher als bei den früheren Tragikern. Die Rolle des Todes wurde bei ihm geringer. Bei den Dionysien errang er während seines Lebens vier Preise.<br /><br /><br />Theaterstücke im Verlag:<br /><br /><br />.&quot;Helena&quot;<br />Deutsche Fassung: Gerhard Kelling<br />3 D, 6 H, Chor<br /><br /><br /><br />
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Preise und Auszeichnungen