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Erinnerung im digitalen Zeitalter: Christina Ketterings neues Stück ANTARKTIS

Werner hat früher für die DDR in der Antarktis geforscht. So hat er auch Nadja kennegelernt, die für den Westen in der Forschung war. Ihre Ehe wird jedoch in die Brüche gehen. Nadja will nicht die einzige sein, die für das gemeinsame Kind zurücksteckt, Werner kann nach einem Unfall schließlich nicht mehr ins Eis zurückkehren. An die alten Zeiten zurückdenkend, ist er allein. Verstand und Körper spielen auch nicht mehr mit.

Seine Tochter Ina pflegt ihn, doch sie stößt damit bald an ihre Grenzen. Die Beziehung zu Ihrem Vater war nie einfach und auch jetzt ergibt sich einfach nicht die rechte Gelegenheit, sich mit ihm auszusprechen. Sie nimmt an einem Online-Projekt teil: „Daytrack“ sammelt und kommentiert alles, was Ina tut und konsumiert – um es zu optimieren. Jens, den Sie durch das Projekt kennenlernt, ist durch den Dokumentationswahn von „Daytrack“ zu einer rein sinnlichen Lebenserfahrung bereits nicht mehr fähig.

Das neue Stück von Christina Kettering stellt zwei Generationen und deren unterschiedlichen Umgang mit Lebenserfahrung und Erinnerung gegenüber, die Frage lautet dabei: Was ist zu tun, wenn die Erinnerung irgendwann verschwindet - sollte man lieber alles sofort und für immer speichern?

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Titel Erinnerung im digitalen Zeitalter: Christina Ketterings neues Stück ANTARKTIS
URL part erinnerung-im-digitalen-zeitalter-christina-ketterings-neues-stueck-antarktis
Einleitung <p>Werner hat früher für die DDR in der Antarktis geforscht. So hat er auch Nadja kennegelernt, die für den Westen in der Forschung war. Ihre Ehe wird jedoch in die Brüche gehen. Nadja will nicht die einzige sein, die für das gemeinsame Kind zurücksteckt, Werner kann nach einem Unfall schließlich nicht mehr ins Eis zurückkehren. An die alten Zeiten zurückdenkend, ist er allein. Verstand und Körper spielen auch nicht mehr mit.</p><p>Seine Tochter Ina pflegt ihn, doch sie stößt damit bald an ihre Grenzen. Die Beziehung zu Ihrem Vater war nie einfach und auch jetzt ergibt sich einfach nicht die rechte Gelegenheit, sich mit ihm auszusprechen. Sie nimmt an einem Online-Projekt teil: „Daytrack“ sammelt und kommentiert alles, was Ina tut und konsumiert – um es zu optimieren. Jens, den Sie durch das Projekt kennenlernt, ist durch den Dokumentationswahn von „Daytrack“ zu einer rein sinnlichen Lebenserfahrung bereits nicht mehr fähig.</p><p>Das neue Stück von Christina Kettering stellt zwei Generationen und deren unterschiedlichen Umgang mit Lebenserfahrung und Erinnerung gegenüber, die Frage lautet dabei: Was ist zu tun, wenn die Erinnerung irgendwann verschwindet - sollte man lieber alles sofort und für immer speichern?<br /><br /></p>
Hauptteil
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Bildunterschrift Christina Kettering
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Relation zum Titel Antarktis
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Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen Uraufführung am 22.08.2015 im Hamburger Sprechwerk Regie: Friederike Barthel
Einleitung
Haupttext <p>Werner, ehemaliger Antarktisforscher der DDR, ist allein. Seine Ehe mit Nadja, die für den Westen geforscht hat, ist schon vor langer Zeit in die Brüche gegangen und nun spielen auch Verstand und Körper nicht mehr mit.</p><p>Seine Tochter Ina pflegt ihn, stößt damit jedoch bald an ihre Grenzen. Sie nimmt an einem Online-Projekt teil: „Daytrack“ sammelt und kommentiert alles, was Ina tut und konsumiert – um es zu optimieren. Ihr Online-Freund Jens ist durch den Dokumentationswahn von „Daytrack“ zu einer rein sinnlichen Lebenserfahrung bereits nicht mehr fähig.</p><p>Starkes Gedankenexperiment über das Archivieren von Erinnerung!<br />Christina Kettering stellte das Stück auf dem <a href="http://www.autorenlounge.blogspot.de/" target="http://www.autorenlounge.blogspot.de/" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" data-htmlarea-external="1">Hamburger Kaltstart-Festival 2014</a> vor.</p><p>Beitrag von Katharina Stalder im EURODRAM-Blog über <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="https://eurodram.wordpress.com/2016/04/06/portrat-christina-kettering/" href="https://eurodram.wordpress.com/2016/04/06/portrat-christina-kettering/">ANTARKTIS</a></p>
Bild fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Kettering_Antarktis_Hamburger_Sprechwerk_c_Stefan_Malzkorn_quadr.jpg
Bildunterschrift © Stefan Malzkorn
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Alphabetischer Titel Antarktis
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PDF Leseprobe Kettering_Antarktis_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Kettering
Vorname Christina
Pseudonym
URL part christina-kettering
Biografie <p>CHristina Kettering studierte Prosa und Dramatik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie entwickelt gemeinsam mit Berliner Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft biografische Theaterprojekte und unterrichtet an Schule und Hochschule.<br /> Mit SCHWARZE SCHWÄNE gewann sie 2019 den 1. Preis beim Heilbronner Dramenwettbewerb im Rahmen des »Science &amp; Theatre«-Festivals. Ihr Kinderstück WEISS IST KEINE FARBE war 2018 für den Mülheimer KinderStückePreis nominiert.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Kettering_2016_c_Maria_Zillich_4_310x279.jpg
Bild Copyright © Maria Zillich
Preise und Auszeichnungen <p><strong>2019</strong></p> <p>1. Preis des Heilbronner Dramenwettbewerbs im Rahmen des Festivals SCIENCE &amp; THEATRE für das Stück SCHWARZE SCHWÄNE</p> <p><strong>2018</strong></p> <p>Niederländisch-deutscher Kinder- und Jugenddramatikerpreis "Kaas &amp; Kappes" für das Stück KEINE LIEDER</p> <p>Nominierung für den DER FAUST-Preis für das Stück RUNNING</p> <p><strong>2017</strong></p> <p>Einladung zum Frankfurter Autorenforum</p> <p><strong>2016</strong></p> <p>Auswahl von ANTARKTIS für "Eurodram 2016"</p> <p><strong>2015</strong></p> <p>Entwicklung des Stücks WEISS IST KEINE FARBE im Rahmen des Kooperationsprojekts "Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater"</p> <p><strong>2014</strong><br /> Einladung zum Kaltstart-Festival Hamburg (ANTARKTIS)</p> <p><strong>2006&nbsp;</strong><br /> Teilnahme am Workshop für Nachwuchsdramatiker&nbsp;des Berliner Stückemarktes Mai 2006</p> <p><strong>2004</strong><br /> Gast beim Forum junger Autoren Europas der Biennale &nbsp;"Neue Stücke aus Europa" in Wiesbaden u. Frankfurt/Main</p>