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Erstaufführung: DER REVISOR in der Übersetzung von Alexander Nitzberg

Am 25. Mai 2012 wird am Theater Baden-Baden erstmals die Übersetzung Alexander Nitzbergs des Gogolschen REVISOR in der Regie von Wolfram Apprich zu sehen sein. Nitzbergs Akzent liegt auf dem poetischen Eigensinn des Textes, es gelingt ihm, die Besonderheiten der Gogolschen Sprache ins Deutsche zu transponieren und dadurch die Qualität der russischen Klassiker herauszuarbeiten.

"Die vorliegende Neuübersetzung versteht sich als eine Nachdichtung. Um den stark schwingenden Rhythmus des Originals angemessen auszudrücken, wurde im Deutschen - als möchtliches Pendant - eine metrumartige Struktur gewählt. Sie will einem leicht vor sich hin plätschernden Redefluss gewaltsam Einhalt gebieten, indem sie den Redenden immer wieder Stolpersteine in den Weg legt. Diese sich in Brocken erschließende Sprache soll alles Spröde und Ungefällige des Gogolschen Diktums erfahrbar machen. Und das Spiel Gogols mit Wiederholungsfiguren und Leitmotiven als Vorwegnahme des Absurden Theaters plastisch nach außen stülpen. So entstand ein groteskes Bühnengeschehen, ein Spektakulum voller Ecken und Kanten. So unbequem wie das Original." (Alexander Nitzberg)

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Titel Erstaufführung: DER REVISOR in der Übersetzung von Alexander Nitzberg
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Einleitung Am 25. Mai 2012 wird am Theater Baden-Baden erstmals die Übersetzung Alexander Nitzbergs des Gogolschen REVISOR in der Regie von Wolfram Apprich zu sehen sein. Nitzbergs Akzent liegt auf dem poetischen Eigensinn des Textes, es gelingt ihm, die Besonderheiten der Gogolschen Sprache ins Deutsche zu transponieren und dadurch die Qualität der russischen Klassiker herauszuarbeiten. <br /><p></p><p></p><p></p>
Hauptteil <p>&quot;Die vorliegende Neuübersetzung versteht sich als eine Nachdichtung. Um den stark schwingenden Rhythmus des Originals angemessen auszudrücken, wurde im Deutschen - als möchtliches Pendant - eine metrumartige Struktur gewählt. Sie will einem leicht vor sich hin plätschernden Redefluss gewaltsam Einhalt gebieten, indem sie den Redenden immer wieder Stolpersteine in den Weg legt. Diese sich in Brocken erschließende Sprache soll alles Spröde und Ungefällige des Gogolschen Diktums erfahrbar machen. Und das Spiel Gogols mit Wiederholungsfiguren und Leitmotiven als Vorwegnahme des Absurden Theaters plastisch nach außen stülpen. So entstand ein groteskes Bühnengeschehen, ein Spektakulum voller Ecken und Kanten. So unbequem wie das Original.&quot; (Alexander Nitzberg)</p>
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Relation zum Titel Der Revisor
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Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 5
Herren 20
Ergaenzung Doppelbes. möglich
Anmerkungen Erstaufführung Theater Baden-Baden, 2011/12 (Regie: Wolfram Apprich)
Einleitung <p>Alexander Nitzberg, Lyriker und Übersetzer zahlreicher russischer Werke, hat Nikolai Gogols Theaterstück DER REVISOR neu übersetzt, die Erstaufführung findet im Mai 2012 am Theater Baden-Baden statt. Nitzbergs Akzent liegt auf dem poetischen Eigensinn des Textes, es gelingt ihm, die Besonderheiten der Gogolschen Sprache ins Deutsche zu transponieren und dadurch die Qualität der russischen Klassiker herauszuarbeiten:</p> <p>"Die vorliegende Neuübersetzung versteht sich als eine Nachdichtung. Um den stark schwingenden Rhythmus des Originals angemessen auszudrücken, wurde im Deutschen - als möchtliches Pendant - eine metrumartige Struktur gewählt. Sie will einem leicht vor sich hin plätschernden Redefluss gewaltsam Einhalt gebieten, indem sie den Redenden immer wieder Stolpersteine in den Weg legt. Diese sich in Brocken erschließende Sprache soll alles Spröde und Ungefällige des Gogolschen Diktums erfahrbar machen. Und das Spiel Gogols mit Wiederholungsfiguren und Leitmotiven als Vorwegnahme des Absurden Theaters plastisch nach außen stülpen. So entstand ein groteskes Bühnengeschehen, ein Spektakulum voller Ecken und Kanten. So unbequem wie das Original." (Alexander Nitzberg)</p>
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Alphabetischer Titel Revisor, Der
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---- AUTHOR ----
Nachname Gogol
Vorname Nikolai
Pseudonym
URL part nikolai-gogol
Biografie Der 1809 in der Ukraine geborene Nikolai Gogol war ein Meister der Satire. Bei seiner Ankunft in Sankt Petersburg äußerte sich Puschkin anerkennend über den jungen Schriftsteller, dessen Talent (nach Gogols eigenen Worten) vor allem darin lag, &quot;die Selbstzufriedenheit bornierter gewöhnlicher Menschen nachzuzeichnen&quot;.<br />Gogol wurde vor allem durch seine Werke &quot;Der Revisor&quot; und &quot;Die toten Seelen&quot; bekannt. Er starb 1852.
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Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.nitzberg.at/index.html" target="http://www.nitzberg.at/index.html" title="Opens external link in new window">Webseite Alexander Nitzberg</a></p>
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Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p><strong>2019</strong><br /> Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung</p> <p><strong>2013</strong><br /> Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA</p> <p><strong>2010</strong><br /> Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien</p> <p><strong>2009</strong><br /> Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich</p> <p><strong>2008</strong><br /> Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens</p> <p><strong>2002</strong><br /> Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven</p> <p><strong>1998</strong><br /> Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf</p> <p>Literatur-Förderpreis NRW</p> <p><strong>1996</strong><br /> 1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p>