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Lesung von Bonals "Familienporträt"

Im Rahmen der 3. deutsch-französischen Autorentage fand am 21. April 2007 eine Lesung des „Familienporträt“ von Denise Bonal, übersetzt von Almut Lindner, statt.

Die Autorin, die für ihre Theaterstücke und Hörspiele in Frankreich zahlreiche Preise erhalten hat, zeichnet in ihrem Stück pointiert das Bild einer kleinbürgerlichen Familie: Die Mutter verdient ihren Lebensunterhalt als Putzfrau während ihre drei erwachsenen Kinder ein chaotisches Leben ohne Zukunft führen. Als die beiden Söhne eines Tages schließlich auch noch einen Toten ins Haus schleppen, von dessen reichen Angehörigen sie Lösegeld erpressen wollen, beginnen die Schwierigkeiten erst wirklich.
Denis Bonal hat mit „Familienporträt“ das Kunststück geschafft, ein melancholisches und gleichzeitig komödiantisches Stück zu schreiben.

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Titel Lesung von Bonals "Familienporträt"
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Einleitung Im Rahmen der 3. deutsch-französischen Autorentage fand am 21. April 2007 eine Lesung des „Familienporträt“ von Denise Bonal, übersetzt von Almut Lindner, statt.
Hauptteil <p>Die Autorin, die für ihre Theaterstücke und Hörspiele in Frankreich zahlreiche Preise erhalten hat, zeichnet in ihrem Stück pointiert das Bild einer kleinbürgerlichen Familie: Die Mutter verdient ihren Lebensunterhalt als Putzfrau während ihre drei erwachsenen Kinder ein chaotisches Leben ohne Zukunft führen. Als die beiden Söhne eines Tages schließlich auch noch einen Toten ins Haus schleppen, von dessen reichen Angehörigen sie Lösegeld erpressen wollen, beginnen die Schwierigkeiten erst wirklich. <br />Denis Bonal hat mit „Familienporträt“ das Kunststück geschafft, ein melancholisches und gleichzeitig komödiantisches Stück zu schreiben.</p>
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Kritiken - Texte „Nichts ist unter der schwarzhumorigen Feder der Autorin Denise Bonal wirklich traurig. Denn bewaffnet mit Übermut und Galgenhumor bewahren sich die Figuren eine gehörige Portion Überlebensinstinkt, auch dann noch, wenn die Lage zunehmend aussichtsloser wird.&quot; (http://www.theaterkanal.de/theater/deutschland/badenwuerttemberg/karlsruhe/674/1424830348/)
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Relation zum Titel Familienporträt
URL part familienportraet
Subtitel
Originaltitel Portrait de famille
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Französischen von Almut Lindner
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 3
Ergaenzung
Anmerkungen <p>DSE Thalia Theater Hamburg, 6. Mai 2009</p><p>Badisches Staatstheater Karlsruhe, Szenische Lesung im Rahmen der 3. Deutsch-Französischen Autorentage, 21. April 2007</p><p>Volkstheater Wien, Szenische Lesung im Rahmen der 11. Französischen Theatertage, 25. April 2005</p><p>Auszeichnung &quot;Molière du meilleur auteur francophone vivant &quot;, 2004<br /><br /></p>
Einleitung In dieser kleinbürgerlichen Familie ist nichts wie es sein sollte...<br />Ein komödiantisch - melancholisches „Porträt“ einer heutigen, sicher nicht nur französischen Familie, mit Söhnen als kleinen Gaunern, einer Mutter im Mittelpunkt, die versucht, alles zusammen zu halten und anderen gescheiterten Existenzen, die auch noch zur Familie gehören...
Haupttext Die Mutter Louise verdingt sich als Putzfrau und hat es mit sich und ihrer Familie nicht leicht. Der älteste Sohn Albert kommt gerade aus dem Krankenhaus nach einem seiner unzählgen Selbstmordversuche; der jüngste Sohn stellt ihr eine junge Ausländerin, von ihm bereits geschwängert, als zukünftige Ehefrau vor, während ihre fremdenfeindlich gesinnte Tochter mit einem Faulpelz auf dem Sofa herumliegt. <br />Nicht genug: die Herren haben einen Toten ins Haus geschleppt, für den sie von dessen reicher Familie eine hohe Lösesumme fordern möchten...<br />Nichtsdestotrotz plant die Mutter gut gelaunt die Vorbereitung der Hochzeitsfeier, am liebsten hätte sie eine Doppelhochzeit.<br /><br />Es kommt natürlich anders als die Kidnapper sich das vorstellen: die Angehörigen des Toten weigern sich, Lösegeld zu zahlen - und die Familienmitglieder mit ihren kleinen oder größeren kriminellen Energien bleiben dort wo sie schon immer waren: am Rand der Gesellschaft mit wenig Hoffnung auf bessere Lebensumstände. Und wer feiert am Ende die Hochzeit mit Louise: nur der nervende, von allen übergangene Nachbar....?<br /><br />
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Bildunterschrift © p-snap pixelio.de
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Alphabetischer Titel Familienporträt
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---- AUTHOR ----
Nachname Bonal
Vorname Denise
Pseudonym
URL part denise-bonal
Biografie 1921 in Oued El Alleug (Algerien) geboren und aufgewachsen, kam Denise Bonal mit zwölf Jahren nach Paris. Nach dem Lyzeum absolvierte sie eine Schauspielausbildung bei Charles Dullin. Sie begann beim Rundfunk und schrieb erste Texte. Es folgten Engagements als Schauspielerin und Autorin u.a. an der Comédie der l'ouest in Rennes, mit Hubert Gignoux am Staatstheater Straßburg, in Saint-Etienne mit Jean Dasté und mit Gabriel Monnet in Bourges.<br />Denise Bonal erhielt 1975 den Prix Enghien für &quot;Les Moutons de la Nuit&quot;, 1980 den Hörspielpreis und 1986 den Theaterpreis der Autorenvereinigung SACD. Es folgte 1990 der Arletty-Preis für ihr Gesamtwerk und 1994 der European Drama Preis für &quot;Ferocé comme le cœur&quot;. 1999 wurde sie in die französische Ehrenlegion aufgenommen. Die meisten ihrer Stücke sind beim Verlag Théâtrales erschienen und neben Aufführungen in Frankreich wurden ihre Stücke in Belgien, Kanada, Griechenland, Deutschland und den USA inszeniert.<br />Denise Bonal starb am 25. April 2011.
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Bonal_2010.jpg
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Preise und Auszeichnungen