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Peter Hacks' Dramolett DIE HÖFLICHKEIT DER GENIES als Hörspiel im MDR

Anlässlich des 10. Todestags von Peter Hacks am 28.08.2013 sendete MDR Figaro am 25.08. die Hörspiel-Neuproduktion DIE HÖFLICHKEIT DER GENIES. Regie führte Wolfgang Rindfleisch; Ernst Jacobi war in der Rolle des Albert Einstein zu hören.

In Hacks' Dramolett kommt es zu einer kuriosen Begegnung zweier Geistesgrößen: Albert Einstein, das höfliche Genie, reist nach Kalifornien, um Yehudi Menuhin ein Kompliment über seine Interpretation des e-moll-Violinkonzerts von Mendelssohn zu machen. Von der Schwester Menuhins zur Reparatur einer Türklingel genötigt - er sei doch Physiker - trifft Einstein Menuhin zunächst nicht an. Doch als es schließlich zur Begegnung kommt, ist dem Musikgenie keine Mühe zu groß, um seinem Gast eine Freude zu machen ...

"Vor dem Hintergrund der Nachwende-Streitkultur west- und ostdeutscher Intellektueller hat Hacks ein herrlich komisches Märchen geschrieben, das den Nachgeborenen ein schwer wiederholbares Beispiel vor Augen stellt, wie doch seinerzeit ein rücksichtsvoll-höflicher und pfleglicher Umgang das Leben erleichterte.", schrieb Mario Scalla 1999. "Das kleine Stück illustriert mustergültig, wie aus einer abgeklärten Perspektive heraus die Gegenwart auf die Bühne gebracht werden kann."

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Titel Peter Hacks' Dramolett DIE HÖFLICHKEIT DER GENIES als Hörspiel im MDR
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Einleitung Anlässlich des 10. Todestags von Peter Hacks am 28.08.2013 sendete MDR Figaro am 25.08. die Hörspiel-Neuproduktion DIE HÖFLICHKEIT DER GENIES. Regie führte Wolfgang Rindfleisch; Ernst Jacobi war in der Rolle des Albert Einstein zu hören.
Hauptteil <p>In Hacks' Dramolett kommt es zu einer kuriosen Begegnung zweier Geistesgrößen: Albert Einstein, das höfliche Genie, reist nach Kalifornien, um Yehudi Menuhin ein Kompliment über seine Interpretation des e-moll-Violinkonzerts von Mendelssohn zu machen. Von der Schwester Menuhins zur Reparatur einer Türklingel genötigt - er sei doch Physiker - trifft Einstein Menuhin zunächst nicht an. Doch als es schließlich zur Begegnung kommt, ist dem Musikgenie keine Mühe zu groß, um seinem Gast eine Freude zu machen ...</p><p>&quot;Vor dem Hintergrund der Nachwende-Streitkultur west- und ostdeutscher Intellektueller hat Hacks ein herrlich komisches Märchen geschrieben, das den Nachgeborenen ein schwer wiederholbares Beispiel vor Augen stellt, wie doch seinerzeit ein rücksichtsvoll-höflicher und pfleglicher Umgang das Leben erleichterte.&quot;, schrieb Mario Scalla 1999. &quot;Das kleine Stück illustriert mustergültig, wie aus einer abgeklärten Perspektive heraus die Gegenwart auf die Bühne gebracht werden kann.&quot;</p>
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Relation zum Titel Die Höflichkeit der Genies
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Komponist
Genre Dramolett
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Damen 1
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen UA Piccolotheater Hamburg, 15. Juli 1994
Einleitung Auf kuriose Weise treffen zwei Genies aufeinander: Yehudi Menuhin, der große Geiger, und Albert Einstein, der Erfinder der Relativitätstheorie. Einstein trifft Menuhin bei einem Besuch zunächst nicht an, will sich mit ihm eigentlich über Musik unterhalten, auch über das Geigenspiel, das er selbst betrieben hat. Er erzählt Menuhins Schwester, die ihn nicht kennt, dass er Physiker sei.
Haupttext So muss er erst einmal die kaputte Hausklingel reparieren, was ja letztlich auch etwas mit Physik zu tun hat. Diese Tätigkeit erweist sich als um einiges schwieriger als mit dem eintreffenden Menuhin über Musik zu sprechen...
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Kritiken - Texte Mario Scalla (1999): &quot;Vor dem Hintergrund der Nachwende-Streitkultur west- und ostdeutscher Intellektueller hat Hacks ein herrlich komisches Märchen geschrieben, das den Nachgeborenen ein schwer wiederholbares Beispiel vor Augen stellt, wie doch seinerzeit ein rücksichtsvoll-höflicher und pfleglicher Umgang das Leben erleichterte. [...] Das kleine Stück illustriert mustergültig, wie aus einer abgeklärten Perspektive heraus die Gegenwart auf die Bühne gebracht werden kann.&quot;
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Alphabetischer Titel Höflichkeit der Genies, Die
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---- AUTHOR ----
Nachname Hacks
Vorname Peter
Pseudonym
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Biografie <p>"Der heilige Benediktus, der, wie man mir sagt, im Jahre 480 geboren wurde, befaßte sich vornehmlich mit der Lösung des Problems, wie einer auf Erden möglichst glücklich leben und doch eben noch in den Himmel kommen könne. Ich, der ich, wie man mir sagt, im Jahre 1928 geboren bin, befasse mich (das zu Ändernde geändert) ganz mit demselben Problem."<br /> <br /> Geboren 1928 in Breslau, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte in München Philosophie, Soziologie, Germanistik und Theaterwissenschaft, promovierte 1951 und ging – nach seinem ersten Bühenerfolg "Die Eröffnung des indischen Zeitalters" an den Kammerspielen 1955 – nach Berlin, DDR.<br /> 1960 wurde er von W. Langhoff an das Deutsche Theater Berlin als Autor und Dramaturg engagiert, das er 1963 nach einer Kritik der SED an seinem Stück "Die Sorgen und die Macht" verlassen musste. Seine Komödie "Moritz Tassow" wurde nach der Uraufführung an der Volksbühne abgesetzt.<br /> In den 70er Jahren avancierte Hacks in Westdeutschland zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Dramatiker. Er blieb im Westen über lange Zeit der berühmteste DDR Schriftsteller. Seine Werke wurden an west- wie an ostdeutschen Bühnen uraufgeführt. Zu Welterfolgen wurden sein Dramen "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe " und "Ein Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" sowie seine kongenialen Offenbach-Bearbeitungen ("Die schöne Helena") und Übersetzungen (u.a."Held der westlichen Welt")<br /> Seit der "Wende" lebte er zurückgezogen in Berlin. Seine letzten Werke (u.a.die "Dramolette") wurden bislang nicht uraufgeführt.<br /> Neben seinen Dramen, verfasste Hacks Essais ("Die Maßgaben der Kunst"), Gedichte und Kinderbücher. Zu seinem 75. Geburtstag im März 2003 erschien im Eulenspiegel Verlag Berlin eine 15-bändige Werkausgabe.<br /> Im Drei Masken Verlag wird seit 1956 das gesamte dramatische Schaffen des Autors betreut.<br /> Er verstarb am 28. August 2003 in Groß Machnow bei Berlin.</p> <p>"Wie viele Bühnen erinnern sich, dass Hacks noch immer der beständigste und heiterste zeitgenössische deutsche Autor ist?" (FAZ, 29.02.1968, Günther Rühle)</p>
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