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Der Tiger

Ein Lustspiel im Alten Wien


Veza Canetti

Lustspiel


6 D | 11 H

Wien in den Dreißiger Jahren: Die sich in finanziellen Engpässen befindende Pianistin Andrea Sandoval und ihre Tochter, die zur Zeit auftragslose Bildhauerin Diana, sind auf der Suche nach Einkünften.

Die Sängerin Pasta, auf der Suche nach einer Klavierbegleitung, bietet Hilfe in zweifacher Form an: den zwielichtigen Kaffeehausbesitzer Tiger, der für sein Etablissement eine Pianistin suche, und der amerikanische Agent Mister Smith, dem die Fama vorausgeht, er kaufe wild entschlossen alle Kunst ein, um sie in seiner Heimat zu vertreiben. Das lockt wie auf einen Jahrmarkt der Eitelkeiten auch die Künstler aller anderen Sparten an, die in unsicherer Zeit auf Käufer hoffen. Durch die Mitwirkung des dubiosen Untermieters Zierhut und des "Kafetiers" Tiger geraten hierbei gerade die beiden Sandoval-Damen ins Kreuzfeuer von Kunst und Kommerz. Die umworbenen Frauen müssen sich moralisch bis an ihre Existenz gehenden Fragen stellen. Doch dann kippt die Szenerie ...

Ein pointiert geschriebenes "Salonstück", mit geschliffenen Dialogen, die dem Leser Veza Canettis bereits in ihren Erzählungen bekannt sind, mit einem wunderbaren Figurenpanoptikum für ein größeres Ensemble. Die Canetti verzaubert mit einem feinsinnigen, leicht bösartig Wienerisch unterwanderten Witz, pointenreich und klug, literarisch versiert.
Vielleicht kein Stück für "Stückzertrümmerungsregisseure" (oder doch?)! Im guten und besten Sinne "klassisch" dramaturgisch gebaut und geschrieben.

Uraufführung in Verhandlung!

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Relation zum Titel Der Tiger
URL part der-tiger
Subtitel Ein Lustspiel im Alten Wien
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Lustspiel
Subverlaginfo
Damen 6
Herren 11
Ergaenzung
Anmerkungen Uraufführung in Verhandlung!
Einleitung Wien in den Dreißiger Jahren: Die sich in finanziellen Engpässen befindende Pianistin Andrea Sandoval und ihre Tochter, die zur Zeit auftragslose Bildhauerin Diana, sind auf der Suche nach Einkünften.
Haupttext Die Sängerin Pasta, auf der Suche nach einer Klavierbegleitung, bietet Hilfe in zweifacher Form an: den zwielichtigen Kaffeehausbesitzer Tiger, der für sein Etablissement eine Pianistin suche, und der amerikanische Agent Mister Smith, dem die Fama vorausgeht, er kaufe wild entschlossen alle Kunst ein, um sie in seiner Heimat zu vertreiben. Das lockt wie auf einen Jahrmarkt der Eitelkeiten auch die Künstler aller anderen Sparten an, die in unsicherer Zeit auf Käufer hoffen. Durch die Mitwirkung des dubiosen Untermieters Zierhut und des "Kafetiers" Tiger geraten hierbei gerade die beiden Sandoval-Damen ins Kreuzfeuer von Kunst und Kommerz. Die umworbenen Frauen müssen sich moralisch bis an ihre Existenz gehenden Fragen stellen. Doch dann kippt die Szenerie ... <br><br>Ein pointiert geschriebenes "Salonstück", mit geschliffenen Dialogen, die dem Leser Veza Canettis bereits in ihren Erzählungen bekannt sind, mit einem wunderbaren Figurenpanoptikum für ein größeres Ensemble. Die Canetti verzaubert mit einem feinsinnigen, leicht bösartig Wienerisch unterwanderten Witz, pointenreich und klug, literarisch versiert.<br>Vielleicht kein Stück für "Stückzertrümmerungsregisseure" (oder doch?)! Im guten und besten Sinne "klassisch" dramaturgisch gebaut und geschrieben.
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