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Ein Traumspiel

Ett Drömspel


August Strindberg

Neu übersetzt von Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson

Übersetzung durch Christine Richter-Nilsson

Drama


Besetzung variabel

Indras Tochter sinkt auf die Erde herunter, um herauszufinden, wie es den Menschen wirklich geht. Die Gesellschaft ist beherrscht von Lüge und Betrug, von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Die meisten Menschen leben in Hunger und Not, während die Reichen an ihrer Feinkost oder Alkoholsucht erkranken. Das einzig wahre Glück ist die Liebe, die aber gleichzeitig das größte Leid bedeutet.

Indras Tochter sinkt auf die Erde herunter, um herauszufinden, wie es den Menschen wirklich geht, und sie findet im Dichter und im Anwalt zwei Vertraute, die sie durch die Stationen ihrer Reise durchs Leben geleiten. Die Gesellschaft ist beherrscht von Lüge und Betrug, von Unterdrückung und Ungerechtigkeit: Das Theater entlässt die Künstler in die Arbeitslosigkeit, die körperlich Schuftenden arbeiten für einen Hungerlohn unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen, der Anwalt kann kein Recht mehr sprechen, sondern ist nur noch dazu da, Scheidungen durchzuführen und Strafen zu verteilen, die Universität ist nicht von Wahrheitsliebe getrieben, sondern von Intrigen und Rechthaberei. Die meisten Menschen leben in Hunger und Not, von Krediten, die sie nicht abbezahlen können, während die Reichen an ihrer Feinkost oder Alkoholsucht erkranken. Die Natur scheint Momente des Glücks zu bieten, bis sie sich ebenfalls als grausam enttarnt, als Meer, das Schiffe untergehen und als Sonne, die die Kohlenträger verschmachten lässt. Das einzig wahre Glück ist die Liebe, die aber gleichzeitig das größte Leid bedeutet.

EIN TRAUMSPIEL entwirft ein Gesellschaftspanorama, das die individuellen und die kollektiven Leiden mit großer Lebenserfahrung erfasst und mit zutiefst mitmenschlichem Humor beschreibt. In erschreckend realen Traumbildern setzt sich Strindberg jenseits aller politischen Ideologien mit dem Recht auf ein menschenwürdiges Leben auseinander. Die Fragen, die Strindberg aufwirft, sind aktueller denn je: Der Wert von Arbeit, die Unmenschlichkeit der Wissenschaften, die Unglaubwürdigkeit der Religionen und die Unfähigkeit des Rechtssystems.
Indras Tochter sieht das Leben, wie es wirklich ist, ohne die Begrenzung durch Raum und Zeit oder die Illusionen des Seins. Sie beobachtet die Menschen und erfährt am eigenen Leib, wie unmöglich es ist zu leben: Als Ehefrau, als Mutter, als Mensch zwischen Existenzsicherung und Berufung. Trotzdem liebt sie die Menschen, weil sie versteht, dass sie angesichts der Unmöglichkeiten nicht anders können. „Die Menschen tun mir leid“ ist Indras Schlussfolgerung, und sie verspricht die Klagen der Menschen an die höchste Instanz, an ihren Vater, den Gott Indra, weiterzutragen.

Erstaufführung der Neuübersetzung frei!

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Relation zum Titel Ein Traumspiel
URL part ein-traumspiel
Subtitel
Originaltitel Ett Drömspel
Coautoren
Uebersetzung Neu übersetzt von Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson
Bearbeiter
Komponist
Genre Drama
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung Besetzung variabel
Anmerkungen Erstaufführung der Neuübersetzung frei!
Einleitung Indras Tochter sinkt auf die Erde herunter, um herauszufinden, wie es den Menschen wirklich geht. Die Gesellschaft ist beherrscht von Lüge und Betrug, von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Die meisten Menschen leben in Hunger und Not, während die Reichen an ihrer Feinkost oder Alkoholsucht erkranken. Das einzig wahre Glück ist die Liebe, die aber gleichzeitig das größte Leid bedeutet.
Haupttext Indras Tochter sinkt auf die Erde herunter, um herauszufinden, wie es den Menschen wirklich geht, und sie findet im Dichter und im Anwalt zwei Vertraute, die sie durch die Stationen ihrer Reise durchs Leben geleiten. Die Gesellschaft ist beherrscht von Lüge und Betrug, von Unterdrückung und Ungerechtigkeit: Das Theater entlässt die Künstler in die Arbeitslosigkeit, die körperlich Schuftenden arbeiten für einen Hungerlohn unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen, der Anwalt kann kein Recht mehr sprechen, sondern ist nur noch dazu da, Scheidungen durchzuführen und Strafen zu verteilen, die Universität ist nicht von Wahrheitsliebe getrieben, sondern von Intrigen und Rechthaberei. Die meisten Menschen leben in Hunger und Not, von Krediten, die sie nicht abbezahlen können, während die Reichen an ihrer Feinkost oder Alkoholsucht erkranken. Die Natur scheint Momente des Glücks zu bieten, bis sie sich ebenfalls als grausam enttarnt, als Meer, das Schiffe untergehen und als Sonne, die die Kohlenträger verschmachten lässt. Das einzig wahre Glück ist die Liebe, die aber gleichzeitig das größte Leid bedeutet. <br /><br />EIN TRAUMSPIEL entwirft ein Gesellschaftspanorama, das die individuellen und die kollektiven Leiden mit großer Lebenserfahrung erfasst und mit zutiefst mitmenschlichem Humor beschreibt. In erschreckend realen Traumbildern setzt sich Strindberg jenseits aller politischen Ideologien mit dem Recht auf ein menschenwürdiges Leben auseinander. Die Fragen, die Strindberg aufwirft, sind aktueller denn je: Der Wert von Arbeit, die Unmenschlichkeit der Wissenschaften, die Unglaubwürdigkeit der Religionen und die Unfähigkeit des Rechtssystems.<br />Indras Tochter sieht das Leben, wie es wirklich ist, ohne die Begrenzung durch Raum und Zeit oder die Illusionen des Seins. Sie beobachtet die Menschen und erfährt am eigenen Leib, wie unmöglich es ist zu leben: Als Ehefrau, als Mutter, als Mensch zwischen Existenzsicherung und Berufung. Trotzdem liebt sie die Menschen, weil sie versteht, dass sie angesichts der Unmöglichkeiten nicht anders können. „Die Menschen tun mir leid“ ist Indras Schlussfolgerung, und sie verspricht die Klagen der Menschen an die höchste Instanz, an ihren Vater, den Gott Indra, weiterzutragen.
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