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Frost

Einakter

Moroz


Viktor Slawkin

Aus dem Russischen von Wolf Christian Schröder

Einakter


2 H

»In unserer Zeit sind die Kommunikationsmittel so vervollkommnet worden, da müssen sich die Menschen nicht unbedingt sehen.« Dies ist die technische Voraussetzung für Viktor Slawkins absurde, komisch-melancholische Parabel, deren Hauptfigur der Ansicht ist, dass menschliche Stimmen viel schöner seien als Gesichter. Ein Mann wickelt sämtliche Beziehungen ­ die zu seiner Mutter, seinem Freund und Schachpartner, sowie der Frau, die ein Kind von ihm erwartet ­ über das Telefon ab. Der Grund: Draußen herrsche bitterer Frost, er könne das Haus nicht verlassen. Ebenfalls telefonisch legt er eine Prüfung ab, erhält ein Diplom für sein breites Allgemeinwissen und wird Mitglied in der Organisation »Wussten sie, dass... «. Mit Hilfe eines Karteikastens beantwortet er fortan Anrufe als Nr. 173 und beschäftigt sich mit so wichtigen Fragen wie der nach dem halsstarrigsten Mann der Welt. Im Laufe der Zeit verliert er nicht nur seine Gesprächspartner, sondern die Beziehung zum realen Leben überhaupt. An diesem kritischen Punkt taucht ein junger Mann bei ihm auf, der behauptet, sein Sohn zu sein.

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Relation zum Titel Frost
URL part frost
Subtitel Einakter
Originaltitel Moroz
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen von Wolf Christian Schröder
Bearbeiter
Komponist
Genre Einakter
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung
Haupttext »In unserer Zeit sind die Kommunikationsmittel so vervollkommnet worden, da müssen sich die Menschen nicht unbedingt sehen.« Dies ist die technische Voraussetzung für Viktor Slawkins absurde, komisch-melancholische Parabel, deren Hauptfigur der Ansicht ist, dass menschliche Stimmen viel schöner seien als Gesichter. Ein Mann wickelt sämtliche Beziehungen ­ die zu seiner Mutter, seinem Freund und Schachpartner, sowie der Frau, die ein Kind von ihm erwartet ­ über das Telefon ab. Der Grund: Draußen herrsche bitterer Frost, er könne das Haus nicht verlassen. Ebenfalls telefonisch legt er eine Prüfung ab, erhält ein Diplom für sein breites Allgemeinwissen und wird Mitglied in der Organisation »Wussten sie, dass... «. Mit Hilfe eines Karteikastens beantwortet er fortan Anrufe als Nr. 173 und beschäftigt sich mit so wichtigen Fragen wie der nach dem halsstarrigsten Mann der Welt. Im Laufe der Zeit verliert er nicht nur seine Gesprächspartner, sondern die Beziehung zum realen Leben überhaupt. An diesem kritischen Punkt taucht ein junger Mann bei ihm auf, der behauptet, sein Sohn zu sein.
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