Zum Hauptinhalt springen

Mañana

Eine Familienreparatur in vier Tagen


Marianne Freidig

Schauspiel


3 D | 3 H
1 kleinere Rolle

Eine Familie trägt den Vater zu Grabe – das ist der Ausgangspunkt für Marianne Freidigs Mañana. Vier Tage, in denen die nach einer Beerdigung üblichen Rituale abgehalten werden, begleitet die Autorin die Hinterbliebenen. Im Haus der Eltern finden sich die erwachsenen Kinder ein, vordergründig zeichnet sich ein Konflikt um das materielle Erbe ab. Doch es scheint noch viel mehr im Argen zu liegen: Nach und nach kommen die Verletzungen der Vergangenheit zum Vorschein, an denen der Vater keinen geringen Anteil hatte. Jede Figur trägt ein eigenes Bild vom Verstorbenen mit sich, doch im Abgrund lange Verborgenes scheint sich aufzutun…

Was Marianne Freidigs Stück auszeichne, so schrieb Christine Dössel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, sei die "subtile Dezenz: Hier wird nichts ausgeplappert und tot geredet und auf keiner Lebenslüge herumgeritten. (...) Vermutungen (...) entstehen nur im Kopf des Zuschauers, auf der Bühne werden sie weder an- noch ausgesprochen. Das Drama im Drama bleibt im Vagen, bewahrt sich im Kern ein Geheimnis. Es sind eher die Kommunikationsmuster als die Wunden ihrer Figuren, die Freidig unter die Lupe nimmt, die Zwischen- und Untertöne von Sprache, mit denen Menschen oft mehr von sich preisgeben als sie von sich selber wissen oder zu wissen vorgeben. Manchmal brechen Freidigs Figuren die Sätze einfach weg, manchmal verkrampfen sie sich in den Worten, verschlucken sich daran. Ihre Sprache ist verräterisch - ganz verraten aber wird hier nichts." (SZ, 18.12.2003)

UA Staatsschauspiel Stuttgart, Depot, Dezember 2003, Lesung auf dem Festival zeitgenössicher Europäischer Dramatik, Santiago di Chile, 2004

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel Mañana
URL part manana
Subtitel Eine Familienreparatur in vier Tagen
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 3
Ergaenzung 1 kleinere Rolle
Anmerkungen UA Staatsschauspiel Stuttgart, Depot, Dezember 2003, Lesung auf dem Festival zeitgenössicher Europäischer Dramatik, Santiago di Chile, 2004
Einleitung Eine Familie trägt den Vater zu Grabe – das ist der Ausgangspunkt für Marianne Freidigs Mañana. Vier Tage, in denen die nach einer Beerdigung üblichen Rituale abgehalten werden, begleitet die Autorin die Hinterbliebenen. Im Haus der Eltern finden sich die erwachsenen Kinder ein, vordergründig zeichnet sich ein Konflikt um das materielle Erbe ab. Doch es scheint noch viel mehr im Argen zu liegen: Nach und nach kommen die Verletzungen der Vergangenheit zum Vorschein, an denen der Vater keinen geringen Anteil hatte. Jede Figur trägt ein eigenes Bild vom Verstorbenen mit sich, doch im Abgrund lange Verborgenes scheint sich aufzutun…
Haupttext Was Marianne Freidigs Stück auszeichne, so schrieb Christine Dössel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, sei die "subtile Dezenz: Hier wird nichts ausgeplappert und tot geredet und auf keiner Lebenslüge herumgeritten. (...) Vermutungen (...) entstehen nur im Kopf des Zuschauers, auf der Bühne werden sie weder an- noch ausgesprochen. Das Drama im Drama bleibt im Vagen, bewahrt sich im Kern ein Geheimnis. Es sind eher die Kommunikationsmuster als die Wunden ihrer Figuren, die Freidig unter die Lupe nimmt, die Zwischen- und Untertöne von Sprache, mit denen Menschen oft mehr von sich preisgeben als sie von sich selber wissen oder zu wissen vorgeben. Manchmal brechen Freidigs Figuren die Sätze einfach weg, manchmal verkrampfen sie sich in den Worten, verschlucken sich daran. Ihre Sprache ist verräterisch - ganz verraten aber wird hier nichts." (SZ, 18.12.2003)
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/DreiSchatten_B_by_twinlili_pixelio.de_quadr.jpg
Bildunterschrift © twinlili pixelio.de
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte "Was Freidigs Stück auszeichnet, ist eine subtile Deenz: Hier wird nichts ausgeplappert und tot geredet und auf keiner Lebenslüge herumgeritten. (...) Es sind eher die Kommunikationsmuster als die Wunden ihrer Figuren, die freidig unter die Lupe nimm
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Freidig_Manana_SpaethDruckfssg_16072008.pdf
Alphabetischer Titel Mañana
Mailorder 0
PDF Leseprobe