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O Tennenbaum


Jan-Christoph Hauschild


2 D | 4 H

In Rückblenden wird - analog zur Geschichte des jüdischen Emigranten Walter Grab - die beeindruckende Biografie des kommunistischen jüdischen Intellektuellen Alex Tennenbaum erzählt, der 1938 aus Wien vor den Nazis flüchtet, nach Israel auswandert und später als anerkannter Professor Deutschland und Österreich besucht.
Im Beisein seiner Frau und eines befreundeten Paares erzählt der mittlerweile betagte Professor Episoden und Ereignisse seines Lebens. Ein deutscher Jude kehrt zurück, liebt noch immer die deutschsprachige Kultur und bleibt trotzdem ein Fremder, ein Hinausgeworfener.

Sein Leben erscheint als eine Kette von Krisen und Gefahren, die aus ihm einen doppelt Heimatlosen gemacht haben: weder in seiner alten Heimat Österreich, noch in seiner neuen Heimat Israel ist er heimisch geworden; weder bei den Zionisten, noch bei den Kommunisten, und schon gar nicht im wiedervereinigten Deutschland.

Mit Witz und prägnanten Dialogen geht Hauschild ein nach wie vor virulentes Thema von einer neuen, ungewöhnlichen Seite an: sein Stück thematisiert das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, Israelis und Palästinensern. Hauschild hat die  Lebensgeschichte des Historikers Grab auf der Basis eines Tonbandgesprächs nachgezeichnet. Ein unkonventioneller Werdegang, der von Wien nach Tel Aviv führt, vom Schneider über den Rundfunk-Gedächtniskünstler bis hin zum international anerkannten Wissenschaftler. Das Stück erzählt von Hoffnung und Enttäuschung, von den Jüdischen Siedlern und der Hamas, von Selbstmordattentätern und den Friedensaktivisten, von der road map und der Mauer in Deutschland und Israel. Und nicht zuletzt führt es vor Augen, was für ein kulturelles Klima gegenwärtig in Deutschland herrscht.

Ein spannendes, geistvolles, politisches Gegenwartsstück, klassisches „Erzähltheater“, das sich unserer Geschichte stellt und sich an ihr reibt. Mit einer glanzvollen Rolle für einen älteren Schauspieler!

Stadttheater Konstanz im Rahmen der Bad. Württ. Theatertage, Szenische Urlesung, 16. Mai 2007

UA frei!

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Relation zum Titel O Tennenbaum
URL part o-tennenbaum
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen Stadttheater Konstanz im Rahmen der Bad. Württ. Theatertage, Szenische Urlesung, 16. Mai 2007<br /><br />UA frei!
Einleitung <p>In Rückblenden wird - analog zur Geschichte des jüdischen Emigranten Walter Grab - die beeindruckende Biografie des kommunistischen jüdischen Intellektuellen Alex Tennenbaum erzählt, der 1938 aus Wien vor den Nazis flüchtet, nach Israel auswandert und später als anerkannter Professor Deutschland und Österreich besucht.<br />Im Beisein seiner Frau und eines befreundeten Paares erzählt der mittlerweile betagte Professor Episoden und Ereignisse seines Lebens. Ein deutscher Jude kehrt zurück, liebt noch immer die deutschsprachige Kultur und bleibt trotzdem ein Fremder, ein Hinausgeworfener.</p>
Haupttext <p>Sein Leben erscheint als eine Kette von Krisen und Gefahren, die aus ihm einen doppelt Heimatlosen gemacht haben: weder in seiner alten Heimat Österreich, noch in seiner neuen Heimat Israel ist er heimisch geworden; weder bei den Zionisten, noch bei den Kommunisten, und schon gar nicht im wiedervereinigten Deutschland. </p><p>Mit Witz und prägnanten Dialogen geht Hauschild ein nach wie vor virulentes Thema von einer neuen, ungewöhnlichen Seite an: sein Stück thematisiert das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, Israelis und Palästinensern. Hauschild hat die&nbsp; Lebensgeschichte des Historikers Grab auf der Basis eines Tonbandgesprächs nachgezeichnet. Ein unkonventioneller Werdegang, der von Wien nach Tel Aviv führt, vom Schneider über den Rundfunk-Gedächtniskünstler bis hin zum international anerkannten Wissenschaftler. Das Stück erzählt von Hoffnung und Enttäuschung, von den Jüdischen Siedlern und der Hamas, von Selbstmordattentätern und den Friedensaktivisten, von der road map und der Mauer in Deutschland und Israel. Und nicht zuletzt führt es vor Augen, was für ein kulturelles Klima gegenwärtig in Deutschland herrscht. <br /><br />Ein spannendes, geistvolles, politisches Gegenwartsstück, klassisches „Erzähltheater“, das sich unserer Geschichte stellt und sich an ihr reibt. Mit einer glanzvollen Rolle für einen älteren Schauspieler!</p>
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