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Borgers FRAUEN IN STÜCKEN als Lesung in Berlin

Das Theaterstück FRAUEN IN STÜCKEN von Nicolai Borger (Jg. 1974) wird am 23. April 2007 im "Saalbau Neukölln" Berlin in der Reihe "Lesebühne" Szenisch gelesen. Borger, der mit seinem Stück LIEBE UND ARMUT für das letztjährige Wochenende der "Jungen Dramatiker" an den Münchner Kammerspielen nominiert wurde, war über lange Jahre Hausautor des Berliner Theaters. Viele seiner frühen Stücke wurden dort uraufgeführt.

Vier Schauspielerinnen treffen sich zur Probe. Doch diese kommt nicht richtig in Fluß, denn jede der vier Frauen hat ihr Problem: Die erste einen Mann, der fixt, die zweite ein gewisses Alter. Die dritte ein Verhältnis – rein zufällig mit dem Mann von Nr. 1, der auch der Regisseur des Stückes ist. Die vierte ist ein wenig labil, dafür hat sie einen Hund.

Das Stück, das geprobt wird, handelt von einer Selbstmordattentäterin, eine, die drei Mal "versagte". Eine Frau also, die ein besonders mediales Interesse weckt und für die etwas hilflos wirkende Kriegsreporterin ein begehrtes Objekt der Begierde ist. Zerrissen zwischen Faszination und dem Willen, Kapital aus dieser story zu schlagen, lässt sie sich die Geschichte einer Frau in einer von Männern bestimmten Welt erzählen. Eine Geschichte von Eroberung und Ideologie, von Terrorismus oder Freiheitskampf.
Kurz, die Geschichte, dass Gewalt immer nur Gewalt hervorrufen wird. Da das so ist, bleiben auch die vier Schauspielerinnen, die die Episoden dieser Geschichte spielen, von den Auswirkungen emotional davon nicht verschont...

Borgers vielschichtig angelegter Text verquickt auf verstörende Weise den privaten Kleinkrieg und Lebenskampf der Schauspielerinnen mit Kriegsszenarien internationalen Ausmaßes. Obwohl der Schwerpunkt dabei auf der Sichtweise des Einzelnen, des Persönlichen liegt – und nicht auf den Eigengesetzlichkeiten der Hochpolitik – bleibt kaum Raum für Hoffnung...

Ein brisantes, hochaktuelles Thema - der politsch engagierte Nachwuchsdramatiker stellt sich dieser Herausforderung mit einem dramaturgisch raffiniert und psychologisch differenziert gebauten Theaterstück.

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Titel Borgers FRAUEN IN STÜCKEN als Lesung in Berlin
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Einleitung Das Theaterstück FRAUEN IN STÜCKEN von Nicolai Borger (Jg. 1974) wird am 23. April 2007 im "Saalbau Neukölln" Berlin in der Reihe "Lesebühne" Szenisch gelesen. Borger, der mit seinem Stück LIEBE UND ARMUT für das letztjährige Wochenende der "Jungen Dramatiker" an den Münchner Kammerspielen nominiert wurde, war über lange Jahre Hausautor des Berliner Theaters. Viele seiner frühen Stücke wurden dort uraufgeführt.
Hauptteil Vier Schauspielerinnen treffen sich zur Probe. Doch diese kommt nicht richtig in Fluß, denn jede der vier Frauen hat ihr Problem: Die erste einen Mann, der fixt, die zweite ein gewisses Alter. Die dritte ein Verhältnis – rein zufällig mit dem Mann von Nr. 1, der auch der Regisseur des Stückes ist. Die vierte ist ein wenig labil, dafür hat sie einen Hund.<br /><br />Das Stück, das geprobt wird, handelt von einer Selbstmordattentäterin, eine, die drei Mal &quot;versagte&quot;. Eine Frau also, die ein besonders mediales Interesse weckt und für die etwas hilflos wirkende Kriegsreporterin ein begehrtes Objekt der Begierde ist. Zerrissen zwischen Faszination und dem Willen, Kapital aus dieser story zu schlagen, lässt sie sich die Geschichte einer Frau in einer von Männern bestimmten Welt erzählen. Eine Geschichte von Eroberung und Ideologie, von Terrorismus oder Freiheitskampf. <br />Kurz, die Geschichte, dass Gewalt immer nur Gewalt hervorrufen wird. Da das so ist, bleiben auch die vier Schauspielerinnen, die die Episoden dieser Geschichte spielen, von den Auswirkungen emotional davon nicht verschont...<br /><br />Borgers vielschichtig angelegter Text verquickt auf verstörende Weise den privaten Kleinkrieg und Lebenskampf der Schauspielerinnen mit Kriegsszenarien internationalen Ausmaßes. Obwohl der Schwerpunkt dabei auf der Sichtweise des Einzelnen, des Persönlichen liegt – und nicht auf den Eigengesetzlichkeiten der Hochpolitik – bleibt kaum Raum für Hoffnung...<br /><br />Ein brisantes, hochaktuelles Thema - der politsch engagierte Nachwuchsdramatiker stellt sich dieser Herausforderung mit einem dramaturgisch raffiniert und psychologisch differenziert gebauten Theaterstück.<br /><br />
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Anmerkungen <p>Szenische Lesung, Saalbau Neukölln/Berlin, Mai 2007</p><p>Uraufführung frei!</p>
Einleitung Vier Schauspielerinnen treffen sich zur Probe. Doch diese kommt nicht richtig in Fluß, denn jede der vier Frauen hat ihr Problem: Die erste einen Mann, der fixt, die zweite ein gewisses Alter. Die dritte ein Verhältnis – rein zufällig mit dem Mann von Nr. 1, der auch der Regisseur des Stückes ist. Die vierte ist ein wenig labil, dafür hat sie einen Hund.
Haupttext Das Stück, das geprobt wird, handelt von einer Selbstmordattentäterin, eine, die drei Mal &quot;versagte&quot;. Eine Frau also, die ein besonders mediales Interesse weckt und für die etwas hilflos wirkende Kriegsreporterin ein begehrtes Objekt der Begierde ist. Zerrissen zwischen Faszination und dem Willen, Kapital aus dieser story zu schlagen, lässt sie sich die Geschichte einer Frau in einer von Männern bestimmten Welt erzählen. Eine Geschichte von Eroberung und Ideologie, von Terrorismus oder Freiheitskampf. <br />Kurz, die Geschichte, dass Gewalt immer nur Gewalt hervorrufen wird. Da das so ist, bleiben auch die vier Schauspielerinnen, die die Episoden dieser Geschichte spielen, von den Auswirkungen emotional davon nicht verschont...<br /><br />Borgers vielschichtig angelegter Text verquickt auf verstörende Weise den privaten Kleinkrieg und Lebenskampf der Schauspielerinnen mit Kriegsszenarien internationalen Ausmaßes. Obwohl der Schwerpunkt dabei auf der Sichtweise des Einzelnen, des Persönlichen liegt – und nicht auf den Eigengesetzlichkeiten der Hochpolitik – bleibt kaum Raum für Hoffnung...<br /><br />Ein brisantes, hochaktuelles Thema - der politsch engagierte Nachwuchsdramatiker stellt sich dieser Herausforderung mit einem dramaturgisch raffiniert und psychologisch differenziert gebauten Theaterstück.<br /><br /><br /><br />
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---- AUTHOR ----
Nachname Borger
Vorname Nicolai
Pseudonym
URL part nicolai-borger
Biografie Geboren 1974 in Bensheim / Hessen, absolvierte nach seinem Abitur und Zivildienst eine Ausbildung zum Schauspieler am Europäischen Theaterinstitut in Berlin (Diplom 1998). 1998-2000 folgten diverse Engagements u.a. am Théâtre Grütli / Genf, Théâtre de l'Aquarium / Paris, Thalia in der Kunsthalle / Hamburg, Daneben führte er in freien Theater- und Kurzfilmproduktionen Regie. Von 2001 bis 2007 war Nicolai Borger am Schauspiel Neukölln Berlin als Schauspieler und Hausautor tätig, von 2008-2010 konzipierte und inszenierte er Stuntshows. Er schreibt neben seinen Theaterstücken auch lyrische Texte. Für sein Theaterstück KRIEGSMASCHINE wurde Nicolai Borger von der ZEIT-Stiftung gefördert, DOPPLEREFFEKT/MATKO erhielt die Berliner Senatsförderung. Borger wurde für zahlreiche Autorentheatertage nominiert.<br />Zur Zeit arbeitet er an neuen Filmstoffen. Er lebt und arbeitet heute als freier Autor in Berlin.<br /><br />
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Preise und Auszeichnungen <p>2007</p><p>Teilnahme an den Autorentheatertagen des Würzburger Mainfrankentheaters<br />Berliner Senatsförderung für DOPPLEREFFEKT/MLATKO<br /> </p><p>2006 <br />Einladung zum Autorenwochenende der Münchener Kammerspiele</p><p>2005 <br />Teilnahme am Berliner Stückemarkt (PLASTIK)</p><p>2004 <br />Förderung der ZEIT-Stiftung (für KRIEGSMASCHINE)<br />Teilnahme an den Autorentheatertagen des Thalia Theater Hamburg (KRIEGSMASCHINE)</p>