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Ilja Tschlakis UND UNSERE ASCHE STREUT MAN ÜBER DIE ERDE ... neu im Drei Masken Verlag

Ein Theatertext über die Idee eines Rollentausches und die Möglichkeit, das eigene Leben objektiver zu sehen. Zwei Biographien, die unterschiedlicher nicht sein können, werden geschickt nebeneinander gestellt. Und was am Ende bleibt sind die Erinnerungen, positive wie negative, klare wie verschwommene.

Hans und Josef wohnen im gleichen Zimmer im Altersheim. Es ist Nacht, doch beide denken nicht ans Schlafen. Zu gegenwärtig ist ihnen ihre Vergangenheit. Wie in einem Spiel maskieren sich die alten Herren als ihr Gegenüber und beginnen von dem jeweilig anderen Leben zu berichten.

Beide Männer sehen die Versäumnisse ihres Lebens klar vor Augen und fühlen sich schuldig. Auch wenn sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen und den Krieg und die Zeit danach aus komplett konträren Perspektiven erlebt haben, sind sie sich doch in ihren Ängsten und ihren Selbstvorwürfen sehr ähnlich.

Doch immerhin sind sie gegenseitig füreinander da und hängen doch noch immer stark an ihrem Leben. Allein der Gedanke, komplett pflegebedürftig oder gar bettlägerig zu werden, erfüllt sie mit Grauen. Lieber malen sie sich eine Zukunft mit Klaviermusik und der netten Pflegerin aus dem dritten Stock aus.

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Titel Ilja Tschlakis UND UNSERE ASCHE STREUT MAN ÜBER DIE ERDE ... neu im Drei Masken Verlag
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Einleitung Ein Theatertext über die Idee eines Rollentausches und die Möglichkeit, das eigene Leben objektiver zu sehen. Zwei Biographien, die unterschiedlicher nicht sein können, werden geschickt nebeneinander gestellt. Und was am Ende bleibt sind die Erinnerungen, positive wie negative, klare wie verschwommene.
Hauptteil Hans und Josef wohnen im gleichen Zimmer im Altersheim. Es ist Nacht, doch beide denken nicht ans Schlafen. Zu gegenwärtig ist ihnen ihre Vergangenheit. Wie in einem Spiel maskieren sich die alten Herren als ihr Gegenüber und beginnen von dem jeweilig anderen Leben zu berichten. Beide Männer sehen die Versäumnisse ihres Lebens klar vor Augen und fühlen sich schuldig. Auch wenn sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen und den Krieg und die Zeit danach aus komplett konträren Perspektiven erlebt haben, sind sie sich doch in ihren Ängsten und ihren Selbstvorwürfen sehr ähnlich. Doch immerhin sind sie gegenseitig füreinander da und hängen doch noch immer stark an ihrem Leben. Allein der Gedanke, komplett pflegebedürftig oder gar bettlägerig zu werden, erfüllt sie mit Grauen. Lieber malen sie sich eine Zukunft mit Klaviermusik und der netten Pflegerin aus dem dritten Stock aus.
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Relation zum Titel Und unsere Asche streut man über die Erde ...
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Subtitel
Originaltitel I PEPEL NASCH RAZVEJUT PO ZEMLE
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen von Gustav Neuthinger
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen DSE frei!
Einleitung Hans und Josef wohnen im gleichen Zimmer im Altersheim. Es ist Nacht, doch beide denken nicht ans Schlafen. Zu gegenwärtig ist ihnen ihre Vergangenheit. Wie in einem Spiel maskieren sich die alten Herren als ihr Gegenüber und beginnen von dem jeweilig anderen Leben zu berichten. Hans erzählt von dem kleinen jüdischen Bub Josef, dessen Mutter früh starb und dessen Vater bald darauf für das Exil des Jungen zu sparen begann und schließlich selbst im KZ ums Leben kam. Josef schildert die ärmlichen Verhältnisse, in denen der kleine Hans aufwachsen musste. Auch bei ihm nahmen die Eltern, insbesondere die Mutter, eine wichtige Position im Leben ein.
Haupttext Beide Männer sehen die Versäumnisse ihres Lebens klar vor Augen und fühlen sich irgendwie schuldig. Auch wenn sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen und den Krieg und die Zeit danach aus komplett verschiedenen Perspektiven erlebt haben, sind sie sich doch in ihren Ängsten und ihren Selbstvorwürfen sehr ähnlich. Zugleich hängen die beiden noch immer stark an ihrem Leben und malen sich eine Zukunft mit Klaviermusik und der netten Pflegerin aus dem dritten Stock aus. Vorsichtig werden in diesem Stück die Themen Schuld, Subjektivität der Vergangenheit und Vergangenheitsbewältigung vor der Folie zweier sehr unterschiedlicher Biographien behandelt. Das Ergebnis ist ein intelligentes und kurzweiliges Duo über die Vergangenheit im Jetzt, über das Älterwerden und die Idee, nicht vor sich selbst zu fliehen. 
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Alphabetischer Titel Und unsere Asche streut man über die Erde ...
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Nachname Tschlaki
Vorname Ilja
Pseudonym
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Biografie Geboren am 29. April 1959 in Moskau, 1991 Emigration nach Deutschland. Literarisches Institut Nam. Gorkij, Fakultät Drama, Moskau, Teilnehmer an verschiedenen Seminaren professioneller Dramatiker und Schriftsteller (u. a. in Rusa, Dublte und Schelykowo) sowie am ständigen Seminar des russischen Schriftstellerverbandes. Seit 1996 Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Ca. 30 verschiedene Theaterstücke (Zweiakter, Einakter, Monologe).
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