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Klassiker neu entdeckt – DIE FREMDE STADT in einer Neuübersetzung von Michael Raab

Neun einander völlig fremde Personen aus allen Ständen und jeden Alters finden sich vor einer großen Mauer wieder, hinter der sie die Umrisse einer Stadt zu erkennen vermuten. Keiner weiß, wie sie dort hingekommen sind und auch ist niemandem klar, wie sie wieder nach Hause finden. Bald schon prallen die unterschiedlichen Lebensansichten und Einstellungen aufeinander. Schließlich öffnet sich eine Tür in der Mauer und von der Neugierde gepackt sowie einen Ausweg suchend begibt sich die Gruppe hindurch – und kommt sehr verändert am Ende eines Tages wieder.

John B. PriestleysDIE FREMDE STADT (5 D | 4 H) ist eine kluge, poetische und kraftvolle Parabel über das Leben, die Liebe und den Mut, die Welt von einer Idee zu überzeugen. Michael Raabs Neuübersetzung hat das Stück aus dem Jahre 1943 behutsam entstaubt und dabei die ausgefeilte und klare Sprache bewahrt. Ein Klassiker zum Wiederentdecken!

Priestley zu seinem Werk:

„Während des Krieges war ich beeindruckt von den vielfältigen Auffassungen der Leute zu den nach Kriegsende anstehenden Veränderungen, die damals breit diskutiert wurden. Ich dachte mir, das könne der Ausgangspunkt für ein Stück sein, solange ich die Gefahr eines reinen Thesendramas vermeide – eine Gattung, die ich überhaupt nicht mag – und es mir gelingt, eine angemessene „symbolische Handlung“ zu entwickeln. Ich benutze die Anführungszeichen, weil es sich um meine eigene ungewöhnliche Begriffsprägung handelt. Für mich bietet dieser Text ein gutes, wenn auch vielleicht etwas grobes Beispiel für die „symbolische Handlung“, auf der so viele meiner Dramen und Romane beruhen. Die fremde Stadt gab mir genau, was ich brauchte, aber man darf nicht aus dem Auge verlieren, dass im Stück nicht die Stadt das Wichtige ist, sondern die unterschiedlichen Haltungen der Figuren dazu.“

Aus dem Vorwort zu DIE FREMDE STADT, Dezember 1949

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Titel Klassiker neu entdeckt – DIE FREMDE STADT in einer Neuübersetzung von Michael Raab
URL part klassiker-neu-entdeckt-die-fremde-stadt-in-einer-neuuebersetzung-von-michael-raab
Einleitung <p>Neun einander völlig fremde Personen aus allen Ständen und jeden Alters finden sich vor einer großen Mauer wieder, hinter der sie die Umrisse einer Stadt zu erkennen vermuten. Keiner weiß, wie sie dort hingekommen sind und auch ist niemandem klar, wie sie wieder nach Hause finden. Bald schon prallen die unterschiedlichen Lebensansichten und Einstellungen aufeinander. Schließlich öffnet sich eine Tür in der Mauer und von der Neugierde gepackt sowie einen Ausweg suchend begibt sich die Gruppe hindurch – und kommt sehr verändert am Ende eines Tages wieder.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.dreimaskenverlag.de/katalog/autoren-a-z/controller/show/person/183/1/" target="_blank" title="Opens external link in new window">John B. Priestleys</a> <a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.dreimaskenverlag.de/katalog/titel-a-z/controller/show/t/titel/478/" title="Opens external link in new window">DIE FREMDE STADT</a> (5 D | 4 H) ist eine kluge, poetische und kraftvolle Parabel über das Leben, die Liebe und den Mut, die Welt von einer Idee zu überzeugen. Michael Raabs Neuübersetzung hat das Stück aus dem Jahre 1943 behutsam entstaubt und dabei die ausgefeilte und klare Sprache bewahrt. Ein Klassiker zum Wiederentdecken!</p>
Hauptteil <p>Priestley zu seinem Werk:</p> <blockquote><p>„Während des Krieges war ich beeindruckt von den vielfältigen Auffassungen der Leute zu den nach Kriegsende anstehenden Veränderungen, die damals breit diskutiert wurden. Ich dachte mir, das könne der Ausgangspunkt für ein Stück sein, solange ich die Gefahr eines reinen Thesendramas vermeide – eine Gattung, die ich überhaupt nicht mag – und es mir gelingt, eine angemessene „symbolische Handlung“ zu entwickeln. Ich benutze die Anführungszeichen, weil es sich um meine eigene ungewöhnliche Begriffsprägung handelt. Für mich bietet dieser Text ein gutes, wenn auch vielleicht etwas grobes Beispiel für die „symbolische Handlung“, auf der so viele meiner Dramen und Romane beruhen. Die fremde Stadt gab mir genau, was ich brauchte, aber man darf nicht aus dem Auge verlieren, dass im Stück nicht die Stadt das Wichtige ist, sondern die unterschiedlichen Haltungen der Figuren dazu.“</p></blockquote> <p>Aus dem Vorwort zu DIE FREMDE STADT, Dezember 1949</p>
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Relation zum Titel Die fremde Stadt
URL part die-fremde-stadt
Subtitel
Originaltitel They came to the city
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Englischen
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 5
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung <p>Neun einander völlig fremde Personen aus allen Ständen und jeden Alters finden sich vor einer großen Mauer wieder, hinter der sie die Umrisse einer Stadt zu erkennen vermuten. Keiner weiß, wie sie dort hingekommen sind und auch ist niemandem klar, wie sie wieder nach Hause finden. Bald schon prallen die unterschiedlichen Lebensansichten und Einstellungen aufeinander. Schließlich öffnet sich eine Tür in der Mauer und von der Neugierde gepackt sowie einen Ausweg suchend begibt sich die Gruppe hindurch – und kommt sehr verändert am Ende eines Tages wieder.</p>
Haupttext <p>Priestley zu seinem Werk:</p> <blockquote><p>„Während des Krieges war ich beeindruckt von den vielfältigen Auffassungen der Leute zu den nach Kriegsende anstehenden Veränderungen, die damals breit diskutiert wurden. Ich dachte mir, das könne der Ausgangspunkt für ein Stück sein, solange ich die Gefahr eines reinen Thesendramas vermeide – eine Gattung, die ich überhaupt nicht mag – und es mir gelingt, eine angemessene „symbolische Handlung“ zu entwickeln. Ich benutze die Anführungszeichen, weil es sich um meine eigene ungewöhnliche Begriffsprägung handelt. Für mich bietet dieser Text ein gutes, wenn auch vielleicht etwas grobes Beispiel für die „symbolische Handlung“, auf der so viele meiner Dramen und Romane beruhen. Die fremde Stadt gab mir genau, was ich brauchte, aber man darf nicht aus dem Auge verlieren, dass im Stück nicht die Stadt das Wichtige ist, sondern die unterschiedlichen Haltungen der Figuren dazu.“</p></blockquote> <p>Aus dem Vorwort zu DIE FREMDE STADT, Dezember 1949</p>
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Alphabetischer Titel Fremde Stadt, Die
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PDF Leseprobe Priestley_Raab_Die_fremde_Stadt_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Priestley
Vorname John B.
Pseudonym
URL part john-b.-priestley
Biografie geboren 1894 in Bradford/York. Nach dem Studium der Literatur und Geschichte in Cambridge Kritiker, Essayist und Romancier (&quot;Die guten Gefährten&quot;, 1929). Ab 1932 verstärkt Arbeit für das Theater. Priestley schrieb über 30 Stücke, darunter auch zahlreiche Bearbeitungen. Zunächst mit Gesellschaftskomödien (&quot;Gefährliche Kurve&quot;, 1932) bekannt geworden, verlegte er sich zunehmend auf gesellschaftskritische Stücke, die ihn vor allem in der Nachkriegszeit zu einem sozial engagierten Autor der Linken machen. John B. Priestley starb 1984 in Stratford.
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Priestley_Hut.jpg
Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Raab
Vorname Michael
Pseudonym
URL part michael-raab
Biografie Dr. Michael Raab (geboren 1959) lebt als freiberuflicher Übersetzer und Dozent in Frankfurt/Main. Er war Dramaturg am Staatstheater Stuttgart und den Münchner Kammerspielen sowie Chefdramaturg am Staatstheater Mainz und dem Schauspiel Leipzig. Sein Hauptarbeitsgebiet ist das britische und irische Gegenwartsdrama, über das er zahlreiche journalistische und akademische Arbeiten veröffentlicht hat. Er unterrichtete unter anderem an der Otto-Falckenberg-Schule, der Bayerischen Theaterakademie und der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik und Theater Frankfurt sowie den Universitäten Konstanz, Leipzig, Mainz und Heidelberg. 2009 erhielt er den Journalistenpreis des Anglistentags. 2011 war er Translator-in-Residence an der Universität Tübingen. 2020 bekam er das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds als Auszeichnung für sein bisheriges übersetzerisches Werk. Er übertrug Stücke von Catherine Hayes, David Hare, Kevin Elyot, Mark O’Rowe, Catherine Johnson, Lee Hall, Paul Tucker, J. B. Priestley, Kenneth Lonergan, Eugene O’Brien, Gregory Burke, Robert W. Sherwood, Melissa James Gibson, Michael Frayn, Simon Gray, Jonathan Lichtenstein, Laura Wade, Paul Jenkins, Steve May, Claudia Dey, Ali Taylor, Alistair Beaton, David Storey, Alexandra Wood, Claire Dowie, Peter Morgan, Alan Lyddiard, Ken Davenport, Lucy Prebble, DC Moore, Rachel Axler, Anya Reiss, DC Jackson, Tom Holloway, Trevor Griffiths, Alan Bennett, Tim Price, David Harrower, Joe Penhall, David Ives, Rebecca Lenkiewicz, Luke Norris, Paul Weitz, Matthew Trevannion, Laurent Seksik, Charlotte Josephine, Somerset Maugham, Mike Poulton, Owen McCafferty, Marc Fayet, Deborah Bruce, Rolin Jones, Terry Johnson, Mark Hayhurst, Merlin Holland/John O'Connor, Sam Holcroft, Martin McDonagh, Glenn Waldron, James Fritz, Jeremy Dyson/Andy Nyman, Pascal Rocher, Agatha Christie, William Boyd, Stephen Karam, Ayad Akhtar, Didier Caron, Flavia Coste, Tom Wentworth, Benoit Solès, Eduardo Galán, Brad Birch und Ross Smith. Darüber hinaus übersetzte er Claire Dowies Roman Chaos, David A. Robertsons Cole Harper-Trilogie, Larry Verstraetes Coop, der Held und Michael Tschechows Lektionen für den professionellen Schauspieler.
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Preise und Auszeichnungen