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Nähe durch Simulation? MARJORIE PRIME von Jordan Harrison

Was passiert, wenn eine Simulation einen geliebten verstorbenen Menschen wieder ins Leben der Hinterbliebenen zurückbringt? Tess macht diese Erfahrung, als sie für ihre immer vergesslicher werdende Mutter einen Prime – also einen lebensechten Avatar – anschafft. Während die Mutter die Anwesenheit ihres vermeintlichen Ehemannes Walter zu genießen scheint und ihn durch Gespräche über vergangene Erlebnisse immer lebendiger macht, bleibt Tess dem Prime gegenüber argwöhnisch. Als Marjorie stirbt, sucht Tess dennoch ihre Nähe, indem sie einen Prime für ihre Mutter erstellt. Das System hat jedoch seine Grenzen...

Was macht einen Menschen aus? Kann eine digitale Simulation mittels Erinnerungen als Ersatz dienen? Wo sind die Grenzen fließend, wo sind die Unterschiede, die nie überbrückt werden können? In Jordan Harrisons Stück MARJORIE PRIME (2D | 2H), das von Michael Raab aus dem amerikanischen Englisch übersetzt worden ist, werden diese Fragen innerhalb einer Familiengeschichte aufgeworfen.

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Titel Nähe durch Simulation? MARJORIE PRIME von Jordan Harrison
URL part naehe-durch-simulation-marjorie-prime-von-jordan-harrison
Einleitung <p>Was passiert, wenn eine Simulation einen geliebten verstorbenen Menschen wieder ins Leben der Hinterbliebenen zurückbringt? Tess macht diese Erfahrung, als sie für ihre immer vergesslicher werdende Mutter einen Prime – also einen lebensechten Avatar – anschafft. Während die Mutter die Anwesenheit ihres vermeintlichen Ehemannes Walter zu genießen scheint und ihn durch Gespräche über vergangene Erlebnisse immer lebendiger macht, bleibt Tess dem Prime gegenüber argwöhnisch. Als Marjorie stirbt, sucht Tess dennoch ihre Nähe, indem sie einen Prime für ihre Mutter erstellt. Das System hat jedoch seine Grenzen...</p> <p>Was macht einen Menschen aus? Kann eine digitale Simulation mittels Erinnerungen als Ersatz dienen?&nbsp;Wo sind die Grenzen fließend, wo sind die Unterschiede, die nie überbrückt werden können? In Jordan Harrisons Stück MARJORIE PRIME (2D | 2H), das von Michael Raab aus dem amerikanischen Englisch übersetzt worden ist, werden diese Fragen innerhalb einer Familiengeschichte aufgeworfen.</p>
Hauptteil
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Marjorie Prime
URL part marjorie-prime
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem amerikanischen Englisch
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung <p>Tess kümmert sich gemeinsam mit ihrem Mann Jon um ihre betagte Mutter Marjorie. Um für die bereits leicht vergessliche Frau eine bessere Betreuung zu gewährleisten, haben sie einen sogenannten PRIME installieren lassen – einen lebensechten Avatar einer längst verstorbenen Person. Durch Aufnahme sämtlicher Erinnerungen sammelt dieses System stetig umfangreichere Informationen über die dargestellte Person und nähert sich damit immer lebensechter dem Original an. Marjorie kann auf diese Weise mit ihrem Ehemann Walter die vermeintlich gemeinsame Vergangenheit nochmal Revue passieren lassen. Doch das System hat seine Grenzen. Als Marjorie verstirbt, soll auch sie durch einen Prime ersetzt werden – doch Tess hat Zweifel und zögert, all ihre Erinnerungen preiszugeben.</p> <p>Was macht einen Menschen aus? Kann eine digitale Simulation mittels Erinnerungen als Ersatz dienen und wie nahe dabei dem Original kommen? Wo sind die Grenzen fließend, wo sind die Unterschiede, die nie überbrückt werden können? Innerhalb einer Familiengeschichte über drei Generationen wird diesen Fragen subtil Rechnung getragen.</p>
Haupttext
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Alphabetischer Titel Marjorie Prime
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PDF Leseprobe fileadmin/3m_media/leseproben/Harrison_Raab_MARJORIE_PRIME_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Harrison
Vorname Jordan
Pseudonym
URL part jordan-harrison
Biografie Jordan Harrison wuchs in Bainbridge Island (Washington) auf. Mit seinem Theatertext MARJORIE PRIME (2D | 2H) erreichte er das Finale des Pulitzer-Preises für Drama. Das Stück wurde im Mark Taper Forum Premiere uraufgeführt und hatte seine New Yorker Premiere im Playwrights Horizons. Eine Verfilmung des Stoffes unter der Regie von Michael Almereyda debütierte beim Sundance Film Festival 2017. Harrison ist Empfänger des Horton Foote-Preises, der Guggenheim- und Hodder-Stipendien, des Kesselring-Preises, des Roe Green-Preises, des Heideman-Preises, der Jerome- und McKnight-Stipendien sowie einer NEA / TCG-Residenz. Als Absolvent der Stanford University und des Brown MFA-Programms ist er Absolvent der New Dramatists. Harrison war Autor und Produzent für drei Staffeln von Netflixs „Orange is the New Black“. Weitere Film- und Fernsehproduktionen sind „GLOW“ (Netflix), „Dispatches from Elsewhere“ (AMC) und „Demimonde“ (HBO).
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Harrison_Jordan_c_Zack_DeZon712.jpg
Bild Copyright © Zack DeZon
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Raab
Vorname Michael
Pseudonym
URL part michael-raab
Biografie Dr. Michael Raab (geboren 1959) lebt als freiberuflicher Übersetzer und Dozent in Frankfurt/Main. Er war Dramaturg am Staatstheater Stuttgart und den Münchner Kammerspielen sowie Chefdramaturg am Staatstheater Mainz und dem Schauspiel Leipzig. Sein Hauptarbeitsgebiet ist das britische und irische Gegenwartsdrama, über das er zahlreiche journalistische und akademische Arbeiten veröffentlicht hat. Er unterrichtete unter anderem an der Otto-Falckenberg-Schule, der Bayerischen Theaterakademie und der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik und Theater Frankfurt sowie den Universitäten Konstanz, Leipzig, Mainz und Heidelberg. 2009 erhielt er den Journalistenpreis des Anglistentags. 2011 war er Translator-in-Residence an der Universität Tübingen. 2020 bekam er das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds als Auszeichnung für sein bisheriges übersetzerisches Werk. Er übertrug Stücke von Catherine Hayes, David Hare, Kevin Elyot, Mark O’Rowe, Catherine Johnson, Lee Hall, Paul Tucker, J. B. Priestley, Kenneth Lonergan, Eugene O’Brien, Gregory Burke, Robert W. Sherwood, Melissa James Gibson, Michael Frayn, Simon Gray, Jonathan Lichtenstein, Laura Wade, Paul Jenkins, Steve May, Claudia Dey, Ali Taylor, Alistair Beaton, David Storey, Alexandra Wood, Claire Dowie, Peter Morgan, Alan Lyddiard, Ken Davenport, Lucy Prebble, DC Moore, Rachel Axler, Anya Reiss, DC Jackson, Tom Holloway, Trevor Griffiths, Alan Bennett, Tim Price, David Harrower, Joe Penhall, David Ives, Rebecca Lenkiewicz, Luke Norris, Paul Weitz, Matthew Trevannion, Laurent Seksik, Charlotte Josephine, Somerset Maugham, Mike Poulton, Owen McCafferty, Marc Fayet, Deborah Bruce, Rolin Jones, Terry Johnson, Mark Hayhurst, Merlin Holland/John O'Connor, Sam Holcroft, Martin McDonagh, Glenn Waldron, James Fritz, Jeremy Dyson/Andy Nyman, Pascal Rocher, Agatha Christie, William Boyd, Stephen Karam, Ayad Akhtar, Didier Caron, Flavia Coste, Tom Wentworth, Benoit Solès, Eduardo Galán, Brad Birch und Ross Smith. Darüber hinaus übersetzte er Claire Dowies Roman Chaos, David A. Robertsons Cole Harper-Trilogie, Larry Verstraetes Coop, der Held und Michael Tschechows Lektionen für den professionellen Schauspieler.
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Preise und Auszeichnungen