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Packendes Drama über Gewalt, Schuld und Vergebung: Owen McCaffertys IN ALLER RUHE feiert Premiere in Bregenz

„we met – we understand each other – that’s enough“

Owen McCaffertys IN ALLER RUHE wurde von Heike Frank am Voralberger Landestheater als Österreichische Erstaufführung in Bregenz inszeniert und feierte am 02.10.2015 Premiere.

Das Stück erzählt vom Versuch, die Deutungshoheit über die eigene Identität zu behalten. Ein leises, tiefgründiges Stück über zwei Leben und das, was andere daraus gemacht haben.

Ian und Jimmy wachsen beide im Belfast der Siebziger Jahre auf. Ian, angeworben und radikalisiert durch die UVF, wirft eine Bombe in ein Pub und tötet alle Gäste, darunter auch den Vater von Jimmy. 36 Jahre später, abermals in einem Pub, treffen Ian und Jimmy aufeinander. Natürlich haben sich die Leben beider mit dem Attentat drastisch verändert. Eine Aussöhnung ist da unmöglich. Zumindest lernen die beiden aber, einander in ihren Taten zu verstehen. Zeitgleich beherrscht eine neue Drohkulisse der Gewalt die Szene: Vor der Bar wartet ein Trupp randalierender Jugendlicher, die nach dem Sieg Nordirlands im gerade laufenden Fußballspiel das Pub des polnischen Barkeeper Robert angreifen wollen.

McCaffertys Stück war in der englischen Originalinszenierung auf den Ruhrfestspielen zu sehen und wurde von Michael Raab ins Deutsche übersetzt. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand am 05.12.2014 am Staatstheater Nürnberg statt.

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Titel Packendes Drama über Gewalt, Schuld und Vergebung: Owen McCaffertys IN ALLER RUHE feiert Premiere in Bregenz
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Einleitung „we met – we understand each other – that’s enough“ Owen McCaffertys IN ALLER RUHE wurde von Heike Frank am <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://landestheater.org/kalender/2015/10/02/in_aller_ruhe-1.html">Voralberger Landestheater</a> als Österreichische Erstaufführung in Bregenz inszeniert und feierte am 02.10.2015 Premiere. Das Stück erzählt vom Versuch, die Deutungshoheit über die eigene Identität zu behalten. Ein leises, tiefgründiges Stück über zwei Leben und das, was andere daraus gemacht haben.
Hauptteil Ian und Jimmy wachsen beide im Belfast der Siebziger Jahre auf. Ian, angeworben und radikalisiert durch die UVF, wirft eine Bombe in ein Pub und tötet alle Gäste, darunter auch den Vater von Jimmy. 36 Jahre später, abermals in einem Pub, treffen Ian und Jimmy aufeinander. Natürlich haben sich die Leben beider mit dem Attentat drastisch verändert. Eine Aussöhnung ist da unmöglich. Zumindest lernen die beiden aber, einander in ihren Taten zu verstehen. Zeitgleich beherrscht eine neue Drohkulisse der Gewalt die Szene: Vor der Bar wartet ein Trupp randalierender Jugendlicher, die nach dem Sieg Nordirlands im gerade laufenden Fußballspiel das Pub des polnischen Barkeeper Robert angreifen wollen. McCaffertys Stück war in der englischen Originalinszenierung auf den Ruhrfestspielen zu sehen und wurde von Michael Raab ins Deutsche übersetzt. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand am 05.12.2014 am Staatstheater Nürnberg statt.
Bild fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/In_aller_Ruhe_Bregenz/inallerruheprobe150164_c_Anja_Koehler_web.jpg
Bildunterschrift © Anja Koehler
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Fotos Copyright © Anja Koehler
Kritiken - Texte <p>„Ein leises Stück über das Leben von zwei einzelnen Menschen. Autor Owen McCafferty lenkt den Blick auf das Schicksal von zwei Menschen - ohne Partei zu ergreifen. Dadurch bekommt der von Gewalt, Rache und Feindschaft geprägte Bruderkrieg eine erschütternde Unmittelbarkeit und Gegenwärtigkeit.&quot;</p><p> (<a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/kultur/sn/artikel/premiere-von-in-aller-ruhe-in-bregenz-leise-aber-intensiv-168153/">salzburg.com</a>, 03.10.2015)</p><p></p><p>&quot;In aller Ruhe ist ein&nbsp; Stück über Gewalt, ein stilles Stück, ein intensives Stück und ein notwendiges Stück.&quot; </p><p>(Vorarlberger Nachrichten, 03.10.2015)</p>
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Relation zum Titel In aller Ruhe
URL part in-aller-ruhe
Subtitel
Originaltitel Quietly
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Englischen von Michael Raab
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 3
Ergaenzung
Anmerkungen DSE Staatsschauspiel Nürnberg, 05.12.2014
Einleitung Belfast, 1974. Der Sechzehnjährige Ian, angeworben und radikalisiert durch die UVF, wirft eine Bombe in ein Pub und tötet alle Gäste, sechs Männer, Familienväter, die ein Spiel der Fußball-WM anschauen. Sechsunddreißig Jahre später treffen sich der Sohn eines der Opfer, Jimmy, und der Attentäter Ian in der gleichen Bar; wieder läuft ein Fußballspiel, Nordirland gegen Polen. Der einzige interessierte Zuschauer ist der polnische Barkeeper Robert: Als Ausländer ist er nicht direkt in den Nordirlandkonflikt involviert und mit seinen sechsunddreißig Jahren ist er zu jung, um die schlimmsten Auseinandersetzungen miterlebt zu haben. In der Gegenwart ist er allerdings der Bedrohte: Vor der Bar wartet ein Trupp gewaltbereiter Jugendlicher, die nach dem Sieg Nordirlands im Fußballspiel zum Angriff übergehen.
Haupttext <p>Zu einer tatsächlichen Aussöhnung zwischen Ian und Jimmy kommt es auch am Ende des Stücks nicht. Jedoch werden der Weg zum Trauma der beiden Protagonisten und die Konsequenzen daraus nachvollziehbar, ohne dass sich der Text mit der Motivation des Bombenwerfers gemein macht. Verstehen ist möglich, Verzeihen erwächst daraus nicht: „some good did come from it“, stellt Jimmy am Ende fest. „we met – we understand each other – that’s enough“</p><p>IN ALLER RUHE erzählt vom Versuch, die Deutungshoheit über die eigene Identität zu behalten. Ein leises, tiefgründiges Stück über zwei Leben und das, was andere daraus gemacht haben.</p><p>McCaffertys Stück, das 2014 in der englischen Originalinszenierung auf den Ruhrfestspielen zu sehen war, liegt in der Übersetzung von Michael Raab vor.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/McCafferty_Owen.jpg
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Kritiken - Texte <p>„'Quietly ist einer der selten gewordenen Theaterabende, in denen man das Gefühl hat, einen Blick ins Leben zu werfen. Ohne Verfremdungen, Überspitzungen, Stilisierungen. Dennoch weist die Aufführung über ihr Thema hinaus. Denn wie Opfer und Täter zu einem Dialog finden, ist ein globales Thema. Hier geschieht es karg, zurückhaltend, ehrlich.“ (Deutschlandradio Kultur – Fazit, 12.05.2014) „A spiritual lesson about time and healing“ (Irish Examiner) „Quietly is gripping“ (Irish Times) „A satisfying piece of new theatre“ (Sunday Times) „highly charged (…) powerful and resonant“ (Sunday Business Post) „McCafferty skilfully avoids sensationalism or a simplistic resolution. Rather than staging a 'truth and reconciliation' process in microcosm, he shows how these two men have been moulded by their backgrounds, each steeped in prejudice against the other's traditions and beliefs.“ (Helen Meanly, The Guardian, 27.11.12) „Quietly is a well-written, powerfully performed, close-to-the-bone play about violence and forgiveness. (…) Though the play is short it tackles the depth of pain and division that still defines Northern Ireland.“ (Emilie Pine, Irish Theatre Magazine, 23.11.12) &quot;Sowohl die lebenden als auch die toten Figuren dieses Stückes sind frei erfunden.» So der Hinweis des Autors. Und doch verweist das neueste Stück von Owen Mc¬Cafferty auf konkrete gesellschaftspolitische Ereignisse seiner Heimatstadt Belfast. Geschickt verknüpft der Autor in seinem Drama «Quietly», das der erfahrene Übersetzer Michael Raab mit «In aller Ruhe» ins Deutsche übersetzt, unterschiedliche Zeit- und Erzählebenen. Fiktion streift hier unmittelbar Realität, oder anders ausgedrückt, Spiel verarbeitet Lebenserfahrungen.&quot; (Horst Busch, Leitender Schauspieldramaturg am Staatstheater Nürnberg)<br /><br /></p><p>&quot;Indem er den Blick weg von bloßen Daten und Opferzahlen direkt auf die eng und fatal miteinander verknüpften Schicksale zweier Männer lenkt, bekommt der von Gewalt, Rache und Feindschaft geprägte Bruderkrieg eine erschütternde Unmittelbarkeit und spürbare Gegenwärtigkeit.&quot;<br />&quot;Patricia Benneke hat sich mit IN ALLER RUHE eine starke Vorlage mit offensiver Lilieu-Sprache und subtilen Zwischentönen ausgesucht, auf die sie sich verlassen kann.&quot; (Nürnberger Nachrichten)</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen McCafferty_Raab_InallerRuhe_DruckfassgTG_140414.pdf
Alphabetischer Titel In aller Ruhe
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PDF Leseprobe McCafferty_InAllerRuhe_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname McCafferty
Vorname Owen
Pseudonym
URL part owen-mccafferty
Biografie wurde 1961 in Belfast geboren. Er war Hausautor am Royal Theatre in London, sein Theaterstück &quot;Scenes from the Big Picture&quot; (EIN TAG IM LEBEN DES FRANK COIN) wurde dort uraufgeführt und im Jahr 2004 auf dem &quot;Heidelberger Stückemarkt&quot; erstmals in Deutschland vorgestellt. In seinen Stücken reflektiert Owen McCafferty meist ganz alltägliche Probleme der Bewohner seiner nordirischen Heimatstadt. Dabei fängt er den Rhythmus und Wortwitz der Straße genauso ein wie die heimlichen Nöte und Träume seiner Zeitgenossen. Owen McCafferty erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen und zählt heute mit seinen Theaterstücken, Hörspielen und Filmadaptionen zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Nordirlands.
Bild fileadmin/3m_media/autoren/McCafferty_Owen.jpg
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Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Raab
Vorname Michael
Pseudonym
URL part michael-raab
Biografie Dr. Michael Raab (geboren 1959) lebt als freiberuflicher Übersetzer und Dozent in Frankfurt/Main. Er war Dramaturg am Staatstheater Stuttgart und den Münchner Kammerspielen sowie Chefdramaturg am Staatstheater Mainz und dem Schauspiel Leipzig. Sein Hauptarbeitsgebiet ist das britische und irische Gegenwartsdrama, über das er zahlreiche journalistische und akademische Arbeiten veröffentlicht hat. Er unterrichtete unter anderem an der Otto-Falckenberg-Schule, der Bayerischen Theaterakademie und der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik und Theater Frankfurt sowie den Universitäten Konstanz, Leipzig, Mainz und Heidelberg. 2009 erhielt er den Journalistenpreis des Anglistentags. 2011 war er Translator-in-Residence an der Universität Tübingen. 2020 bekam er das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds als Auszeichnung für sein bisheriges übersetzerisches Werk. Er übertrug Stücke von Catherine Hayes, David Hare, Kevin Elyot, Mark O’Rowe, Catherine Johnson, Lee Hall, Paul Tucker, J. B. Priestley, Kenneth Lonergan, Eugene O’Brien, Gregory Burke, Robert W. Sherwood, Melissa James Gibson, Michael Frayn, Simon Gray, Jonathan Lichtenstein, Laura Wade, Paul Jenkins, Steve May, Claudia Dey, Ali Taylor, Alistair Beaton, David Storey, Alexandra Wood, Claire Dowie, Peter Morgan, Alan Lyddiard, Ken Davenport, Lucy Prebble, DC Moore, Rachel Axler, Anya Reiss, DC Jackson, Tom Holloway, Trevor Griffiths, Alan Bennett, Tim Price, David Harrower, Joe Penhall, David Ives, Rebecca Lenkiewicz, Luke Norris, Paul Weitz, Matthew Trevannion, Laurent Seksik, Charlotte Josephine, Somerset Maugham, Mike Poulton, Owen McCafferty, Marc Fayet, Deborah Bruce, Rolin Jones, Terry Johnson, Mark Hayhurst, Merlin Holland/John O'Connor, Sam Holcroft, Martin McDonagh, Glenn Waldron, James Fritz, Jeremy Dyson/Andy Nyman, Pascal Rocher, Agatha Christie, William Boyd, Stephen Karam, Ayad Akhtar, Didier Caron, Flavia Coste, Tom Wentworth, Benoit Solès, Eduardo Galán, Brad Birch und Ross Smith. Darüber hinaus übersetzte er Claire Dowies Roman Chaos, David A. Robertsons Cole Harper-Trilogie, Larry Verstraetes Coop, der Held und Michael Tschechows Lektionen für den professionellen Schauspieler.
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Preise und Auszeichnungen