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Peter Hacks' ADAM UND EVA beim Theaterspektakel "Irrtümer 1" in Radebeul

Unter dem Motto "Familien-Wahn-Sinn" fand am 25.10.2014 an den Landesbühnen Sachsen das erste Theaterspektakel statt, bei dem insgesamt neun Stücke an einem Abend gezeigt wurden. Mittendrin: Peter Hacks' ADAM UND EVA.

Für die Komödie wurde mitten im Zuschauerraum ein Podest aufgebaut, die Zuschauer saßen ringsherum und konnten so hautnah an der von Manuel Schöbel inszenierten Geschichte des Sündenfalls im Paradies teilhaben. Bei Hacks wird die biblische Geschichte zur heiteren Parabel menschlicher Emanzipation.

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Titel Peter Hacks' ADAM UND EVA beim Theaterspektakel "Irrtümer 1" in Radebeul
URL part peter-hacks-adam-und-eva-beim-theaterspektakel-irrtuemer-1-in-radebeul
Einleitung <p>Unter dem Motto &quot;Familien-Wahn-Sinn&quot; fand am 25.10.2014 an den Landesbühnen Sachsen das erste Theaterspektakel statt, bei dem insgesamt neun Stücke an einem Abend gezeigt wurden. Mittendrin: Peter Hacks' ADAM UND EVA.</p><p></p>
Hauptteil <p>Für die Komödie wurde mitten im Zuschauerraum ein Podest aufgebaut, die Zuschauer saßen ringsherum und konnten so hautnah an der von Manuel Schöbel inszenierten Geschichte des Sündenfalls im Paradies teilhaben. Bei Hacks wird die biblische Geschichte zur heiteren Parabel menschlicher Emanzipation.</p><p></p>
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Relation zum Titel Adam und Eva
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Subtitel Komödie in einem Vorspiel und drei Akten
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen UA Staatsschauspiel Dresden, 19. September 1973 BRD-Erstaufführung Deutsches Theater Göttingen, 30. September 1973
Einleitung <p>Die biblische Geschichte vom Sündenfall - hochtragisch nach traditionellem Verständnis - wird von Peter Hacks in eine formvollendete und theaterkräftige Komödie gewendet.</p><p>„Die Freiheit zum Guten kann von der zum Bösen nicht getrennt werden; Freiheit ist die Möglichkeit, einen Weltzustand um eines neueren willen zu verlassen, und die Gerechtigkeit, die sie diesem widerfahren läßt, ist zugleich die Ungerechtigkeit, die sie jenem antut. Haben Adam und Eva richtig oder falsch gehandelt? Sie haben gehandelt. Ist Gott mit ihnen zufrieden? es ist so schwer zu sagen; er schimpft, aber er macht ihnen Hosen.</p><p>Sobald wir, im Denken oder Tun, in die wirkliche Welt eintreten, betreten wir das Reich, wo es dialektisch hergeht. Die Paradiesgeschichte, dieses große Bild vom Anfang des Menschen, ist vom Verfasser ausgelegt worden als das große komische Bild vom Betreten der wirklichen Welt.“ (Hacks, aus: Über Adam und Eva) </p>
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Kritiken - Texte <p>Darmstädter Echo (1973): &quot;Mit einem Minimum von Handlung verbindet Hacks ein Maximum von Gedankenspielen. - Kein Stück fürs laute Gelächter, doch fürs Behagen an sublimer Ironie.&quot;</p><p>Sächsische Zeitung (1963): &quot;Wo die Bibel tragisch ist, wo von Erbsünde die Rede ist und verflucht und gestraft wird bis ins letzte Glied, da geht es bei Hacks heiter und human zu, da wird Eva, weil sie als erste und ganz bewusst das Gebot bezüglich des Apfels der Erkenntnis übertritt, gleichsam als die wahre Krone der Schöpfung hingestellt von Gott; er schuf das Paradies mit der Hinterabsicht, daß die beiden es verlassen. Denken, Verantwortung sind wichtige Grundlagen menschlichen Handelns; denn wer die Möglicheit der Verneinung hat, dessen Bejahung hat echten Wert. Hacks ist in unserer Literatur derjenige, der die meisten Komödien geschrieben hat. Er hat nicht nur rein technisch alle Kniffe der Lustspieldramaturgie 'drauf'; er besitzt die entscheidenden Potenzen des Komödiendichters, die thearalischen wie literarischen.&quot;</p><p>Göttingener Allgemeine Zeitung (02.10.1973): &quot;Am Anfang war (und bleibt) das Wort. Darin ist Peter Hacks ein Meister. Seine Sprache wandelt auf Taubenfüßen und hat dabei einen Raubvogelschnabel. Und in der Sprache gibt Hacks Hinweise, wie das Spiel zu verstofflichen wäre, nämlich gegen die ausgewaschene mythologische Bildlichkeit in Richtung auf eine konkrete, unzimperliche Sinnenhaftigkeit.&quot;</p><p>Salzburger Volkszeitung (19.12.1992): &quot;Peter Hacks' ADAM UND EVA ist eine satirisch-komische Gestaltung des antiken Mythos der Menschheitsgeschichte. Peter Hacks, den man als einen der bedeutendsten Komödienschreiber im deutschsprachigen Gegenwartstheater bezeichnet, verknüpfte in seiner Komödie den mythologischen Rückgriff mit einer sprachkünstlerischen Fortführung der schon fast vergessenen Versdichtung. Ein Stück ganz in Jamben gedichtet, die - wie Peter Hacks denkt - nicht totinszeniert werden können.&quot;</p>
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Alphabetischer Titel Adam und Eva
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---- AUTHOR ----
Nachname Hacks
Vorname Peter
Pseudonym
URL part peter-hacks
Biografie <p>"Der heilige Benediktus, der, wie man mir sagt, im Jahre 480 geboren wurde, befaßte sich vornehmlich mit der Lösung des Problems, wie einer auf Erden möglichst glücklich leben und doch eben noch in den Himmel kommen könne. Ich, der ich, wie man mir sagt, im Jahre 1928 geboren bin, befasse mich (das zu Ändernde geändert) ganz mit demselben Problem."<br /> <br /> Geboren 1928 in Breslau, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte in München Philosophie, Soziologie, Germanistik und Theaterwissenschaft, promovierte 1951 und ging – nach seinem ersten Bühenerfolg "Die Eröffnung des indischen Zeitalters" an den Kammerspielen 1955 – nach Berlin, DDR.<br /> 1960 wurde er von W. Langhoff an das Deutsche Theater Berlin als Autor und Dramaturg engagiert, das er 1963 nach einer Kritik der SED an seinem Stück "Die Sorgen und die Macht" verlassen musste. Seine Komödie "Moritz Tassow" wurde nach der Uraufführung an der Volksbühne abgesetzt.<br /> In den 70er Jahren avancierte Hacks in Westdeutschland zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Dramatiker. Er blieb im Westen über lange Zeit der berühmteste DDR Schriftsteller. Seine Werke wurden an west- wie an ostdeutschen Bühnen uraufgeführt. Zu Welterfolgen wurden sein Dramen "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe " und "Ein Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" sowie seine kongenialen Offenbach-Bearbeitungen ("Die schöne Helena") und Übersetzungen (u.a."Held der westlichen Welt")<br /> Seit der "Wende" lebte er zurückgezogen in Berlin. Seine letzten Werke (u.a.die "Dramolette") wurden bislang nicht uraufgeführt.<br /> Neben seinen Dramen, verfasste Hacks Essais ("Die Maßgaben der Kunst"), Gedichte und Kinderbücher. Zu seinem 75. Geburtstag im März 2003 erschien im Eulenspiegel Verlag Berlin eine 15-bändige Werkausgabe.<br /> Im Drei Masken Verlag wird seit 1956 das gesamte dramatische Schaffen des Autors betreut.<br /> Er verstarb am 28. August 2003 in Groß Machnow bei Berlin.</p> <p>"Wie viele Bühnen erinnern sich, dass Hacks noch immer der beständigste und heiterste zeitgenössische deutsche Autor ist?" (FAZ, 29.02.1968, Günther Rühle)</p>
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Preise und Auszeichnungen