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Peter Hacks' DER GELDGOTT: Inszenierungen in Frankfurt und an der Vorpommerschen Landesbühne in Anklam

DER GELDGOTT (4 D, 4 H)von Peter Hacks ist derzeit an der Vorpommerschen Landesbühne in Anklam und im Off-Theater "Landungsbrücken" in Frankfurt am Main zu sehen. Hacks hat für sein 1993 uraufgeführtes Theaterstück die antike Komödie DER REICHTUM von Aristophanes bearbeitet und der Stoff scheint aktueller denn je zu sein: Geld und Politik stehen im Zentrum der Handlung, der Geldgott, die Göttin Fortuna und die Göttin der Armut, Paupertas, geraten in Streit miteinander... DER GELDGOTT ist eine unterhaltsame, bissige Komödie, die sowohl inhaltlich als auch durch die Sprachgewalt Peter Hacks' besticht.

In seinem Stück "Der Geldgott" rechnet Peter Hacks mit den neoliberalem System ab: "Regisseurin Maria Piniella hat das Stück genau zur richtigen Zeit aus der Versenkung geholt. Dank der Ausdruckskraft und Spielfreude des mitreißenden Ensembles überzeugt die Inszenierung als seltene Variante der Kapitalismuskritik: unverblümt, geistreich und komisch." (Frizz, März 2010)

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Titel Peter Hacks' DER GELDGOTT: Inszenierungen in Frankfurt und an der Vorpommerschen Landesbühne in Anklam
URL part peter-hacks-der-geldgott-inszenierungen-in-frankfurt-und-an-der-vorpommerschen-landesbuehne-in-anklam
Einleitung DER GELDGOTT (4 D, 4 H)von Peter Hacks ist derzeit an der Vorpommerschen Landesbühne in Anklam und im Off-Theater "Landungsbrücken" in Frankfurt am Main zu sehen. Hacks hat für sein 1993 uraufgeführtes Theaterstück die antike Komödie DER REICHTUM von Aristophanes bearbeitet und der Stoff scheint aktueller denn je zu sein: Geld und Politik stehen im Zentrum der Handlung, der Geldgott, die Göttin Fortuna und die Göttin der Armut, Paupertas, geraten in Streit miteinander... DER GELDGOTT ist eine unterhaltsame, bissige Komödie, die sowohl inhaltlich als auch durch die Sprachgewalt Peter Hacks' besticht.
Hauptteil In seinem Stück &quot;Der Geldgott&quot; rechnet Peter Hacks mit den neoliberalem System ab: &quot;Regisseurin Maria Piniella hat das Stück genau zur richtigen Zeit aus der Versenkung geholt. Dank der Ausdruckskraft und Spielfreude des mitreißenden Ensembles überzeugt die Inszenierung als seltene Variante der Kapitalismuskritik: unverblümt, geistreich und komisch.&quot; (Frizz, März 2010)<br /><br />
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Kritiken - Texte <br />&quot;Die Geschichte vom Töpfer Chrmylos ist die einer Umwertung sämtlicher Kategorien um des lieben Geldes Willen, es ist die Geschichte unserer wie aller Zeiten. Da ist der brave Chrmylos, der seine Existenz investiert, um an Geld zu kommen; der blinde Geldgott, der ihn lehrt, dass Reichtum nicht Cash ist, sondern Kredit; Fifine, seine Sklavin und Geliebte, die am Ende nichts mehr davon ist, weil es sie verscherbelt hat. Der ganz normale Wahnsinn: Ein freischaffender Mensch verschreibt sich der Bank und geht als scheinreiches Opfer des Spätkapitalismus in die Falle, betrogen um Leib, Seele, Liebe, Glück. (...) 'Der Geldgott' ist da relevant, wo es zu ergründen gilt, was Arm und Reich in einer Wohlstandsgesellschaft bedeuten und ob es Raum gibt für Wohlstandserfarhrungen jenseits des Materiellen. Als immer und überall.&quot; (fr-online, 15. Februar 2010)
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Relation zum Titel Der Geldgott
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Subtitel Komödie in drei Akten nach Aristophanes
Originaltitel
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Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen UA Theater Greifswald, 15. Juli 1993 Landungsbrücken Frankfurt, Februar 2010 Theaterforum Kreuzberg (Berlin), Oktober 2013
Einleitung Peter Hacks hat für sein 1993 uraufgeführtes Theaterstück die antike Komödie DER REICHTUM von Aristophanes bearbeitet. Der Stoff scheint auch im 21. Jahrhundert aktueller denn je: Geld und Politik stehen im Zentrum der Handlung, der Geldgott, die Göttin Fortuna und die Göttin der Armut, Paupertas, geraten in Streit miteinander... DER GELDGOTT ist eine unterhaltsame, bissige Komödie, die sowohl inhaltlich als auch durch die Sprachgewalt Peter Hacks' besticht.
Haupttext Der Töpfer Chremylos lernt die Umwertung von Politik und Wirtschaft, Moral und Geschmack kennen, die Umstellung von Cash auf Kredit. Er investiert in die Geldbeschaffung seine gesamte Existenz, seinen Handel und Wandel ebenso wie sein Handwerk und seine Kunst, sich selber und seine Fifine. Der ehemals freischaffende Mensch verschreibt sich der Bank, die in Gestalt einer geilen Borgerin scharf ist auf den ganzen Mann. Und so sitzt er nun in der Falle: der scheinreiche Chremylos, ein Opfer des Spätkapitalismus, betrogen um Leib und Seele, Liebe und Glück.
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Kritiken - Texte <p> „Hacks hat ein literarisch versiertes, sprachlich poliertes Stück mit schmalem Gehalt und klarer Haltung geschrieben. Ein Sprechstück aus Sprachwitz und Sottisen, eine eindeutige Parabel voll bewusst eingesetzter Anspielungen auf Geldbeziehungen und Demokratie.“ (Neue Zeit, 27.09.1993)</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><u>Zur Inszenierung Piniellas/ Landungsbrücken Frankfurt, Feb. 2010</u>:<br />„Regisseurin Maria Piniella hat das Stück genau zur richtigen Zeit aus der Versenkung geholt. Dank der Ausdruckskraft und Spielfreude des mitreißenden Ensembles überzeugt die Inszenierung&nbsp; als seltene Variante der Kapitalismuskritik: unverblümt, geistreich und komisch.“ (FRIZZ) </p><p></p><p></p><p></p><p><u>Zur Inszenierung im Theaterforum Kreuzberg (Berlin), Okt. 2013</u>:</p><p>„Von der Aktualität eines Hacks-Stücks kann man sich im Theaterforum Kreuzberg überzeugen. […] Das neue Interesse kann auch darin liegen, dass Verhältnisse einfach wieder reif sind für Hacks materialistische Gesellschaftskritik […] Hacks hält mit der Gestalt des Herrn Kohr einem um sich selbst kreisenden Theaterbetrieb den Spiegel vor.“ (Freitag, 07.10.2013) </p><p>Aristophanes’ Komödie „wird nun zur Parabel über die verkehrende Wirkung des Geldes überhaupt. Hacks zeigt: Bei der Jagd auf Pluto werden alle menschlichen Beziehungen zerstört, am Ende hat Chremylos das Leben seines Mädchens vernichtet. […] Helles, derbes, possenhaftes Volkstheater. […] Dann aber – da der Held sich mit Gott Geld einlässt – stürzt die Komödie hinunter ins Tragische.“ (Tageszeitung Junge Welt, 11.10.2013) </p>
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Alphabetischer Titel Geldgott, Der
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---- AUTHOR ----
Nachname Hacks
Vorname Peter
Pseudonym
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Biografie <p>"Der heilige Benediktus, der, wie man mir sagt, im Jahre 480 geboren wurde, befaßte sich vornehmlich mit der Lösung des Problems, wie einer auf Erden möglichst glücklich leben und doch eben noch in den Himmel kommen könne. Ich, der ich, wie man mir sagt, im Jahre 1928 geboren bin, befasse mich (das zu Ändernde geändert) ganz mit demselben Problem."<br /> <br /> Geboren 1928 in Breslau, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte in München Philosophie, Soziologie, Germanistik und Theaterwissenschaft, promovierte 1951 und ging – nach seinem ersten Bühenerfolg "Die Eröffnung des indischen Zeitalters" an den Kammerspielen 1955 – nach Berlin, DDR.<br /> 1960 wurde er von W. Langhoff an das Deutsche Theater Berlin als Autor und Dramaturg engagiert, das er 1963 nach einer Kritik der SED an seinem Stück "Die Sorgen und die Macht" verlassen musste. Seine Komödie "Moritz Tassow" wurde nach der Uraufführung an der Volksbühne abgesetzt.<br /> In den 70er Jahren avancierte Hacks in Westdeutschland zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Dramatiker. Er blieb im Westen über lange Zeit der berühmteste DDR Schriftsteller. Seine Werke wurden an west- wie an ostdeutschen Bühnen uraufgeführt. Zu Welterfolgen wurden sein Dramen "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe " und "Ein Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" sowie seine kongenialen Offenbach-Bearbeitungen ("Die schöne Helena") und Übersetzungen (u.a."Held der westlichen Welt")<br /> Seit der "Wende" lebte er zurückgezogen in Berlin. Seine letzten Werke (u.a.die "Dramolette") wurden bislang nicht uraufgeführt.<br /> Neben seinen Dramen, verfasste Hacks Essais ("Die Maßgaben der Kunst"), Gedichte und Kinderbücher. Zu seinem 75. Geburtstag im März 2003 erschien im Eulenspiegel Verlag Berlin eine 15-bändige Werkausgabe.<br /> Im Drei Masken Verlag wird seit 1956 das gesamte dramatische Schaffen des Autors betreut.<br /> Er verstarb am 28. August 2003 in Groß Machnow bei Berlin.</p> <p>"Wie viele Bühnen erinnern sich, dass Hacks noch immer der beständigste und heiterste zeitgenössische deutsche Autor ist?" (FAZ, 29.02.1968, Günther Rühle)</p>
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