Zum Hauptinhalt springen

Der Geldgott

Komödie in drei Akten nach Aristophanes


Peter Hacks, Aristophanes


4 D | 4 H

Peter Hacks hat für sein 1993 uraufgeführtes Theaterstück die antike Komödie DER REICHTUM von Aristophanes bearbeitet. Der Stoff scheint auch im 21. Jahrhundert aktueller denn je: Geld und Politik stehen im Zentrum der Handlung, der Geldgott, die Göttin Fortuna und die Göttin der Armut, Paupertas, geraten in Streit miteinander...

DER GELDGOTT ist eine unterhaltsame, bissige Komödie, die sowohl inhaltlich als auch durch die Sprachgewalt Peter Hacks' besticht.

Der Töpfer Chremylos lernt die Umwertung von Politik und Wirtschaft, Moral und Geschmack kennen, die Umstellung von Cash auf Kredit. Er investiert in die Geldbeschaffung seine gesamte Existenz, seinen Handel und Wandel ebenso wie sein Handwerk und seine Kunst, sich selber und seine Fifine. Der ehemals freischaffende Mensch verschreibt sich der Bank, die in Gestalt einer geilen Borgerin scharf ist auf den ganzen Mann. Und so sitzt er nun in der Falle: der scheinreiche Chremylos, ein Opfer des Spätkapitalismus, betrogen um Leib und Seele, Liebe und Glück.

UA Theater Greifswald, 15. Juli 1993

Landungsbrücken Frankfurt, Februar 2010

Theaterforum Kreuzberg (Berlin), Oktober 2013

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel Der Geldgott
URL part der-geldgott
Subtitel Komödie in drei Akten nach Aristophanes
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen UA Theater Greifswald, 15. Juli 1993 Landungsbrücken Frankfurt, Februar 2010 Theaterforum Kreuzberg (Berlin), Oktober 2013
Einleitung Peter Hacks hat für sein 1993 uraufgeführtes Theaterstück die antike Komödie DER REICHTUM von Aristophanes bearbeitet. Der Stoff scheint auch im 21. Jahrhundert aktueller denn je: Geld und Politik stehen im Zentrum der Handlung, der Geldgott, die Göttin Fortuna und die Göttin der Armut, Paupertas, geraten in Streit miteinander... DER GELDGOTT ist eine unterhaltsame, bissige Komödie, die sowohl inhaltlich als auch durch die Sprachgewalt Peter Hacks' besticht.
Haupttext Der Töpfer Chremylos lernt die Umwertung von Politik und Wirtschaft, Moral und Geschmack kennen, die Umstellung von Cash auf Kredit. Er investiert in die Geldbeschaffung seine gesamte Existenz, seinen Handel und Wandel ebenso wie sein Handwerk und seine Kunst, sich selber und seine Fifine. Der ehemals freischaffende Mensch verschreibt sich der Bank, die in Gestalt einer geilen Borgerin scharf ist auf den ganzen Mann. Und so sitzt er nun in der Falle: der scheinreiche Chremylos, ein Opfer des Spätkapitalismus, betrogen um Leib und Seele, Liebe und Glück.
Bild
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte <p> „Hacks hat ein literarisch versiertes, sprachlich poliertes Stück mit schmalem Gehalt und klarer Haltung geschrieben. Ein Sprechstück aus Sprachwitz und Sottisen, eine eindeutige Parabel voll bewusst eingesetzter Anspielungen auf Geldbeziehungen und Demokratie.“ (Neue Zeit, 27.09.1993)</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><u>Zur Inszenierung Piniellas/ Landungsbrücken Frankfurt, Feb. 2010</u>:<br />„Regisseurin Maria Piniella hat das Stück genau zur richtigen Zeit aus der Versenkung geholt. Dank der Ausdruckskraft und Spielfreude des mitreißenden Ensembles überzeugt die Inszenierung&nbsp; als seltene Variante der Kapitalismuskritik: unverblümt, geistreich und komisch.“ (FRIZZ) </p><p></p><p></p><p></p><p><u>Zur Inszenierung im Theaterforum Kreuzberg (Berlin), Okt. 2013</u>:</p><p>„Von der Aktualität eines Hacks-Stücks kann man sich im Theaterforum Kreuzberg überzeugen. […] Das neue Interesse kann auch darin liegen, dass Verhältnisse einfach wieder reif sind für Hacks materialistische Gesellschaftskritik […] Hacks hält mit der Gestalt des Herrn Kohr einem um sich selbst kreisenden Theaterbetrieb den Spiegel vor.“ (Freitag, 07.10.2013) </p><p>Aristophanes’ Komödie „wird nun zur Parabel über die verkehrende Wirkung des Geldes überhaupt. Hacks zeigt: Bei der Jagd auf Pluto werden alle menschlichen Beziehungen zerstört, am Ende hat Chremylos das Leben seines Mädchens vernichtet. […] Helles, derbes, possenhaftes Volkstheater. […] Dann aber – da der Held sich mit Gott Geld einlässt – stürzt die Komödie hinunter ins Tragische.“ (Tageszeitung Junge Welt, 11.10.2013) </p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Hacks_Der_Geldgott.pdf
Alphabetischer Titel Geldgott, Der
Mailorder 0
PDF Leseprobe