Zum Hauptinhalt springen

Rostoptschina im Buchformat: Alexander Nitzberg übersetzt die Textsammlung DIE MENSCHENFEINDIN

Unser Übersetzer Alexander Nitzberg hat Pionierarbeit geleistet: Die Textsammlung DIE MENSCHENFEINDIN, die unter anderem das titelgebende Stück enthält, ist die erste deutsche Einzelausgabe mit Werken der Schriftstellerin Jewdokija Petrowna Rostoptschina. Erschienen ist das Buch im Klever Verlag. Rostopschina ist eine der bedeutendsten russischen Dichterinnen des 19. Jahrhunderts und kann in einer Reihe mit Größen wie Puschkin und Lermontow gesehen werden. Durch die Revolution verlor die Gräfin an Ansehen und ist daher außerhalb von Russland wenig bekannt. Nitzberg bringt die Wortkunst der Autorin nun auch dem deutschen Leser näher.

Das Stück DIE MENSCHENFEINDIN ist bei uns erhältlich.

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----


---- NEWS ----
Titel Rostoptschina im Buchformat: Alexander Nitzberg übersetzt die Textsammlung DIE MENSCHENFEINDIN
URL part rostoptschina-im-buchformat-alexander-nitzberg-uebersetzt-die-textsammlung-die-menschenfeindin
Einleitung <p>Unser Übersetzer Alexander Nitzberg hat Pionierarbeit geleistet: Die Textsammlung DIE MENSCHENFEINDIN, die unter anderem das titelgebende Stück enthält, ist die erste deutsche Einzelausgabe mit Werken der Schriftstellerin Jewdokija Petrowna Rostoptschina. Erschienen ist das Buch im Klever Verlag. Rostopschina ist eine der bedeutendsten russischen Dichterinnen des 19. Jahrhunderts und kann in einer Reihe mit Größen wie Puschkin und Lermontow gesehen werden. Durch die Revolution verlor die Gräfin an Ansehen und ist daher außerhalb von Russland wenig bekannt. Nitzberg bringt die Wortkunst der Autorin nun auch dem deutschen Leser näher.</p> <p>Das Stück DIE MENSCHENFEINDIN ist bei uns erhältlich.</p>
Hauptteil
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_c_privat_quadr.JPG
Bildunterschrift © privat
Infofeld Ueberschrift
Infofeld Text
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
Nicht auf der Startseite anzeigen


---- TITLE ----
Relation zum Titel Die Menschenfeindin
URL part die-menschenfeindin
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Nitzberg, Alexander
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung In ihrem Drama »Die Menschenfeindin« (1848) entwirft Jewdokija Petrowna Rostoptschina den in der Weltliteratur einzigartigen Charakter eines weiblichen Dandy, einer jungen von der Gesellschaft verwundeten Frau, die ihre Verletzung hinter der Fassade der Unnahbarkeit und der Ironie verbirgt und sich bei lebendigem Leibe in Luxus einkerkert. Damit steht sie in der direkten Tradition eines Lord Byron, Charles Baudelaire und vor allem Michail Lermontow. Einstmals vom Erfolg der naturalistischen Dramen von der Bühne verdrängt, kann Rostoptschinas Werk heute vorurteilsfrei wiederentdeckt werden. Es lohnt sich…
Haupttext Zoe, in Zurückgezogenheit lebend, wird zum Gegenstand einer zynischen Wette: Vor seinen Jagdkumpanen prahlt Valentin, er werde die schöne und gebildete Fürstentochter erobern und sich ihrer großen Reichtümer bemächtigen. Doch Zoe ist mit den gesellschaftlichen Intrigen bestens vertraut und entlarvt den Coup. Dabei dreht sie den Spieß einfach um und quält den allzu selbstbewussten Verführer mit Nerven zerreißenden Katz-und-Maus-Spielen. Als ihr einstiger Verlobter, Graf Juri, in der Verkleidung eines Magnetiseurs auftaucht, kommt es zwischen den beiden jungen Männern zum Duell. Aber auch in dieser Situation weigert sich Zoe, zu einem Objekt erklärt zu werden. Sie lässt das Duell platzen. Und während sie für eine ihrer Arbeiterinnen eine glückliche Hochzeit arrangiert, ist sie nicht im Stande, selbst einen seelenverwandten Menschen zu finden. In der Gestalt von Graf Juri und Valentin verstößt sie sowohl ihre Vergangenheit als auch ihre Zukunft und bleibt in tragischer Einsamkeit zurück.<br /><br />Jewdokija Petrowna Rostoptschina (1811-1858) war die bedeutendste russische Dichterin des 19. Jahrhunderts. Ihr Talent begann sich schon im Alter von zwölf Jahren zu entwickeln. Puschkin und Gogol verehrten ihre Kunst, Lermontow und Tjutschew widmeten ihr programmatischeVerse. Sie selbst hinterließ ein gewaltiges OEuvre, bestehend aus zahlreichen Gedichten, Poemen (»Der Zirkus des Neunzehnten Jahrhunderts«, »Versailler Nächte 1847«,»Die Nonne«), Novellen (»Das Duell«, »Ämter und Geld«), Romanen (»Die glückliche Frau«, »Palazzo Forli«, »Am Kai«) und Dramen (»Die Menschenfeindin«, »Tschatzkis Rückkehr<br />nach Moskau« u. a.). Die unglückliche Ehe mit dem reichen aber stupiden Grafen Rostoptschin ließ sie sehr früh die gesellschaftlichen Mechanismen durchschauen und sorgte für eine innere Distanz zu der sie umrigenden Wirklichkeit. Sie verbrachte längere Zeit in Italien, da sie wegen ihrer politischen Ansichten erst nach dem Tode des Zaren wieder in St. Petersburg einreisen durfte. Anfangs noch von der Kritik umjubelt, erlebte sie als konsequente Vertreterin der klassisch-romantischen Schule immer schärfere Angriffe seitens des engagierten bürgerlichen Realismus und sah sich in ihren letzten Lebensjahren einer zunehmenden Isolation ausgesetzt. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich mehr und mehr, bis sie in tiefster Enttäuschung und Verbitterung starb.<br />Nach ihrem Tode verdrängte der Einfluß des Naturalismus Rostoptschinas Werke aus dem kollektiven Gedächtnis. Doch heute können sie wieder vorurteilsfrei wiederentdeckt werden und wirken zeitgemäßer denn je.<br /><br />
Bild
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Rostoptschina_Menschenfeindin_Druckfassung_261011.pdf
Alphabetischer Titel Menschenfeindin, Die
Mailorder 0
PDF Leseprobe


---- AUTHOR ----
Nachname Rostoptschina
Vorname Jewdokija Petrowna
Pseudonym
URL part jewdokija-petrowna-rostoptschina
Biografie <p>geboren 1811, gestorben 1858, gilt als bedeutendste russische Dichterin des 19. Jahrhunderts. Puschkin, Gogol, Lermontow und Tjutschew verehrten ihre Kunst. Eine unglückliche Ehe mit dem reichen Grafen Rostoptschin ließ sie früh die gesellschaftlichen Mechanismen durchschauen und sorgte für eine innere Distanz zu der sie umringenden Wirklichkeit. Wegen ihrer politischen Ansichten musste Rostoptschina ins Exil gehen und konnte erst nach dem Tod des Zaren wieder nach St. Petersburg zurückkehren. Anfangs umjubelt, musste sie sich gegen Ende ihres Lebens gegen Kritik an ihrem von der Romantik beeinflussten literarischen Werk wehren. Nach ihrem Tod wurde ihr gewaltiges literarisches Oeuvre durch den Erfolg des Naturalismus aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt.</p>
Bild
Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.nitzberg.at/index.html" target="http://www.nitzberg.at/index.html" title="Opens external link in new window">Webseite Alexander Nitzberg</a></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_bearb.JPG
Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p>2013<br /> Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA</p> <p>2010<br /> Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien</p> <p>2009<br /> Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich</p> <p>2008<br /> Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens</p> <p>2002<br /> Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven</p> <p>1998<br /> Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf</p> <p>Literatur-Förderpreis NRW</p> <p>1996<br /> 1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p>