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Zwischen Komödie, Farce und Tragödie - PLATONOW in Regensburg

In PLATONOW bietet Tschechow einen entlarvenden Einblick in die Schicht des russischen Landadels. Leere, Antriebslosigkeit und Gleichmut zeichnet das Panoptikum der Figuren aus. Nur der Freigeist Platonow ist da eine Ausnahme. Der Dorflehrer versteht es zu provozieren und Damenherzen für sich zu begeistern und ist dennoch, wie alle anderen auch, stets auf der Suche nach sich selbst.

Im Theater Regensburg wurde das Frühwerk Tschechows in der Übersetzung von Alexander Nitzberg unter der Regie von Robin Telfer am 30. Januar 2016 zur Premiere gebracht. 

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Titel Zwischen Komödie, Farce und Tragödie - PLATONOW in Regensburg
URL part zwischen-komoedie-farce-und-tragoedie-platonow-in-regensburg
Einleitung In <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.dreimaskenverlag.de/katalog/titel-a-z/controller/show/t/titel/1006/">PLATONOW </a>bietet Tschechow einen entlarvenden Einblick in die Schicht des russischen Landadels. Leere, Antriebslosigkeit und Gleichmut zeichnet das Panoptikum der Figuren aus. Nur der Freigeist Platonow ist da eine Ausnahme. Der Dorflehrer versteht es zu provozieren und Damenherzen für sich zu begeistern und ist dennoch, wie alle anderen auch, stets auf der Suche nach sich selbst.
Hauptteil Im <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/platonow.html">Theater Regensburg</a> wurde das Frühwerk Tschechows in der Übersetzung von Alexander Nitzberg unter der Regie von Robin Telfer am 30. Januar 2016 zur Premiere gebracht.&nbsp;
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Bildunterschrift © Martin Sigmund
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Fotos Copyright © Martin Sigmund
Kritiken - Texte „Die Figuren sind psychologisch gut skizziert, die Sprache ist, zumal in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg, pointiert, witzig, manchmal von scharfer Brillanz.&quot; (Claudia Bockholt, <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.mittelbayerische.de/kultur-nachrichten/das-monster-platonow-im-taschenformat-21853-art1344060.html">Mittelbayerische Zeitung</a>, 19.02.2016) „Anton Tschechows Stück zeigt, dass der Mensch nicht nur an schweren Schicksalsschlägen, sondern ganz einfach auch an der Leichtigkeit des Seins zerbrechen kann. Regisseur Robin Telfer und Dramaturgin Jana Schulz haben das ursprünglich siebenstündige Stück auf drei Stunden gekürzt und den wesentlichen Kerl – nämlich die Frage nach dem Sinn des Lebens - herausgearbeitet.“ (<a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="https://www.regensburger-nachrichten.de/kultur/buehne/81309-halodri-mit-weltschmerz-platonow-im-theater-regensburg">Regensburger-nachrichten.de</a>, 19.02.2016)
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Platonow
URL part platonow
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen neu übersetzt von Alexander Nitzberg
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 5
Herren 14
Ergaenzung
Anmerkungen EA Hamburger Schauspielhaus, Premiere: 18.01.2003, R.: Sebastian Hartmann
Einleitung &quot;Ohne Rücksicht auf Verluste erschafft Tschechow hier einen lupenreinen Antihelden, wie wir ihn aus anderen großen Werken der Moderne kennen. [...] Geradezu detailversessen präsentiert er seinen Platonow von allen Seiten, auch den denkbar unpräsentabelsten. In anderen Dramen neigt er eher zu reduzierten schablonenhaften Figuren, die keinerlei Freiheiten besitzen, um über die eigenen Schranken hinwegzukommen. Hier ist das Gegenteil der Fall: Hier sprüht die Fantasie in endloser Fülle. Der Charakter ist alles andere als glatt, er is 'Hamlet'-artig, voller Ecken und Kanten.&quot; (aus &quot;Der unfrisierte Mensch&quot;, Interview mit Übersetzer Alexander Nitzberg von Jana Schulz anlässlich der Regensburger Inszenierung des Werkes 2016)
Haupttext <p>Der renommierte Lyriker, Prosaautor und Übersetzer Alexander Nitzberg hat für den Drei Masken Verlag neue, aus einem heutigen Sprachempfinden heraus verfasste Übersetzungen der Theaterstücke von Anton Tschechow vorgelegt.<br />Die Erstauffühungen von DREI SCHWESTERN und PLATONOW fanden in der Regie von Jan Bosse und Sebastian Hartmann 2002/2004 mit großem Erfolg am Hamburger Schauspielhaus statt.</p>
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Alphabetischer Titel Platonow
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PDF Leseprobe TschechowNitzberg_PLATONOW_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Tschechow
Vorname Anton
Pseudonym
URL part anton-tschechow
Biografie Geboren am 17. Januar 1860 als dritter Sohn eines Kaufmanns in Taganrog. Bis 1879 (Abiturprüfung) besuchte Tschechow das Gymnasium. Im Anschluss daran zog er nach Moskau, um dort Medizin zu studieren. 1884 schloss er sein Studium ab (Diplom). Bereits 1888 ein engagierter, professioneller Schriftsteller gab er die Medizin jedoch nicht auf, sondern arbeitete auf seinem Landgut bei Moskau als Arzt. 1890 unternahm er eine Reise in die Strafkolonie auf der Insel Sachalin. Gesundheitlich angeschlagen, übersiedelte er auf die Krim und verbrachte nach der Jahrhundertwende die meiste Zeit auf Jalta. Nachdem Tschechow 1900 zum Mitglied der Sektion schöngeistiger Literatur bei der Akademie der Wissenschaften gewählt wird, beginnt er mit neuer Kraft an den &quot;Drei Schwestern&quot; zu schreiben. Seine bekanntesten Kurzgeschichten und Bühnen-Stücke entstanden während seiner letzten Lebensjahre, nachdem er die am Moskauer Theater engagierte Schauspielerin Olga Knipper kennen gelernt und geheiratet hatte. Im Jahre 1904 starb Tschechow an Tuberkulose. <br /><br /><br />
Bild fileadmin/3m_media/autoren/tschechow_anton.jpg
Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p> <p><a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.nitzberg.at/index.html" target="http://www.nitzberg.at/index.html" title="Opens external link in new window">Webseite Alexander Nitzberg</a></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_bearb.JPG
Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p><strong>2019</strong><br /> Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung</p> <p><strong>2013</strong><br /> Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA</p> <p><strong>2010</strong><br /> Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien</p> <p><strong>2009</strong><br /> Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich</p> <p><strong>2008</strong><br /> Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens</p> <p><strong>2002</strong><br /> Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven</p> <p><strong>1998</strong><br /> Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf</p> <p>Literatur-Förderpreis NRW</p> <p><strong>1996</strong><br /> 1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p>