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Das Bild

Einakter

Kartina


Viktor Slawkin

Aus dem Russischen

Übersetzung durch Wolf Christian Schröder

Komödie


2 H

„Weltruhm! Nur, dass meine Welt dieses Zimmer ist. Verstehen Sie? Jeder, der hier war, kennt mich.“ (Alopatjew)

In einem Hotelzimmer mit der Nummer 343 hat sich gerade ein Ingenieur auf Geschäftsreise einquartiert, als plötzlich ein fremder Mann vor der Tür steht. Auf die Frage, zu wem er denn wolle, antwortet er nur: „Ins Zimmer 343.“

 

Als der Ingenieur den ungewöhnlichen Besucher hereinbittet, beginnt dieser, merkwürdige Fragen über das Inventar des Zimmers und die Auffassungsgabe des Ingenieurs zu stellen. Nach einiger Diskussion über den Familiennamen des Besuchers, Alopatjew, stellt sich heraus, dass er der Maler des einzigen Bildes ist, das im Zimmer 343 hängt.

Alopatjew erklärt, er komme regelmäßig in das Zimmer, um mit den Gästen über sein Bild zu sprechen, das ein ganz besonderes Meisterwerk sei. Er habe es vor vielen Jahren für eine Frau gemalt, sich dann aber gegen diese entschieden, da sie seine Kunst nicht zu schätzen wusste.

Zwischen den beiden Männern entwickelt sich ein kurioses Gespräch über die Kunst, die Liebe, die Ehe und über die Freiheit. Immer wieder geraten sie dabei aneinander, bis der Ingenieur in einem Wutanfall das Bild zerstört. Alopatjew bedankt sich für seine neugewonnene Freiheit, denn nun muss er nicht mehr in das Hotelzimmer kommen, um über das Bild zu sprechen. Als er sich schließlich verabschiedet und den Ingenieur allein zurück lässt, betrachtet dieser die Überreste des Bildes. Und plötzlich sieht auch er darin das Meisterwerk, von dem der Künstler gesprochen hat.

 

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Relation zum Titel Das Bild
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Subtitel Einakter
Originaltitel Kartina
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen
Bearbeiter
Komponist
Genre Komödie
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung <p><em>„Weltruhm! Nur, dass meine Welt dieses Zimmer ist. Verstehen Sie? Jeder, der hier war, kennt mich.“ (Alopatjew)</em></p>
Haupttext <p>In einem Hotelzimmer mit der Nummer 343 hat sich gerade ein Ingenieur auf Geschäftsreise einquartiert, als plötzlich ein fremder Mann vor der Tür steht. Auf die Frage, zu wem er denn wolle, antwortet er nur: „Ins Zimmer 343.“</p> <p>Als der Ingenieur den ungewöhnlichen Besucher hereinbittet, beginnt dieser, merkwürdige Fragen über das Inventar des Zimmers und die Auffassungsgabe des Ingenieurs zu stellen. Nach einiger Diskussion über den Familiennamen des Besuchers, Alopatjew, stellt sich heraus, dass er der Maler des einzigen Bildes ist, das im Zimmer 343 hängt.</p> <p>Alopatjew erklärt, er komme regelmäßig in das Zimmer, um mit den Gästen über sein Bild zu sprechen, das ein ganz besonderes Meisterwerk sei. Er habe es vor vielen Jahren für eine Frau gemalt, sich dann aber gegen diese entschieden, da sie seine Kunst nicht zu schätzen wusste.</p> <p>Zwischen den beiden Männern entwickelt sich ein kurioses Gespräch über die Kunst, die Liebe, die Ehe und über die Freiheit. Immer wieder geraten sie dabei aneinander, bis der Ingenieur in einem Wutanfall das Bild zerstört. Alopatjew bedankt sich für seine neugewonnene Freiheit, denn nun muss er nicht mehr in das Hotelzimmer kommen, um über das Bild zu sprechen. Als er sich schließlich verabschiedet und den Ingenieur allein zurück lässt, betrachtet dieser die Überreste des Bildes. Und plötzlich sieht auch er darin das Meisterwerk, von dem der Künstler gesprochen hat.</p>
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