Christian Lerch wurde 1966 in Wasserburg am Inn geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, gefolgt von Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Residenztheater) Kino, Fernseh- und Sprecherrollen. Schon in den 90’ern wurde Christian Lerch auch als Autor und Regisseur aktiv. So schrieb und inszenierte er 1997 den Kurzfilm "Bulldog" und von 1999 bis 2002 war er Autor mehrerer Drehbücher für die BR-Serie "Café Meineid". Gemeinsam mit Regisseur Marcus H. Rosenmüller schrieb er die Komödie "Wer früher stirbt, ist länger tot" (2006), die u.a. den Deutschen Filmpreis für das Beste Drehbuch erhielt. In den darauffolgenden Jahren verfasste er ebenfalls als Co-Autor die Bücher zu Rosenmüllers "Die Perlmutterfarbe" (Drehbuchpreis Kindertiger) und "Räuber Kneißl". Bei der von ihm geschriebenen Komödie "Was weg is, is weg" (2012) führte er auch erstmals Regie. 2014 gehörte Lerch zum Autorenteam des Kino-Kinderfilms "Rico, Oskar und die Tieferschatten" (Drehbuchpreis Kindertiger) sowie des Kinofilms „Trautmann“. Als Regisseur realisierte er 2016/2017 die Web-Dokuserie "B12 - Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens". Aus seiner Idee zu dieser Dokuserie entstand auch Lerchs zweiter eigener Kinofilm "B12 - Gestorben wird im nächsten Leben“, der beim Münchner DOK.fest 2018 Premiere feierte und im Rahmen der „best doks“ für den Hauptpreis nominiert war und inzwischen Kultstatus genießt. Ebenfalls 2018 erreichte das von Christian Lerch inszenierte Webvideo zum Anti-AFD-Song „Mia Ned“ für die Initiative „Künstler mit Herz“ große Aufmerksamkeit und Reichweite. 2019 fanden die Dreharbeiten zum Kino- Kinder/Jugendfilm „Das Glaszimmer“ (Drehbuch/Regie) statt, der 2022 in die Kinos kam und mit dem Publikumspreis der Biennale Bavaria International ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Berlinale 2023 war „Das Glaszimmer“ für den Preis der deutschen Filmkritik nominiert. Im Juli 2025 kam "Karli & Marie" in die Kinos, bei dem er Regie führte. Im Apil 2026 wurde Lerchs Fernsehdoku „Häckseln, melken, Sonnenstrom · Landwirtschaft im Wandel“ im Rahmen der BR-Reihe „Unter unserem Himmel“ ausgestrahlt.