Das Magazin nimmt den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zum Anlass, um eine ausführliche, multimediale Empfehlungsliste mit Büchern, Filmen und Websites vorzustellen, die Leser:innen zur fortwährenden Beschäftigung mit dem Thema anregen soll.
Unter den über 50 verschiedenen Titeln ist auch das Kinderstück WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE von Jens Raschke zu finden. Obwohl kein Sachbuch findet Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Münchener Institut für Zeitgeschichte, das 2024 erschienene Reclam-Heft „unbedingt empfehlenswert“ und bescheinigt dem Text, „klüger und einfühlsamer“ sei selten über die Fragen nach Schuld und Mitläufertum angesichts eines Menschheitsverbrechen geschrieben worden.
Das Stück ist bereits 2015 am Deutschen Nationaltheater Weimar uraufgeführt worden – unweit der Ruinen des Zoos im KZ Buchenwald, in dem sich die Handlung abspielt. Seither ist es Teil unseres Verlagsprogramms und wurde bereits dutzende Male im In- und Ausland nachgespielt. Zuletzt wurde das Stück im November 2025 am Theater Dortmund als Opernadaption aufgeführt, die ebenfalls bei uns erhältlich ist.