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Agnes und Carl


Gerhard Kelling

Schauspiel


2 D | 2 H
Alternativ: 1 D | 1 H

Urlaub am Strand. Zeit der Wünsche und Fantasien, Hoffnungen und Sehnsüchte. Agnes und Carl - routiniertes Ehepaar in mittleren Jahren - stellen ihre bis dahin reibungslos funktionierende Beziehung infrage. Wie könnte, sollte der Partner sein? Die Partner-Wunschbilder werden existent, verwirren Gefühle, zerstören Illusionen.

Das Stück ist ein Lustspiel, weil es darin um Unlust und Lust geht, und weil es eine Lust ist, Agnes und Carl und ihre beiden Doubles Agnes‘ und Carl‘ Liebe spielen zu sehen. Die Doppelgänger, die Kobolde gleichsam, spielen den Originalen die Rollen nach, vor, vielleicht sogar weg. Auf Ähnlichkeit kommt es nicht an. Vielmehr gleichen sich Agnes‘ und Carl‘ ihren Vorbildern an – durch entsprechend höhere Absätze, übertrieben nachgemachte Klamotten sowie dadurch, dass sie das Verhalten, die Stimmlage und das Gehabe der Originale imitieren, ironisieren, fälschen, so als seien die Kobolde die jüngeren ‚Taschenausgaben‘ von Agnes und Carl, und zugleich ihre Sehnsuchtsfiguren, in die sie sich wechselseitig noch einmal verlieben und mit denen sie eine turbulente Mittsommernacht verbringen. Der Tagesanbruch bringt die Ernüchterung. Und so wie Agnes und Carl die Bühne am Ende verlassen, bleibt jedenfalls ungewiss, ob sie auch in Zukunft noch ein gelingendes Paar bleiben werden.

Eine komische Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion, ein ironisches Doppelspiel für zwei oder vier DarstellerInnen.

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Relation zum Titel Agnes und Carl
URL part agnes-und-carl
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung Alternativ: 1 D | 1 H
Anmerkungen
Einleitung Urlaub am Strand. Zeit der Wünsche und Fantasien, Hoffnungen und Sehnsüchte. Agnes und Carl - routiniertes Ehepaar in mittleren Jahren - stellen ihre bis dahin reibungslos funktionierende Beziehung infrage. Wie könnte, sollte der Partner sein? Die Partner-Wunschbilder werden existent, verwirren Gefühle, zerstören Illusionen.
Haupttext Das Stück ist ein Lustspiel, weil es darin um Unlust und Lust geht, und weil es eine Lust ist, Agnes und Carl und ihre beiden Doubles Agnes‘ und Carl‘ Liebe spielen zu sehen. Die Doppelgänger, die Kobolde gleichsam, spielen den Originalen die Rollen nach, vor, vielleicht sogar weg. Auf Ähnlichkeit kommt es nicht an. Vielmehr gleichen sich Agnes‘ und Carl‘ ihren Vorbildern an – durch entsprechend höhere Absätze, übertrieben nachgemachte Klamotten sowie dadurch, dass sie das Verhalten, die Stimmlage und das Gehabe der Originale imitieren, ironisieren, fälschen, so als seien die Kobolde die jüngeren ‚Taschenausgaben‘ von Agnes und Carl, und zugleich ihre Sehnsuchtsfiguren, in die sie sich wechselseitig noch einmal verlieben und mit denen sie eine turbulente Mittsommernacht verbringen. Der Tagesanbruch bringt die Ernüchterung. Und so wie Agnes und Carl die Bühne am Ende verlassen, bleibt jedenfalls ungewiss, ob sie auch in Zukunft noch ein gelingendes Paar bleiben werden. Eine komische Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion, ein ironisches Doppelspiel für zwei oder vier DarstellerInnen.
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