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aufgegabelt


Ralf-G. Krolkiewicz


1 D | 1 H
Groteske übers Zusammensein

"Eine Groteske übers Zusammenleben" nennt Ralf-G. Krolkiewicz beziehungsreich sein jüngstes 2-Personen Stück "Aufgegabelt". Darin geht es um Conchita, die sich als mexikanische Bahnhofsprostituierte durchs Leben schlägt, und um den arbeitslosen Ewald, der Conchita besucht, sich einen schönen Abend vorstellt und in einen zwischenmenschlichen Strudel von Abhängigkeit, Zuneigung und Ablehnung gerät.


Conchita hat es in Deutschland nicht leicht: Ihre Mutter ist tot, Hubert hat ihr ein Kind gemacht, und sie sitzen gelassen, das kleine Söhnchen Max schläft nebenan, während die Mutter ihre Freier empfängt. Diesmal ist es Ewald: beim ersten Schäferstündchen klappt es nicht, Ewald ist zu gehemmt, der kleine Max quäkt nebenan.

Was als Prostitutionsalltag beginnt, entwickelt sich zu einer schillernden, merkwürdigen Liebesbeziehung zwischen Freier und Hure. Das Söhnchen Max stirbt unter mysteriösen Umständen. Conchita wird verhaftet, weil sie aus Angst vor der Polizei ihren Sohn im Wald vergraben ließ. Da erscheint eine geheimnisvolle Fremde, eine Art Inka-Gottheit, und weissagt Ewald, das Kind sei nicht tot, alles würde gut werden. Und Geld gäbe es obendrein, viel Geld, er müsse Conchita nur heiraten. Das tun sie. Nun bricht die wahre Hölle los. Selbst Geld und Götter stehen diesem Elend hilflos gegenüber...

Ein sprachlich versiertes und dramaturgisch klug gebautes Studiostück mit zwei hervorragend geschriebenen Rollen. Ein Stück, das die Sehnsucht zweier Menschen nach Zärtlichkeit und Nähe beschreibt; eingebettet in eine harte Welt der sozial Schwachen (Unterschicht?): Menschen jedenfalls, die verzweifelt um das Leben / Überleben kämpfen, sich in ihre Zuneigung verstricken und die doch nicht fähig sind, darüber zu kommunizieren oder ihre Gefühle wirklich ausdrücken können.


Uraufführung frei

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Relation zum Titel aufgegabelt
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Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 1
Ergaenzung Groteske übers Zusammensein
Anmerkungen Uraufführung frei
Einleitung "Eine Groteske übers Zusammenleben" nennt Ralf-G. Krolkiewicz beziehungsreich sein jüngstes 2-Personen Stück "Aufgegabelt". Darin geht es um Conchita, die sich als mexikanische Bahnhofsprostituierte durchs Leben schlägt, und um den arbeitslosen Ewald, der Conchita besucht, sich einen schönen Abend vorstellt und in einen zwischenmenschlichen Strudel von Abhängigkeit, Zuneigung und Ablehnung gerät.
Haupttext <br />Conchita hat es in Deutschland nicht leicht: Ihre Mutter ist tot, Hubert hat ihr ein Kind gemacht, und sie sitzen gelassen, das kleine Söhnchen Max schläft nebenan, während die Mutter ihre Freier empfängt. Diesmal ist es Ewald: beim ersten Schäferstündchen klappt es nicht, Ewald ist zu gehemmt, der kleine Max quäkt nebenan.<br /><br />Was als Prostitutionsalltag beginnt, entwickelt sich zu einer schillernden, merkwürdigen Liebesbeziehung zwischen Freier und Hure. Das Söhnchen Max stirbt unter mysteriösen Umständen. Conchita wird verhaftet, weil sie aus Angst vor der Polizei ihren Sohn im Wald vergraben ließ. Da erscheint eine geheimnisvolle Fremde, eine Art Inka-Gottheit, und weissagt Ewald, das Kind sei nicht tot, alles würde gut werden. Und Geld gäbe es obendrein, viel Geld, er müsse Conchita nur heiraten. Das tun sie. Nun bricht die wahre Hölle los. Selbst Geld und Götter stehen diesem Elend hilflos gegenüber...<br /><br />Ein sprachlich versiertes und dramaturgisch klug gebautes Studiostück mit zwei hervorragend geschriebenen Rollen. Ein Stück, das die Sehnsucht zweier Menschen nach Zärtlichkeit und Nähe beschreibt; eingebettet in eine harte Welt der sozial Schwachen (Unterschicht?): Menschen jedenfalls, die verzweifelt um das Leben / Überleben kämpfen, sich in ihre Zuneigung verstricken und die doch nicht fähig sind, darüber zu kommunizieren oder ihre Gefühle wirklich ausdrücken können.<br /><br /><br />
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