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Das Schloss


Franz Kafka, Rebecca Lang



Der 1922 entstandene unvollendete Roman von Franz Kafka, 1926 posthum von Max Brod veröffentlicht, handelt vom Landvermesser K, der vergebens gegen ein mysteriöses Schloss, dessen Vertreter und Dorfbewohner um die Anerkennung seines Berufs und seiner Existenz kämpft.

"Der Landvermesser K setzt sich keiner Institution, keiner Struktur, keiner Macht aus, sondern einer Diktatur der Gemeinschaft. Auf vielen Wegen versucht er zum Schloss vorzudringen. Er beginnt ein Leben im Dorf und verwickelt sich in Liebschaften und Intrigen. Die Sehnsucht nach Eingliederung in eine Gemeinschaft, einem festen Beruf und einer Heimat treibt K an, nicht aufzugeben. Vom Schloss her erlaubt man ihm zwar zu bleiben, doch als Schuldiener nur, und um die wirkliche Eingliederung in die Dorfgemeinschaft ringt er vergebens. Denn hier braucht ihn niemand. Zunehmend droht er sich selbst zu verlieren. Was ist das Schloss? Allein in den Handlungen und Beziehungen der Menschen des Dorfes scheint es Realität zu gewinnen, wie ein Spiel, ein System, das gleichsam die Körper durchfließt." (Programmheft Schauspiel Frankfurt)

Rebecca Langs Bühnenadaption bietet eine in kleine Abschnitte gegliederte Fassung des Kafkaschen Romans. Eine geringe Anzahl an zugleich präsenter Figuren ermöglicht eine Umsetzung des Werkes mit vergleichsweise kleinem Personal.

"Dramaturgin Rebecca Lang hat Kafkas unvollendeten Roman für die Bühne bearbeitet, ein kleines, 75 Minuten währendes Kunststück. " (FAZ 18.03.2014, Claudia Schülke )

Erstaufführung: Box Schauspiel Frankfurt, 16. März 2014

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Anmerkungen Erstaufführung: Box Schauspiel Frankfurt, 16. März 2014
Einleitung Der 1922 entstandene unvollendete Roman von Franz Kafka, 1926 posthum von Max Brod veröffentlicht, handelt vom Landvermesser K, der vergebens gegen ein mysteriöses Schloss, dessen Vertreter und Dorfbewohner um die Anerkennung seines Berufs und seiner Existenz kämpft.
Haupttext <p>&quot;Der Landvermesser K setzt sich keiner Institution, keiner Struktur, keiner Macht aus, sondern einer Diktatur der Gemeinschaft. Auf vielen Wegen versucht er zum Schloss vorzudringen. Er beginnt ein Leben im Dorf und verwickelt sich in Liebschaften und Intrigen. Die Sehnsucht nach Eingliederung in eine Gemeinschaft, einem festen Beruf und einer Heimat treibt K an, nicht aufzugeben. Vom Schloss her erlaubt man ihm zwar zu bleiben, doch als Schuldiener nur, und um die wirkliche Eingliederung in die Dorfgemeinschaft ringt er vergebens. Denn hier braucht ihn niemand. Zunehmend droht er sich selbst zu verlieren. Was ist das Schloss? Allein in den Handlungen und Beziehungen der Menschen des Dorfes scheint es Realität zu gewinnen, wie ein Spiel, ein System, das gleichsam die Körper durchfließt.&quot; (<a external="1" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/stuecke.php?SID=1000400">Programmheft Schauspiel Frankfurt</a>) Rebecca Langs Bühnenadaption bietet eine in kleine Abschnitte gegliederte Fassung des Kafkaschen Romans. Eine geringe Anzahl an zugleich präsenter Figuren ermöglicht eine Umsetzung des Werkes mit vergleichsweise kleinem Personal. &quot;Dramaturgin Rebecca Lang hat Kafkas unvollendeten Roman für die Bühne bearbeitet, ein kleines, 75 Minuten währendes Kunststück. &quot; (FAZ 18.03.2014, Claudia Schülke )</p>
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Kritiken - Texte „Dramaturgin Rebecca Lang hat Kafkas unvollendeten Roman für die Bühne bearbeitet, ein (…) Kunststück. (…) In der Kafkaschen Bürokratie dieses Schlosses geht es zu wie im deutschen Verfassungsschutz: Missverständnisse häufen sich, Akten verschwinden oder kommen in falschen Abteilungen an. Hübsch auch das antiquierte Telefon mit dem Kommunikationsrauschen unserer Tage. (…)“ (FAZ R-M, 18.03.14) „Wer da vollends durchsteigt, ist zu beglückwünschen, viele werden es nicht sein, lebt Franz Kafkas Roman &quot;Das Schloss&quot; doch auch von seiner offenkundigen Rätselhaftigkeit. (...) [Der Regisseur] Mondtag vertraut zu Recht darauf, dass Realismus kein Allheilmittel der Wahrheitssuche sein kann und erschafft lieber eine (alp)traumartige Parallelwelt, die auch die Außenwelt der Innenwelt sein könnte. (…)“ (nachtkritik.de, 16.03.14) „Es ist eine eigensinnige szenische Fantasie, die der junge Regisseur Ersan Mondtag (...) gemeinsam mit seiner Dramaturgin Rebecca Lang entwickelt hat. Er pickt sich eine Reihe Schlüsselszenen heraus (...). Surrealismus, Albtraum und Gestalttherapie mengt Ersan Mondtag assoziativ zusammen - mit Methode.&quot; (Wiesbadener Kurier, 18.03.14)
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