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Das Volksbuch vom Herzog Ernst oder Der Held und sein Gefolge

Stück in einem Vorspiel und drei Abteilungen


Peter Hacks


2 D | 27 H
Doppelbesetzung möglich

„Und in dem Grundspaß, aus dem der ‚Herzog Ernst‘ die Mehrzahl seiner einzelnen Späße zieht, dem Widerspruch zwischen dem Glauben eines Mannes über sich und seiner wirklichen Beschaffenheit, erkannte ich das Thema, von dem ich mit zunehmender Deutlichkeit absehe, daß es mein eingeborenes ist: den Widerspruch zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist.“ (Hacks, aus: Die Entstehung des Herzog Ernst)

„Das historische Drama ist durchaus historisch und durchaus gegenwärtig. Das historische Drama ist zweierlei mit Bestimmtheit nicht: Es ist keine aufgeputzte Geschichtskunde, und es ist kein verkleidetes Gegenwartsstück.“ (Peter Hacks)

UA Nationaltheater Mannheim, 21. Mai 1967

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Relation zum Titel Das Volksbuch vom Herzog Ernst oder Der Held und sein Gefolge
URL part das-volksbuch-vom-herzog-ernst-oder-der-held-und-sein-gefolge
Subtitel Stück in einem Vorspiel und drei Abteilungen
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 27
Ergaenzung Doppelbesetzung möglich
Anmerkungen UA Nationaltheater Mannheim, 21. Mai 1967
Einleitung „Und in dem Grundspaß, aus dem der ‚Herzog Ernst‘ die Mehrzahl seiner einzelnen Späße zieht, dem Widerspruch zwischen dem Glauben eines Mannes über sich und seiner wirklichen Beschaffenheit, erkannte ich das Thema, von dem ich mit zunehmender Deutlichkeit absehe, daß es mein eingeborenes ist: den Widerspruch zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist.“ (Hacks, aus: Die Entstehung des Herzog Ernst)
Haupttext „Das historische Drama ist durchaus historisch und durchaus gegenwärtig. Das historische Drama ist zweierlei mit Bestimmtheit nicht: Es ist keine aufgeputzte Geschichtskunde, und es ist kein verkleidetes Gegenwartsstück.“ (Peter Hacks)
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Kritiken - Texte <p>Stuttgarter Zeitung: &quot;DAS VOLKSBUCH VOM HERZOG ERNST ist [...] der erste gründliche Versuch, Brechtsche Theatermittel anzuwenden, weiterzuentwickeln. So kann man in dem Erstling Peter Hacksens szenischen Witz bestaunen, einen Dialog, der von boshafter Treffsicherheit ist und den Tugenden stets erfolgreich an den Kragen geht, Realität gegen poetischen Weihrauch einsetzt und Gefühle sowie die ihnen zugrunde liegenden Geschäfte erfolgreich aufeinanderhetzt.&quot;</p><p>Frankfurter Rundschau: &quot;Ein Stück mit Qualitäten: Sein Held, der Herzog Ernst, macht in einer Reihe von Abenteuern die Erfahrung, daß ohne Gefolge, ohne Land und ohne Macht von seinem Heldentum nicht viel bleibt. Gesellschaftliche Realitäten denunzieren den Heldenbegriff als leere Floskel. Ein Kulturideal wird entblättert. [Hacks'] Verfahren steht deutlich im Banne des Lehrers Brecht, aber man wird nicht sagen können, daß Brecht in diesem Stück repetiert wird. Die dramatische Begabung Hacks' ist zu offenkundig, zu greifbar. Dieser Erstling [...] beweist seinen Autor als einen der vordersten unseres Theaters.&quot;</p>
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Alphabetischer Titel Volksbuch vom Herzog Ernst oder Der Held und sein Gefolge, Das
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