Der Revisor

(Revizor)

Von Leonhard Michael Seidl

Bayerische Bühnenfassung
5 D
10 H
Mehrfachbesetzung möglich

Die weltbekannte, klassische Komödie des russischen Dichters Nikolai Gogol wurde von dem Münchner Autor und Dramatiker Leonhard M. Seidl in eine bayerische Theaterfassung „übersetzt“ und auf hiesige Eigenheiten hin neu gefasst. DER REVISOR spielt nunmehr im Altbayern des Jahres 1890.

Der Polizeikommandant hat erfahren, dass ein inkognito reisender Revisor aus München die Stadt inspizieren soll. Irrtümlich wird der Münchner Augustus Klinke, angehender Doktor der Jurisprudenz, für den Revisor gehalten. Dabei hat dieser eigentlich den Unmut des Wirts auf sich gezogen, bei dem er Schulden angehäuft hat, und rechnet daher mit dem Besuch der Polizei.
Zunächst verwirrt, spielt Klinke schließlich die Rolle des Revisors perfekt und genießt seine Machtposition. Er lässt sich bewirten, nimmt Schmiergelder an und amüsiert sich mit der Tochter und der Frau des Polizeikommandanten. Quasi im Moment der Verlobung mit der Tochter türmt er aus der Stadt. Kurz nach seiner Abreise fliegt der Schwindel auf. Im Augenblick der größten Erregung der Bürger über die maßlose Fehlinvestition wird die Ankunft des echten Revisors gemeldet.

UA am 01.04.2007