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Die Geschichte eines alten Wittibers im Jahre 1637


Peter Hacks

Schauspiel


7 H

Es kann schwierig sein, sich aus sich selbst heraus zu entscheiden, denn immer gibt es Leute, die einem sagen, was man zu tun oder zu lassen hat. Wenn man sich dann doch einmal entschieden hat, gibt es noch mehr Leute, die einen davon abhalten wollen, das zu tun, was man will.

So ergeht es in der Geschichte einem alten Witwer, der im Krieg einen Taler gerettet hat, um sich einen Wunsch zu erfüllen: Er will seiner Frau ein würdiges Begräbnis verschaffen. Aber der Tod hat andere Pläne. Der Alte soll sterben. Es wird ihm ohnehin nicht gelingen, ein Begräbnis auszurichten. Niemand wird ihm helfen, meint der Tod, denn die Menschen sind schlecht. Er bietet dem Alten eine Wette an: Wenn es ihm gelingt, bis zum Abend seine Frau zu bestatten, dann soll er frei sein! Schafft er es nicht, ist er des Todes!
In seinem frühen Hörspiel schreibt der bedeutende Dramatiker Peter Hacks davon, wie sich Menschen benehmen, wenn Krieg ist, und wie jemand an einem Wunsch festhält, um dem eigenen Gewissen zu folgen. Ein furioser Kampf zwischen Stark und Schwach. Ein Märchen wird erzählt, an dessen Ende eine Erkenntnis das 'Happy End' ersetzen muss.

Uraufführung Studiobühne der Münchner Universität, 1966

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Relation zum Titel Die Geschichte eines alten Wittibers im Jahre 1637
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Komponist
Genre Schauspiel
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Damen 0
Herren 7
Ergaenzung
Anmerkungen Uraufführung Studiobühne der Münchner Universität, 1966
Einleitung Es kann schwierig sein, sich aus sich selbst heraus zu entscheiden, denn immer gibt es Leute, die einem sagen, was man zu tun oder zu lassen hat. Wenn man sich dann doch einmal entschieden hat, gibt es noch mehr Leute, die einen davon abhalten wollen, das zu tun, was man will.
Haupttext So ergeht es in der Geschichte einem alten Witwer, der im Krieg einen Taler gerettet hat, um sich einen Wunsch zu erfüllen: Er will seiner Frau ein würdiges Begräbnis verschaffen. Aber der Tod hat andere Pläne. Der Alte soll sterben. Es wird ihm ohnehin nicht gelingen, ein Begräbnis auszurichten. Niemand wird ihm helfen, meint der Tod, denn die Menschen sind schlecht. Er bietet dem Alten eine Wette an: Wenn es ihm gelingt, bis zum Abend seine Frau zu bestatten, dann soll er frei sein! Schafft er es nicht, ist er des Todes!<br />In seinem frühen Hörspiel schreibt der bedeutende Dramatiker Peter Hacks davon, wie sich Menschen benehmen, wenn Krieg ist, und wie jemand an einem Wunsch festhält, um dem eigenen Gewissen zu folgen. Ein furioser Kampf zwischen Stark und Schwach. Ein Märchen wird erzählt, an dessen Ende eine Erkenntnis das 'Happy End' ersetzen muss.
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