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Die Schlacht bei Lobositz

Komödie in drei Akten


Peter Hacks


3 D | 32 H
Doppelbesetzung möglich

Basierend auf Ulrich Bräkers "Lebensgeschichte"

Böhmen 1756: Hauptfigur Ulrich Bräker befindet sich gemeinsam mit zwei anderen jungen Schweizern im Kriegsdienst, für den sie sich haben anwerben lassen. Die preußische Armee leidet unter einer hohen Desertationsrate, der Leutnant Markoni mit einer besonderen Methode begegnen möchte: Er wettet mit Obrist Itzenblitz, dass die drei Schweizer nicht desertieren werden, da er sie durch "Liebe" emotional an sich binden will. Als jedoch zwei der drei jungen Leute noch vor der Schlacht desertieren, sucht er fieberhaft nach einer Möglichkeit, die Wette doch zu gewinnen...

 

„Das Stück bildet einen Teil der menschlichen Bemühungen um Abschaffung des Krieges. Es erhebt den Anspruch, mehr als eine bloße Mißfallensäußerung zu sein. Man kann einer Überschwemmung nicht mit Widerreden abhelfen, und einem Krieg nicht. Das bedeutet nicht, daß die Vernunft gegen beide machtlos ist.“ (Hacks, aus: Die Schlacht bei Lobositz Anmerkungen)

UA Deutsches Theater Berlin, 23. November 1956

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Relation zum Titel Die Schlacht bei Lobositz
URL part die-schlacht-bei-lobositz
Subtitel Komödie in drei Akten
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 32
Ergaenzung Doppelbesetzung möglich
Anmerkungen UA Deutsches Theater Berlin, 23. November 1956
Einleitung <p>Basierend auf Ulrich Bräkers &quot;Lebensgeschichte&quot;</p>
Haupttext Böhmen 1756: Hauptfigur Ulrich Bräker befindet sich gemeinsam mit zwei anderen jungen Schweizern im Kriegsdienst, für den sie sich haben anwerben lassen. Die preußische Armee leidet unter einer hohen Desertationsrate, der Leutnant Markoni mit einer besonderen Methode begegnen möchte: Er wettet mit Obrist Itzenblitz, dass die drei Schweizer nicht desertieren werden, da er sie durch &quot;Liebe&quot; emotional an sich binden will. Als jedoch zwei der drei jungen Leute noch vor der Schlacht desertieren, sucht er fieberhaft nach einer Möglichkeit, die Wette doch zu gewinnen... „Das Stück bildet einen Teil der menschlichen Bemühungen um Abschaffung des Krieges. Es erhebt den Anspruch, mehr als eine bloße Mißfallensäußerung zu sein. Man kann einer Überschwemmung nicht mit Widerreden abhelfen, und einem Krieg nicht. Das bedeutet nicht, daß die Vernunft gegen beide machtlos ist.“ (Hacks, aus: Die Schlacht bei Lobositz Anmerkungen)
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Kritiken - Texte <p>Kreiszeitung Böblingen (25.02.1974): &quot;Peter Hacks [...] kann unter seinen [seinerzeit] wirkenden Kollegen den Ruhm in Anspruch nehmen, der beste, interessanteste Dramatiker zu sein. Versteht er sich doch einerseits trefflich auf die fast schon verlorengegangene Kunst, echte, gute Theaterstücke zu bauen, die zum anderen gehörig wider den Stachel löcken. Ein rarer Vogel mithin, der sich kaum ungestraft über den gängigen Kamm des modischen Polit-Theaters scheren lässt.&quot;</p><p>Tages-Anzeiger Zürich (20.01.1977): &quot;[D]as Stück richtet sich an die Menschen von heute, die einen Beitrag zu Frieden leisten, und ruft sie auf, für die Abschaffung des Krieges zu kämpfen. Peter Hacks schrieb das Stück 1954, als er noch in der Bundesrepublik lebte. Aktueller Anlass damals war die Diskussion um die Wiederaufrüstung in der BRD. Für Hacks bildet DIE SCHLACHT VON LOBOSITZ einen Teil der menschlichen Bemühungen um die Abschaffung des Krieges.&quot;</p><p>Schwarzwälder Bote, Oberndorf (1974): &quot;Peter Hacks sagt in seinen Anmerkungen zu dem Stück: 'Es zeigt sich, daß beide Geisteshaltungen (die psychologische Gängelung der Unteren hier, der Hang zur Subordination dort) zur Unbrauchbarkeit verurteilt sind, wenn der soziale Charakter des Heeres oder des Krieges einfach keine Gemeinsamkeit der Interessen zuläßt.'&quot;</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Hacks_Die_Schlacht_bei_Lobositz.pdf
Alphabetischer Titel Schlacht bei Lobositz, Die
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