Zum Hauptinhalt springen

Fredegunde

Schauspiel in fünf Akten


Peter Hacks


5 D

Vor die Wahl gestellt zwischen Armut und Bedeutungslosigkeit und Reichtum und Anerkennung würde sich Fredegunde immer für letzteres entscheiden. Aber die anderen Herrschergattinnen auch. Und damit wird es schwierig...

"Die Merowinger trugen lange Haare, die sie oft wuschen und auf die sie viel gaben. Mein Stück lässt am ihnen, wie Aristoteles verlangt, ausschließlich die guten." (Peter Hacks)

"FREDEGUNDE bringt fünf berufstätige Frauen aufs Theater, Frauen, die ihre Sachen anpacken, beherzt, unbekümmert und zielstrebig...Als klassizistische Historie begründet FREDEGUNDE eine Gattung von unbarmherziger Neuartigkeit..." (Hacks, aus: Die lustigen Weiber von Paris)

UA Staatstheater Braunschweig, 21. Januar 1989

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel Fredegunde
URL part fredegunde
Subtitel Schauspiel in fünf Akten
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 5
Herren 0
Ergaenzung
Anmerkungen UA Staatstheater Braunschweig, 21. Januar 1989
Einleitung Vor die Wahl gestellt zwischen Armut und Bedeutungslosigkeit und Reichtum und Anerkennung würde sich Fredegunde immer für letzteres entscheiden. Aber die anderen Herrschergattinnen auch. Und damit wird es schwierig...
Haupttext <p>&quot;Die Merowinger trugen lange Haare, die sie oft wuschen und auf die sie viel gaben. Mein Stück lässt am ihnen, wie Aristoteles verlangt, ausschließlich die guten.&quot; (Peter Hacks)</p><p>&quot;FREDEGUNDE bringt fünf berufstätige Frauen aufs Theater, Frauen, die ihre Sachen anpacken, beherzt, unbekümmert und zielstrebig...Als klassizistische Historie begründet FREDEGUNDE eine Gattung von unbarmherziger Neuartigkeit...&quot; (Hacks, aus: Die lustigen Weiber von Paris)</p>
Bild
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte <p>Hannoversche Allgemeine (24.1.1989): &quot;Ein groteskes Spiel um Macht im Gewand einer klassizistischen Komödie. Daß die Akteure in Versen sprechen, macht sie nicht erhabener, sondern vergrößert nur ihre Fallhöhe. Voller Ironie und Sarkasmus ist diese schöne Sprache.&quot;</p><p>Neue Braunschweiger (26.01.1989): &quot;Ein eindrucksvoller Publikumserfolg war die Uraufführung von 'Fredegunde', dem neuesten Stück ders DDR-Autors Peter Hacks, im Kleinen Haus des Staatstheaters. [...] Mit eindrucksvollen Regie- und Bühnenleistungen machen Wolfgang Gropper und seine engagierten Schauspielerinnen aus 'Fredegunde' eine atemberaubende Polit-Komödie.&quot;</p><p>Handelsblatt (27./28.01.1989): &quot;Mit literarischer Schlitzohrigkeit zeichnet er (Hacks) Königinnenportraits aus Ahnentagen mit Blick aufs deutsche Heute. Mit 'Fredegunde' an der Spitze haben sie das Zeug zu erfolgreichen Theaterschlachten, wie der Uraufführungsjubel bestätigt.&quot;</p><p>Frankfurter Rundschau (04.02.1989): &quot;Hacks schreitet systematisch - nicht schematisch - den Horizont des Komischen ab: Er macht sich über den eigenen Berufsstand, die Poeten, lustig; Hacks analysiert ernsthaft, zutreffend und brillant den Erbfolgestreit, der Fredegundes Epoche beherrschte, obwohl doch jeder weiß, daß dies nichts ist als Camouflage; wirklich gemeint ist die Gegenwart. Ob die westlich oder östlich der Elbe, kann sich jeder selbst aussuchen. - Hacks greift jene IdealistInnen an, die meinen, Frauschaft wäre bessere Herrschaft, und trägt gleichzeitig jener berechtigten Schauspielerinnen-Kritik Rechnung, es gebe weniger gute Rollen für Frauen als für Männer, indem er fünf prächtige Frauenrollen schreibt und für die Herren keine.&quot;</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Hacks_Fredegunde.pdf
Alphabetischer Titel Fredegunde
Mailorder 0
PDF Leseprobe