Ein Stück über den alltäglichen Wahnsinn an einer Straßensperre zwischen Jerusalem und Ramallah, gespielt von drei Schauspielerinnen.
Tagtäglich warten Hunderte Palästinenser darauf, im israelischen Teil Jerusalems Einlass gewährt zu bekommen: Sie müssen zur Arbeit, zum Arzt, ihren Alltag erledigen. Die Kontrollen sind hart, denn es könnten Terroristen, Selbstmordattentäter unter ihnen sein. Jede Situation ist eine neue Herausforderung, die durch Bürokratie und Befehle nicht immer gemeistert werden kann. Die israelischen Soldaten und Soldatinnen sind manchmal überfordert, aggressiv, hilflos. Sie müssen pausenlos entscheiden über Freund und Feind.
Die Erzählerin gibt Einblick in den konfliktreichen, für Menschen unfreundlichen Ort. Zusammen mit anderen Frauen der Organisation MACHSOM WATCH steht sie an der Sperre und beobachtet. Das Militär, die Zivilisten, die Händler. Die Frauen versuchen zu verstehen, zu helfen, zu schlichten und manchmal schauen sie weg.
Ein dichter dialogischer Text, der durch die authentischen Aufzeichnungen überzeugt.